Beiträge von Steph

    Salut Micha



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    Kann das wirklich nur an den anderen Stäben liegen? Oder ist zwischen den Ohren etwas passiert das ich jetzt solche Tricks kann?


    Nee,... liegt an den Stäben. :)


    Aber im Ernst. Die Stäbe na klar, aber auch das Gewicht trägt wesentlich dazu bei (Backflip). (Obwohl ich kein Fan von Bleienten bin.)
    Die 3PT-Querspreizen? (wenn ich das richtig verstanden habe), sorgen wahrscheinlich für die höhere Präzision und 5PT für das bessere Ansprechverhalten.
    Hast du mal 5PT als UQS ausprobiert? Das wäre dann etwas radikaler, aber auch haltbarer.


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    Salut Dietmar,


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    Ich finde bei "normal grossen" Einleinern eigentlich die Vewendung von Wirbelkarabinern ganz praktisch


    Na klar, ist auch völlig in Ordnung. Ist, wie ich Thorsten schon geschrieben habe, reine Geschmackssache. ;)


    Obwohl ich sagen muss, das die Bucht-Anknüpfmethode auch eine schnelle Sache ist, insbesonders, wenn man das kleine Lätzchen verwendet. Das mache ich inzwischen sogar bei meinen Lenkdrachen.


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    Salut Thorsten


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    Aus dem Bauch heraus traue ich der Konstruktion dennoch weniger als einem Ring und einem daran geknoteten Seil


    Das verstehe ich schon, kannst aber wirklich drauf vertrauen, das dies die belastbarere Methode ist.
    Nicht umsonst wird sie auch beim Kitesurfen, Snow etc. verwendet. Als Hersteller für fertige Leinensets für Kitesurfen haben wir das mit Zugkraftmessgeräten ausprobiert. Es zeigt sich, dass die haltbarste Verbindung zwischen zwei Dyneema-Leinen eine Bucht in Bucht ist, bei der die Schlaufen nicht geknotet, sondern auf einer Länge von etwa 80mm mit einem Zick-Zack-Stich genäht sind, wie es bei Gleitschirmwaagen üblich ist. (Länger ist unnötig, sowie auch das Verriegeln der Naht, was nur eine zusätzliche Perforierung zur Folge hat.) Natürlich ist eine Bucht in Bucht beim An- und Abknüpfen
    sehr unpraktisch, daher wird die Bucht auf ein immer etwas stärkeres (um den Verlust der Zugfestigkeit durch den Knoten auszugleichen) Endstück mit Knoten angeknüpft.
    Mit dieser Verbindung bleiben bis zu 85% der ursprünglichen Zugfestigkeit der Leine erhalten, ein guter Wert, wenn man bedenkt das ein einfacher Knoten im Seil diese auf 50% herabsenkt.


    Aber wie du siehst, ist das eigentlich nur wichtig für Extrembereiche, und bei Verwendung von mittelgrossen Drachen spielt es keine Rolle ob Ring oder nicht. Das ist dann mehr Geschmackssache und Philosophie. (Ich mag kein Metall an Drachen, dass steht für mich im Gegensatz zu Leichtigkeit, ist also rein psychologisch).
    Bei grösseren Stücken wird es allerdings schon kritisch, da hier durch das dynamische Arbeiten der Flugleine hohe Zugkraftspitzen auftreten können, die am besten durch ein elastisches Seil abgefangen werden können, (daher sollte man hier möglichst kein Dyneema oder Kevlar verwenden). Der Schwachpunkt eines solchen Systems bildet dann immer der starre Teil : Ring, Karabiner, Wirbel.
    Und man müsste dann schon überdimensionierte Ausführungen verwenden um das auszugleichen.


    Und noch zum Buchtknoten:
    Wer Probleme hat beim Aufziehen, (insbesondere bei Minusgraden bricht man sich machmal die Finger an Knoten ab), der kann sich in der Schlaufe noch so ein kleines "Lätzchen", wie es häufig an Reissverschlüssen von Jacken zu finden ist, anbringen. Da zieht man dann einfach drann und schon geht die Bucht auf. Funktioniert auch mit Handschuhen. (Vielleicht schaffe ich es mal ein Bild reinzuhängen.)


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    Salut Jan,


    meinen Vorrednern kann ich nur beistimmen, insbesondere was die Grösse des Drachen angeht. Mit einem Full-Size geht es gemächlicher vorran und meist klappt es auch schon, auch wenn die Bewegungen noch nicht optimal dosiert sind.


    Den Big-Bro und den Hawaiian solltest du in Ehren halten, das sind inzwischen Sammlerstücke mit hohem Nostalgiepotential.


    Wenn du neben dem Tricksen nicht auf die Präzision verzichten willst, schau dir mal den Masque oder X-Masque und Transfer von Atelier oder die R-Sky Drachen an. (Muss auch nicht unbedingt ein Franzose sein, es gibt ja auch sehr gute Made in Germany) ;)



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    Salut Mathias,


    Excel Cruise6 kannst du in die Tonne kloppen, da solltest du lieber bei Structil bleiben.
    Zu den anderen kann ich mich nicht äussern, habe ich noch nicht verwendet.


    (Natürlich wird es immer jemand geben, der das Gegenteil behaupten wird, aber nachdem bei uns während einer Saison Excel Cruise6 in der Drachenmontage verwendet wurde, sind wir inzwischen wieder umgestiegen. Hat sich mit unseren Drachen leider nicht bewährt, obwohl günstiger.
    Achtung, ich spreche hier als Privatperson und nicht als Professioneller, gebe also nur meine private Meinung wieder.)


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    Salut,


    Gute Idee, wenn man sich vorher auf einige Vergleichspunkte einigt.
    Solche Messungen sind vor Jahren mal im Drachenmagazin durchgeführt worden.


    An Michael:
    Interessant. Leider findet man da keine Angaben zur Einheit der angegebenen "Flexibilité".
    Da kann man dann auch nicht so genau sagen was da gemessen wurde.


    Zitat

    was wir noch brauchen ist ein Wert für die Dämpfung


    Ja, zum Beispiel.


    Auch sollte nur Vergleichbares miteinander Verglichen werden, z.B.:82.5-Stäbe gewickelt oder 1m gezogene Stäbe, also Stäbe, die jeweils den gleichen Anwendungsbereich haben.


    Dabei sollte Steiffigkeit nicht als einziges Qualitätsmerkmal herhalten. (Da wäre so mancher von den Aero-stuff Stäben entäuscht, die sind nicht besonders steiff, haben aber ein gutes Dämpfungs und Rückstellverhalten, bei absoluter Genauigkeit in der Herstellung und sind so ziehmlich unkaputtbar).
    Auch kann ein Drachen mit geringfügig weicheren Stäben an Präzision gewinnen. Das hängt auch viel vom Drachentyp und dessen Verwendung ab.
    Es ist also generell schwierig zu sagen, ob ein Stab besser ist als ein anderer.
    Unser Team-Drachen hat sieben Ausführungen, in denen jeweils unterschiedliche Stäbe zur Verwendung kommen, wobei zum z.B auch Avia G-Force in der Leitkante mit Skyshark als Spreizen gemischt sind. Eigentlich ist das immer eine Frage des Anwendungsbereiches. Und da hilft nur Ausprobieren.



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    Salut Andreas,


    Die Waagenanknüpfpunkte deiner Matte sind beim Einpacken an zwei Schlaufen an der Schleppkante (das ist die untere Kante der Matte) mit einem Buchtknoten angehängt. Zunächst musst du diese Ablösen (die weissen Schlaufen verbleiben dabei an der Schleppkante, an diese werden die Waagenanknüpfpunkte immer wieder zum Einpacken angeknüpft, um ein Verheddern der Waage zu verhindern). Anschliessend knüpfst du die Fugleinen mit einem Buchtknoten an die Waagenenden, so das der Knoten ein Abrutschen der Leinen verhindert.


    http://www.trickdrachen.de/Buchtknoten/body_buchtknoten.html


    Hältst du die Matte an diesen beiden Punkten fest, so das sie in der Luft hängt, so sollte der Mattenboden in etwa horizontal liegen.


    Dann bleibt nur noch ausprobieren ;)


    Zitat

    read the manual


    Wenn es eine gibt. :)



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    Am einfachsten ist es, die Ringe wegzulassen. :)
    An einem Lenkdrachen haben die sowieso nix verloren, und selbst bei Einleinern kann man
    darauf verzichten. Und dann hat sich das Knotenproblem erledigt. ;)


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    Aber mal ernst,


    Ein genaues Einschätzen der Windgeschwindigkeit ist nicht immer einfach, da es auch auf die Art des Windes: Offshore, Böhen, Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie den Drachen (Matte) und die Leinenlänge ankommt.
    Ist man erst mal abgehoben, hilft auch die beste Secu nicht mehr. Grundsätzlich lieber am Windfensterrand starten, wenn man nicht sicher ist und, besitzt man mehrere Mattengrössen, lieber klein anfangen, als gleich Tarzan spielen. Sind andere schon unterwegs, kann man ja auch nachfragen, wie die Verhältnisse sind.

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    bei wieviel bft kann man sich gegen den wind lehnen? vieleicht weiß das ja einer im forum.. mein vorschlag ab 11 bft


    Hängt vom Gewicht ab und vom Neigungswinkel. :)



    Zitat

    Mein Vorschlag: Gegen den Wind legen ist Schwachsinn und langweilig


    Sehe ich ähnlich, hätte ich nur anders ausgedrückt. :L
    - Editiert von Steph am 03.01.2007, 21:47 -

    Salut,


    Schau doch mal, wie das beim Kitesurfen gelöst wird. Eine gute Abtrennung muss auch unter Last erfolgen können. Nach den neuen Normen darf die Auslösekraft der Sicherheitsabtrennung unter Last bei Lenkstangen im Kitesurfbereich nicht mehr als 5Kg betragen. Auch ein Wichard-Haken erfüllt diese Norm nicht. Zwar sind die Zugkräfte beim Powerkiten nicht sonderlich hoch, aber eine Abkopplung sollte in allen Situationen möglich sein. (Wenn es zu Panik kommt, ist das meist schon zu spät.)


    Zitat

    "ohne Trapez fliegens"... für's reine Powerkiten halte ich das für die beste Lösung


    Dem kann ich nur zustimmen.
    Zumal bei vielen beobachteten Unfällen selbst vorhandene Sicherheitseinrichtungen ungenutzt blieben, da schlecht zugänglich oder einfach alles viel zu schnell ging.


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    Steph/Elément'Air
    Calvados/France

    Salut Speedy,


    sieht schon ganz gut aus, allerdings wirkt der Faden etwas "verschrumpelt", was entweder an einer ungünstigen Faden-Nadelkombination oder einer nicht optimalen Ober-Unterfadenspannung liegt.(Daher wahrscheinlich auch der Fadenhänger).



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    Steph
    Elément'Air
    CalvadosFrance

    Salut Speedy,


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    gibts nicht irgendwas, wo man wenn man gerade Stiche macht eine funktion, wo die Nadel, dreimal links rechts dann einfach fährt und es dann damit einfach dicht macht,


    Nee, damit machst du Knopflöcher, aber die brauchst du nicht im Segel. :)


    Halt dich ruhig an Dieter: Anfang und Ende dreifach über zwei bis drei Stiche verriegeln. Nur nicht innerhalb des Segels, da der Stoff meistens etwas zusammengezogen wird. Das sieht dann nicht gut aus. Wo Nahtanfänge unter anderen Teilen verschwinden (Dacron etc.) oder im Saum die Naht einfach lassen und Fadenenden mit Feuerzeug versiegeln.


    Zitat

    wie es bei einer Pfaff 1221 oder 1222 geht


    die kenne ich leider nicht, da musst du schon mal selbst ausprobieren wo der Rückwärtsgang geht.
    Bei Zick-Zack-Naht gilt das gleiche. Bei Dreifach-Zick-Zack aufpassen, das der Rückwärtsgang jeweils am Umkehrpunkt eingeschaltet wird, sonst sticht die Nadel nicht in die selben Löcher zurück.


    Viel Spass beim Nähen.



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    Steph
    Elément'Air
    CalvadosFrance

    Bei gewickelten Stäben nur aufpassen, dass die Innenmuffe nicht weiter als der am Stab endverstärkte Bereich geht. Je geringer die Toleranz beim Durchmesser, um so besser.


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    Steph


    Elément'Air
    CalvadosFrance

    Wenn du auf Brautschau bist, würde ich eher 'nen Bauchtanzkurs belegen. :)


    Nähen ist wie Drachenfliegen selbst: Nachdem man an paar Anleitungen gelesen hat kommt Üben, Üben, Üben.


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    Steph


    Elément'Air
    Calvados/France

    Salut Thomas,


    Das einzige was wirklich "wichtig" ist, dass man Spass dabei hat.


    Ich denke, was du mit Old- und Newschool-Tricks bezeichnest sind auf der einen Seite die Klassiker, wie Axels, Spiks, Sideway, Fade usw. Mit den frühen Drachen Northshore, Kick und Co. war das schon das höchste der Gefühle. Mit heutigen Trickdrachen lassen sich diese Moves sehr einfach ausführen und dazu noch alles was aktuell angesagt ist (Newschool), Comet, Lazy, Ours de Praerie und diverse Kombinationen. (Wer besser weis, soll mich verbessern ;) ).


    Was man dann zuerst lernt ist ziehmlich wurscht.


    Allerdings Axel, Fade und Backflip sind Bewegungen, die häufig aus einem Stallzustand eingeleitet werden, wie fast alle moderneren Tricks. In sofern kann es nur nützlich sein, diese perfekt zu beherrschen, um sich an gewagtere Figuren heranzumachen.
    Wichtig: Ticks immer beidseitig üben und erst einen Neuen beginnen, wenn der aktuelle beidseitig beherrscht wird. Beispiel Half-Axel rechts + Half-Axel links = Axelcascade.
    (Sonst kann es auch zum sog. Manta-Arm Syndrom kommen: Lampe rauf, Lampe runter :) ).


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    Steph


    Elément'Air
    Calvados/France