Beiträge von Blacksmith
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Hi,
Da es akutell bei mir um mehrere Verkaeufe geht, allesamt Kites entweder mit endlos Kraft oder Lift oder Hangtime, meist sogar alles miteinander, wollte ich mal in die Runde fragen, wie weit euer Gewissen beim Verkauf eine Rolle spielt.
Hatte jetzt schon zwei Interessenten von dem angefragten Kite abgeraten, da ich aus der Frage heraus erkennen konnte, das entweder gar keine Erfahrung im Depowerbereich oder nur Basics im vierleinerbereich vorhanden waren.
So Fragen wie "dann brauche ich also nur noch einen Hueftguertel" (sorry falls derjenige dass jetzt liest, ist nicht boese gemeint, jeder faengt mal an) erschrecken bei ner Anfrage wegen nem 12er Rebel mit m.E. zwar endloser Depower, aber einfach sehr krasser Hangtime und sanfter aber schnell erreichbarer Flughoehe schon etwas.
Wie reagiert ihr. Seht ihr nur die Taler und denkt euch, mit hat auch keiner gesagt, dass eine 15er Fuel keine gute Wahl fuer den Tubeeinstieg ist und nehmt das Geld, oder entgegnet ihr mit offenem Wort.
Erst vor kurzem riet ich einem vierleinereinsteiger von meiner 7er Bora ab. Er wollte Sie unbedingt haben, weil er sich nicht vorstellen kann, dass der sprung von seiner 3er (beamer oder so) auf diesen kite so groß sein kann.
Ich redete ihm das ganze aus und glaube es geschafft zu haben. Die bora bekam er nicht.
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das hat semi allerdings recht. Wenn du selbst nicht bauen willst, dann ist es nunmal in der Preisliga. Mit handwerklichem Geschick und Grundkenntnisse von der Materie kannst du allerdings dank Hobbyking und manch zusätzlichen Teilen direkt aus China sehr viel Geld sparen. Allerdings hast du bei 400 wirklich absolut das nötigste, ob man da auf Dauer glücklich wird ist die Frage.
Mein "billigster" Copter hatte zum Beispiel einen Materialwert von genau 99 EUR inkl. Receiver (Orange sei Dank) ohne Rahmen (das war ein Simpelcopter.com Nachbau). Wenn du jetzt noch ein Martinez Gimbal Board inkl. Motoren und Halterung aus China orderst (mit Versand 70 EU), die billigste 6 Kanal (reicht theoretisch für Copterflug + Selflevelschalter + manueller Gimbal Pitch) ca. 60 EU inkl Versand und zumindest 2 Akkus = ca. 50 EU und nen brauchbaren Lader mit Netzteil (ca. 100 EU) nimmst, dann haste z.B. 380 EU, musst dir aber den Rahmen und die Ausleger etc selbst bauen.
Ich muss gestehen, Funke und Lader/Netzteil würde ich persönlich in Deutschland kaufen, schon alleine wg. Garantie.
Das ist aber jetzt ohne GPS. Solls mit GPS sein, reicht ein KK2 Board nicht mehr, dann müsste man Minimum ein Multiwi mit GPS Adapter nehmen, wobei dann zum Naza nicht mehr soooo viel um ist ;). Sprich, + ca. 80-100 EU.
Aber zum einen ist man dann auf Dauer mit der Funke vmtl unzufrieden, will sowieso mehr als 2 Akkus, nen ordentlichen Rahmen und verlässliche Hardware und kauft sich eh was anderes
Du hast jetzt zwei Möglichkeiten. Du kaufst wirklich günstigen Kram, fliegst etwas rum, findest gefallen und kaufst dann sowieso noch mal was ordentliches oder du legst jetzt gleich von Anfang an mal den selben Preis oben drauf und hast ne ordentliche Basis.
Ich selbst habe auch günstig angefangen, wollte aber nicht nur filmen, sondern auch so mit Copter und Flieger rumschwirren. Von daher wars mir egal, wenn der günstige Satz dann nebenher rumsteht, denn damit kann man schön Acrobatic fliegen und weint nicht, wenn man die fünfte Schraube verkackt und im Baum hängt
Mittlerweile liegen bestimmt 20 Motoren im Keller, manche verbaut, manche auf Ersatz, manche einfach so, momentan unbenutzt. Ich glaube, nur Copter zum Video macht fast keiner, da macht RC Flug einfach zu viel Spaß
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Das video "mit den drachenfliegern unterwegs", ist das ein servo gimbal?
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Das finde ich sehr schoen, einer der wenigen, der sich die tipps zu herzen nimmt und umsetzt.
Wuensch dir sehr viel spass mit dem kite
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Ich finde keine variante gut. So out of the box ganz okay, aber die entwickler gehn nun oft im richtung spider layout, dass keine rotoren im bild sind. Bsp. Tbs discovery. Dieser stand modell fuer mein aktuelles projekt, welches in den naechsten 10-14 tagen fertig sein sollte.
Wenn ich einen von den o.g. nehmen muesste, dann den blade (falls jemand das schon gelesen hatte, ich hatte mich verschrieben)
Der DJI ist ein rundum sorglos Paket, keine Frage. Ich würde aber nicht mit dem murxigen Sender kaufen, sondern lieber eine Spektrum DX6 (besser 8 wg. dem Drehpoti zum händischen Verstellen des Gimbal). Ich habe auch "nur" mit Copter begonnen. Mittlerweile fliegen noch 3 Wings, 1 Glider und 1 3D herum. Weils einfach Spaß macht und auch funktioniert, wenn mal kein Wind geht ;).
X copter brauchen halt sehr lange kameraaufnahmen, um die props aus dem bild zu kriegen. Die variante die blade macht, gefaellt mir aufgrund des ueblem delta zwischen center of thrust und center of gravity ueberhaupt nicht. Mit gimbal bringt man zwar die schwaenker bei schneller steigfluegen raus, aber nichts geht ueber nen gut gebalanceten copter. Aber wie man schon sieht, selbst mit der Standard-Gopro Aufnahmen, geht diese fast am Boden an. Wenn man vorn dann noch ein Gimbal aufhängt und dafür längere Beine dran macht, dann ist des so extrem Kopflastig, weil der 2200er Akku (ca. 200g) das Gegengewicht nicht herbringt.
Ausserdem wuerde ich drauf achten, dass normale props mit 3, 5 oder 8 mm bohrungen passen um nicht immer original kaufen zu muessen. Gerade am anfang (selflevel hin oder her) gehn einige floeten.
Diese Plastikbomber ohne austauschbaren Sollbruchstellen überzeugen mich einfach überhaupt nicht. Kaputt = kaputt und kann nur geklebt oder komplett getauscht werden. Nicht wirklich toll.
Dann lieber DJI 450 Variante mit den Plastikauslegern, die als Sollbruchstelle dienen. Wobei man hier auch wieder sehr lange Beine braucht um alles montieren zu können.
Leicht sind sie beide, da ist so ein ganzes Kunststoffpressteil vorteilhaft. Selbstbau (egal ob komplett selbst oder Bausätze ala TBS Discovery) liegen da immer drüber. Schrauben und Sollbruch Ausleger machen sich nun mal bemerkbar.Meiner wiegt flugfertig z.B. ca. 1250 (ohne FPV) inkl Gimbal (150g), Gopro2 (95g), 3300 3s Battery (289g). Hier ist aber Platz um einen 5000er locker unter zu bringen. Gebalanced ist er dann auch noch perfekt, da der 3300er hinten ca. 2cm übersteht und der 5000er komplett eingeschoben wird. Flugzeit normal herumfliegen mit ein paar Steigflügen mit dem 3300er ca. 9 Minuten, nur langsam herum Hovern 11 Minuten. Standardzeiten also.
Es ist nicht einfach. Will man wirklich nur ein paar Gopro Aufnahmen machen und keinerlei RC und handwerkliches Geschick bzw. Wissen einbringen/aufbauen, dann muss man sich so einen Plastikbomer kaufen. 400 EU + Gopro ist aber schon viel, für nur paar Luftbilder zu machen. V.a. sind das dann verwackelte, evtl sogar Propwobble geplagte Aufnahmen, die ohne Gimbal überhaupt keinen Spaß machen, denn jeder kleine Windstoß führt zum kurzen Aufschaukeln, jeder kleine Lenkbefehl macht die Aufnahme kaputt. Wer´s nicht glaub, wird es sehen
Will man evtl. doch etwas mehr, später dann noch FPV draus machen, was ja für Luftaufnahmen dann sowieso super ist, weil man sieht, was man filmt und auch dort filmen kann, wo man nicht hinkommt oder hinsehen kann, dann sollte man gleich eine andere Basis schaffen. Allerdings wird es mit FPV sofort 4 stellig, das sollte einem klar sein.
- Editiert von Blacksmith am 04.02.2014, 12:52 - -
Die 13er fliegt kein normaler kiter weit ueber die 12 knoten hinaus. Ein guter bekannter hm.e.sich letztes jahr die 2013er gekauft und hatte im vorfelso gespraeche mit schweizer kitern und shops. Dort bekam er aehnliche aussagen die sich bisher bestaetigen. Haben uns oft darueber unterhalten. Selbst mit 100 kilo zuppelst du nicht bei 20 knoten damit rum.
Hatte letztes jahr im januar die 11er aus 2013 in der hand. Wind war Zwischen 10 und 15 knoten. Ging ansich ganz gut, allerdings ist sie was depowerweg angeht m.e. recht empfindlich. Etwas zu schnell zu weit gedepowered ( wie mans bei der speed gewohnt ist, wegschieben und easy) dann klappt sie ruckartig sehr weit zusammen, fast tip auf tip, faengt sich dann und klappt auf, was mit ordentlichem rucken an der huefte endet. Das hat mir nicht so gefallen. Man gewoehnt sich sicher dran, zum einstieg gibts aber bessere kites, die nicht so empfindlich sind. Aus meiner erfahrung ist der druckabbau zwar super (2005,2006,2009er frenzy als vergleich) aber etwas ruppig.
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Man muss aber dazusagen, dass apex 2/3 nicht gerade depowermonster sind. Bei einer skala von 1-10 (10=beste) wuerde ich da max eine 4 hergeben.
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Mal was neues von mir, da kitetechnisch verletzungsbedingt seit fast einem jahr pause angesagt war und nun fuer die kommenden zwei jahre (ab mai weiterbildung jedes wochenende) vorerst mal ausgesetzt werden muss (verkaufsanzeigen aller kites kommen demnaechst).
Da die rufe nach einem gimbal schon im oktober kamen, ich aber erst mal meinen flugskill ausbauen wollte, ueberlegte ich mir in den letzten wochen einen copter. Aufgebaut auf den team black sheep discovery, entstand nun der finale prototyp in der scratch schnellbauweise, um mal zu sehen, ob alles so passt wie gedacht und schwerpunkt und tralala. Das endprodukt wird aus 1,5er cfk gefraest, die ausleger trotzdem weiterhin aus holz (anstelle von dem insgesamt 100g schwereren kunstsstoff auslegern, bzw einer unzerbrechlichen vierkant alu variante). Die ausleger sollen die sollbruchstelle bei einem absturz werden, da ich keine lust auf gehaeuse wechseln habe. Und da die holzausleger leichter sind, restvibrationen besser daempfen und dazu noch leicht zu verarbeiten sind, habe ich mich wieder fuer holz entschieden, allerdings werden alle teile verschraubt, statt gezippt ;-). Fertig lackiert, erkennt man zumindest optisch keine holzherkunft mehr.
Der Prototyp wiegt momentan 890g mit gimbal und gopro, ohne akku. Beim original tbs discovery liegt man hier bei ca 1100. Die kabel werden mittels powerdistr. Board noch kuerzer, wodurch nochmal gewicht wegfaellt, welches durch die schrauben dann ca. wieder hinzukommen wird. Ich denke, mit akku liege ich bei ca. 1200g, was ziemlich gut waere. Das controllerboard sowie das kk2 board werden im final noch innen verbaut. Zum testen durften sie noch oben auf sitzen.
Bilder und ein gimbal test (allerdings noch ohne flug) gibts hier
Am wochenende dann mal im flug testen. Den copter mit fix montierter gopro hatte ich vorher schon probiert. Fliegt dank angepasten einstellung via sinuswert ermittlung div. eckdaten erste sahne.
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dann kannste ja endlich 11 bar in den mtb reifen pressen :-O
sieht echt gut aus, das teil -
die mixer endlichkeiten gibts bis zum erbrechen in der oase. einziger aspekt der dabei rauskam, backstalltendenz ist besser/weg. Sonst war spürbar nichts besser.
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Also ich behaupte jetzt einfach mal, dass das lowend der montana eher der 15 sp3 gleichkommt. Highend vmtl aehnlich. Die 12 er wuerde ich beim landboarden nicht unter 10 knoten fliegen wollen. Allerdings sehe ich aus deiner signatur, dass du ne alte 15 hast. Wieso zwei kites mit sehr aehnlicher windrange? Da lohnt sich schon ein wechsel zur 12er sp3. Wobei sich die 12er wie gesagt schon ganz anders fliegt als die 19er.
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und du meinst es liegt am kite?
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Elliot Skyracer von ca. 1990/1991.
War damals mein allererster Lenkdrachen im Alter von 7/8 Jahren; wurde ein paar Mal geflogen und lag dann bis 2008 im Keller auf dem Schrank. Hat nun eine keine Waagemodifikation bekommen und zieht nun wie die Hölle
http://imageshack.com/i/0ktjt8j => funktioniert bei mir mit Chrome nicht, nur mit IE
Daher der direkte Link des Bildes
Das einzige was es auf dem Bild noch im Haushalt gibt, ist der Elliot
Selbst der Raum ist nun anders
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Die hq sind durch und durch imprägniert. Da kannst du die "huelle" lang entfernen
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Schenks der mama. Dehnungsarmste waescheleinen der welt
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In zukunft, wie in russland, immer video im cockpit
An wieviel waagenpunkten geht die fuenfte hinein?
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ich hau hier mal nicht weiter drauf sondern nehme nur bezug auf das thema, ob der Kite dran schuld ist.
In meinen Augen nicht. Ich vermute ebenfalls, wie beholder schon meinte, dass die fünfte sich einfach um die frontlines gewickelt hat, was nach 1,5 stunden kiten ohne darauf aufzupassen und gegenzuloopen oder auszudrehen ja ruck zuck passieren kann. Da verhakt sich dann schon ganz leicht etwas. Wenn dann die ganze Kraft nur auf wenigen Waagenleinen hängt, ist das resultat klar. Wenn es bei lächerlichen 25 Euro für die Reparatur bleibt, ist ja wirklich nicht viel kaputt. Da lohnt sich die Zeit zum diskutieren fast nicht ;).
"die Not" = Safety? Ist das allgemeiner Sprachgebrauch der an mir vorbeiging, oder nur regionaler Dialekt? Lern gern dazu.
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und DAS einpacken funktioniert auch bei wind?
Da verweht es einem das ganze doch 5 mal, bis man fertig ist
normal klappt man die tips ein, und faltet/rollt von seiten nach innen. dann liegt ein zusammengelegtes Stück Segel vor dir, dass so breit ist, wie das Segelprofil tief und je nach Rucksack faltest du das dann in der mitte oder in 3 Teile. Somit hast du nicht so eine Starke Faltkante, als wenn du erst oben und unten der länge nach einklappst.
Auf die schnelle siehst du´s hier
oben mitte und unten recht.
Aber an irgendeiner Stelle klappt die Schleppkante immer ein, das ist dann meist schon die selbe.