Beiträge von Heiko...

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    Könnte mir bitte jemand ein Bild posten / schicken
    des Mittelbereiches des TNT Std. Comp. am besten vorne und vor allem hinten.


    Wie ist die Schnur, die als Mittelkreuz agiert, auf der Rückseite verknotet?
    und wie ist die weiße Saumschnur gespannt?


    Habe Heiko's Anleitung, leider geht es daraus nicht hervor.


    Die von Andreas verlinkte Anleitung für das Mittelkreuz ist noch aktuell, in Bezug auf die Befestigung am Kielstab und ich habe auch immer gerne selbst darauf verwiesen, bis das Artikelboard abgeschaltet wurde. Die Anknüpftampen am Mittelkreuz für die Waage fehlen allerdings am STD-Comp, weil der innere Waageschenkel auf der Spreize befestigt wird. An dieser Stelle wird das Schlaufenende zu einer Bucht geformt, der Schenkel einmal um den Stab gelegt und dann durch die Bucht gezogen. Die dafür erforderliche Knotenzugabe ist in den im Datenblatt angegebenen Schenkelmaßen enthalten. Die Maße basieren auf Waageschnur mit 1,2 mm Durchmesser und sollten bei deutlicher Durchmesserabweichung angepasst werden.


    Die Saumschnurbefestigung erfolgt wie auf folgendem Bild:. Allerdings würde ich grundsätzlich davon abraten, die Saumschnur zu spannen. Wie jeder andere präzise Drachen auch, büßt der TNT mit gespannter Saumschnur Leistung ein, wird schneller und zugkräftiger. Im Auslieferungszustand ist die Saumschnur grundsätzlich nur so locker eingehangen, dass sie nicht rumbaumelt.


    Gruß
    Heiko

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    Mal so eine ganz normale Frage wie kann es sein das man als aktiver von
    einem Familien Drachenfest ausgeschlossen wird.


    Ich verstehe Deinen Unmut und finde es auch richtig, dass sowas hier thematisiert wird, insbesondere weil es in der Tat ein Novum in der Drachenszene ist. Nicht explizit zu einem Fest eingeladen zu werden ist das eine - so geht es schätzungsweise 99,5% der Drachenfestteilnehmer. Explizit ausgeladen zu werden, weil man jemanden kennt, der Krach mit dem Veranstalter hat, finde ich hingegen sehr fragwürdig, auch wenn es unbestritten in die Entscheidungsfreiheit des Veranstalters fällt, wen er auf seinem Fest als aktiven angemeldeten Teilnehmer akzeptiert. Leider ist sowas in unserer Gesellschaft nicht unüblich. Wieviele Leute werden in deutschen Discotheken jede Woche abgewiesen, weil sie unpassend gekleidet sind, oder einfach nur, weil dem Türsteher ihre Nase oder Hautfarbe nicht passt? Da gibt es dann noch nicht mal irgendwelche vermeidlichen Geschehnisse aus der Vergangenheit, um jemandem den Zutritt zu verwehren und das wird gesellschaftlich akzeptiert. Ich wüsste nicht, dass die Massen der Diskogänger sich dadurch von einem Besuch abhalten ließen, sofern sie nicht selbst betroffen sind. Vor diesem Hintergrund frage ich mich natürlich, was Du mit diesem Thread zu bezwecken versuchst. Prinzipell denke ich, dass mittlerweile jeder zur Kenntnis genommen hat, dass in Detmold eine mindestens fragwürdige Art der Teilnehmerauswahl praktiziert wird. Ändern wird sich daran nichts lassen, egal, wie oft es aufgekocht wird. Ich würde es nicht als Anlass nehmen, dem Drachenfest fernzubleiben, wenn es in meinen Terminkalender passt. Sollte sich bei der Anmeldung herrausstellen, dass der Veranstalter mich nicht will, dann mache ich mir woanders einen schönen Tag. Ein unschöner Beigeschmack bleibt bei der ganzen Sache in jedem Fall.


    Gruß
    Heiko

    Dass sich starke Änderungen der Windgeschwindigkeit an den Leinen bemerkbar machen ist unvermeidbar. Sie sollten sich in Zugkraftzunahme und Geschwindigkeitszunahme bemerkbar machen. Eine Möglichkeit diesen unerwünschten, aber unvermeidbaren Effekt einzudämmen, ist es, die Schleppkante frei atmen zu lassen (lösen der Saumschnur), was aber mit einer deutlichen Geräuschzunahme einhergeht. Eine Extremform der Umwandlung von variierender Windgeschwindigkeit ist das Aufschwingen. Dies passiert, wenn Stäbe in Resonanz geraten und sollte unbedingt vermieden werden. In der Praxis tritt es auf, wenn beispielsweise in der Leitkante ein Stab gewählt wurde, der ein im konkreten Anwendungsfall ungünstiges Verhältnis von Masse zu Rückstellvermögen hat. Der Stab wird dann vom Wind vielfach kurzzeitig deformiert und kann der Belastung nicht mehr folgen. Er schwingt dann nicht im Gleichtakt mit der Belastung - erkennbar ist das in der Leitkante daran, dass der Drachen mit den Flügeln schlägt. Abhilfe schafft hier nicht ein steiferer Stab, sondern einer, der schneller reagiert. Dies wird durch weniger Masse an der Flügelspitze erreicht, beispielsweise durch konisches Gestänge. Das Aufschwingen kann sich auch in einem Strömungsabriss äussern. Der Drachen stallt dann in einem Windloch sofort und baut zu langsam wieder Druck auf, um dem Wind zu folgen. Man hat dann das Gefühl, der Kontakt zum Wind würde fehlen. Schnelleres Gestänge niveliiert diesen Effekt so aus, dass der Drachen gar nicht erst stallt, sondern einigermaßen gleichmäßig durch den löchrigen Wind geht. Diese Effekt ist zum Beispiel deutlich spürbar, wenn man den gleichen Drachen jeweils einmal mit Skyshark PT5 und Aerostuff Gold S in der Leitkante bestabt und die Spreizen einmal mit Nitros und einmal mit Aerostuff Gold. Der Drachen mit Aerostuff fliegt bei identischer Abstimmung deutlich gleichmäßiger bei schlechtem Wind.


    Zur Stabwahl:


    Wenn die PT3 in der unteren Querspreize gut funktionieren, würde ich in der Leitkante etwas ähnliches verwenden. Es spricht absolut nichts dagegen, auch PT3 zu verwenden. Von zylindrisch gewickeltem Gestänge in der Leitkante halte ich aus dem oben beschriebenen Grund überhaupt nichts. Der Sinn der Verwendung von P2X in der Leitkante (damit kann man Venteds bestaben) und PT3 in der unteren Querspreize (gutes UL-Universalgestänge) erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Wenn ein Drachen eine derartige Massenverteilung benötigt, hakt es an anderer Stelle und mit einer modernen Waage sind die PT3 in der UQS sicher schneller am Ende, als dass die P2X sich aufschwingen. Dass bei solch einem Stabmix Probleme auftreten, ist absehbar. Das heißt nun nicht, dass Drachen mit P2X in der Leitkante grundsätzlich nicht fliegen, sie sollten dann aber auch dazu passende Querspreizen, beispielsweise Nitros, haben und ich kenne keinen Drachen, in dem sich eine Leitkante aus P2X besser schlägt, als eine aus PT5. Eventuell fehlende Schwungmasse kann man dann zielgerichtet dort einbauen, wo sie weniger Probleme bereitet, als in der Flügelspitze, beispielsweise ins untere Kielende.


    Gruß
    Heiko

    Hallo Uwe,


    einen schönen Bericht hast du da verfasst, der die Vorzüge gut auflistet und auch die Problemzonen sauber aufzeigt, um Interessenten vor Fehlkäufen zu bewahren.


    Die Flic-Flacs sind deutlich schwerer, als mit dem Jumping Jack Flash, was daran liegt, dass dieser fast mit jeder Ansteuerung Erfolg bei diesem Trick garantiert. Beim TNT ist es wichtig, nicht zuviel Slack zu geben. Gib nur so viel, dass der Drachen sich gerade in den Pancake bewegt. In waagerechter Lage sollte er dabei in die stramme Leine laufen und wieder gleichmäßig zurück gezogen werden. Rupfen mag er nicht und quittiert es mit ansatzweisen Yofades oder ignorieren des Lenkbefehls.


    Gruß
    Heiko

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    Also wenn du nicht laufen kannst wie ein Hase, dann werden Tricks jetzt nichts mehr. Aushalten tut er das. Der kann ne Menge ab. Aber er ist entsprechend zugstark.


    Hallo Matthias,


    aushalten tut er eine Menge, aber keine 50 km/h. Vor zwei Jahren auf Fanö haben sich die unteren Spreizen ab 35 km/h schon sehr deutlich s-förmig verbogen und waren nicht weit vom brechen entfernt. Das war aber Skyshark, kein Dynamic und auch noch kein Seriendrachen. Die Bruchgrenze liegt keinesfalls über 40 km/h - beim Vented im Auslieferungszustand. In Norddeich hatten wir übrigens gute 30 km/h gleichmäßigen Seewind - mehr war das nicht.


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    Aber wir haben zur zeit ca. 4bft und Böen bis 50 Km/h kann man oder sollte man dann noch den Infinity nutzen?
    Weil er ja nur laut angabe bis 4bft funktionieren soll.


    Lass es, wenn Du noch länger Spaß mit ihm haben willst. Wenn du es nicht lassen willst, stell ihn deutlich flacher ein.


    Gruß
    Heiko

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    Ich habe beim Thema "langsames Schönfliegen" auch den Thread über den Zodiac gelesen.
    Sind die beiden Vergleichbar?


    Ganz klar nein. Wenn Drachenflieger von Präzision sprechen, meinen sie keineswegs alle das gleiche und "schön" findet auch jeder etwas anderes. Der Gentleman ist ist geeignet, um STACK-Figuren exakt nachzufliegen und ein akzentuiertes Wettkampfballet zu fliegen. Der Zodiak hingegen ist ein präziser Allrounder ohne Wettkampfanspruch. Mit ihm kann man anfangs lernen und sicher auch seinen Spaß haben. Um beispielsweise die STACK-Figuren Square-Cuts oder Steps-Down zu fliegen, fehlt es ihm an Wendigkeit. Er ist eher ein gemütlicher Flieger, während sich der Gentleman auch mal radikal am Himmel bewegen lässt. Tricktechnisch reicht das Potenzial des Gentleman weiter.


    Gruß
    Heiko

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    Am "ekeligsten" empfand ich die UL Series-22 zu verarbeiten, da die
    Wandung unheimlich dünn scheint. Muffen für diese Schäfte sind eher
    Bastellösungen. Meine Lösung mit sehr guten Sitz: 300er Entrada und den
    zusätzlich noch mit einem 6mm-Stab oder halt einer Vollstab-Muffe
    auffüttern. (Die UL-22 halten mehr aus, als man meinen mag: Montag
    bin ich den Fluid mit (vielleicht) 30er Böen ohne Probleme geflogen.)


    Die Stäbe sind extrem robust und im Fluid verbaut ist die Grenze der Pilot, nicht der Drachen. Ich hatte mal einen Prototypen vom NRG mit ziemlich exakt deinem Stabmix. Bei 30 km/h ist die Mittelkreuzmuffe in eine Spreize gerutscht, so dass die andere Spreize nur noch auf 20 mm Muffe saß. Gebrochen ist dabei nichts. Als Muffen hätten übrigens Skyshark P400 saugend gepasst. Weil die nicht mehr hergestellt werden, nehme ich mittlerweile Skyshark P3X, wenn ich Goldtip Serie 22 muffen will. Die sitzen etwas lockerer, aber immer noch ausreichend passgenau. Zumindest am Mittelkreuz sollte der Skyshark aber mit Vollmaterial aufgefüttert werden. Passende Seitenstabverbinder sind ein echtes Problem. Die 8,6 mm Aussendurchmesser lassen sich nur sehr schwer mit APAs bezwingen und die dünne Wandstärke hat die Neigung jeden halbwegs passenden Verbinder (Kersch 8 mm, minimal aufgebohrt) zu durchstoßen.


    Gruß
    Heiko

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    400er in blau und rot ?
    Hast Du das schon geordert ?


    Ich hatte es mal versucht, aber nicht bekommen. In meiner Preisliste stand es damals noch drin, war aber nicht lieferbar. Mittlerweile scheint es wohl aus dem Programm genommen zu sein.


    Gruß
    Heiko

    Hallo Gerhard,


    Bainbridge AirX 500 ist gewichtsmäßig vergleichbar mit Icarex. Preislich ist Icarex im Vergleich geradezu billig. AirX ist ein Nylontuch und nur einseitig beschichtet, was durch höheren Verschnitt den Preis noch zusätzlich erhöht. Die Beschaffung von Kleinstmengen ist sehr problematisch, selbst für mich als Hersteller. Alles unter einer Rolle wird vom Großhandel nur widerwillig und mit viel gutem Zureden abgegeben, meistens mit erheblichen Couponzuschlägen. Am einfachsten dürftest Du das Tuch noch bei einem Segelmacher bekommen, der Bainbridge Produkte führt. Durch hohe Gesamtabnahmen ist der Großhandel da eher bereit, Mindermengen zu akzeptablen Preisen abzugeben.


    Mein Favorit ist übrigens AirX400, welches ich im TNT Zero einsetze. Das Tuch ist dünner und weicher, als Icarex, dabei aber weniger spröde und somit haltbarkeitstechnisch mindestens gleichwertig. Es formt sich sehr früh aus und lässt den Drachen somit besser am Wind kleben. Es kann auch mit Icarex kombiniert werden, wenn Asymmetrien im Bereich großer Tuchdehnung vermieden werden. Mein Großhändler hat es nur in weiß, herstellerseitig wird es auch in blau und rot angeboten, sofern man genug Rollen davon ordert.


    Gruß
    Heiko

    Bilder habe ich gerade nicht zur Hand und kann von Norddeich aus auch keine machen. Die Pappschablone wird nirgends fixiert. Sie dient nur als Auflageerweiterung für einen vollflächigen Transport und zur Führung der Schnur. schnur und Schablone werden gleichzeitig unter dem Fuß durch transportiert.


    Bei den Schnurfüßen ist das Problem, dass die Nut genau zur Schnur passen muss, weil diese sich sonst seitlich bewegen kann. Nach jahrelanger Verwendung solcher Füße ist die Verwendung einer Pappschablone für mich ein großer Fortschritt.


    Nehmt aber bitte wirklich nur Pappe, kein Kunstoff oder Metall. Das hält zwar schön, verträgt sich aber nicht mit der Nadel, wenn man doch mal nicht richtig führt. Ausserdem macht es den Transporteur kaputt.


    Gruß
    Heiko

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    Für viele Nähmaschinen sollte man so ein Füßchen kaufen können.


    Meistens liegt sowas sogar dabei. Leider passen diese Nähfüße aber nicht für jede Schnur.


    Ich verwende zum vernähen von Schnüren ein Stück dicke Pappe (Pappdicke = ca. Schnurstärke). In diese Pappe wird ein Schlitz in doppelter Schnurstärke geschnitten. Beim Nähen wird die zu vernähende Schlaufe der Schnur einfach in den Schlitz gelegt und mit Zickzack (Stichbreite = Schnurstärke) vernäht. Durch die Pappe lässt sich die Schnur sehr exakt mittig unter dem Nähfuß durch die Maschine führen und kann seitlich nicht weg. Als Nähfuß reicht der ganz normale Zickzackfuß, Obertransport ist nicht nötig.


    Gruß
    Heiko

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    DPD geht schon. Bis 3m Gurtmaß (2x Breite + 2x Höhe + 1x Länge), da geht einiges... Das ist alles im Sinne der DPD-Shop-Regeln. Kostet eben 13Eur und du musst nicht auf irgendwen warten.


    richtig, das XL-Paket für 13 € bieten alle Shops an. Manche haben aber auch noch den Gewerbekundentarif nach Gewicht. Da kostet das Versenden eines Drachens so um die 5 €. Ich habe leider keinen dieser günstigen Shops in der Nähe.


    Zu Ilox:


    wer die Zeit hat, zwei Tage auf den Paketboten zu warten, ist mit denen sicher gut bedient. Bei genauerer Eingrenzung des Abholtermins wird es schnell teuer.


    Noch günstiger geht es aber mit DPD-Direkt (Gewichtstarif mit Abholung). Der Abholtag lässt sich da im Vorfeld angeben und man wartet nur einen Tag.


    Gruß
    Heiko

    Die Frage wurde hier schon sehr oft gestellt und genau so oft falsch, weil verallgemeinernd, beantwortet. Wenn du einen DPD-Shop hast, der nach Gewicht abrechnet, nimm den, denn weiteres Suchen lohnt nicht. Weil das laut DPD nur für Firmenkunden zulässig ist, werden diese Shops aber immer weniger, bzw. die, die das anbieten handeln nicht im Sinnne von DPD und werden zugemacht.


    Für einen groben Überblick, kann ich dir diese Seite empfehlen:


    http://www.posttip.de/


    Gruß
    Heiko

    Hallo Micha,


    in erster Linie sollen die den Drachen leise machen. Stärker bremsen, als eine flatternde Schleppkante tun sie auf jeden Fall nicht. Du kannst ihre Wirkung einfach überprüfen, indem du sie mit Spinnakertape zuklebst. Ist der Drachen dann immer noch leise, sind die Taschen überflüssig und eine doppelte lage Spinnakertuch hätte den selben Zweck erfült.


    Gruß
    Heiko

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    Ein 2,50 großer Drachen kann keine kurzen Lenkwege haben, beim Lenken vielleicht noch, beim Tricksen auf keinen Fall.


    Hast Du schonmal einen Phantom Elite geflogen? Lenkwege sind eher eine Frage der Waage, als eine Frage der Drachengröße. Je weiter aussen die Waage ist, desto länger werden die Lenkbefehle. Diese Regel gilt bei Kurven, Ecken, Bauchtricks und Rückentricks, nicht aber bei Rotationen um die Querachse, wie Yoyo. Die machen große Drachen mit kurzen Lenkwegen aber eh nur in Ausnahmefällen oder mit 100 g Kielgewicht.


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    Dachte da so an Enigma, Infintity, Eolo Over u.ä.


    Der Enigma hat recht kurze Lenkwege und ist geeignet, um Tricks zu fliegen, die du nicht kannst, der Infinity kann einiges an Tricks und ist dabei sehr präzise. Er macht es Dir nicht leicht, hat längere Lenkwege und belohnt dafür aber mit sauber erlernten Tricks. Der Over liegt genau zwischen beiden. Man kann mit ihm ein bisschen Präzision fliegen und er kann praktisch alles an Tricks, ist aber etwas weniger Anspruchsvoll als der infinity. Gegenüber dem Multiflex ist er eine ziemliche Trickschleuder.


    Ob lange oder kurze Lenkwege zum Erfolg führen, ist sehr Pilotenabhängig. Manch einer benötigt lange Lenkwege, weil es an Feingefühl mangelt, manch einer benötigt kurze Lenkwege, weil er sich nicht überwinden kann, mal beherzt an der Leine zu ziehen. Einen unbestreitbaren Vorteil haben lange Lenkwege aber - bei böigem Wind ist die Treffsicherheit für den richtigen Impuls deutlich größer, egal ob Einsteiger oder weit Fortgeschrittener.


    Gruß
    Heiko

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    Das normale Klett traegt mir zu dick auf. Breite so um 10mm waer ideal.


    lass mich raten, Du willst Gazefenster zukletten? Für den Zweck habe ich mir mal Klettband von Tesa (für Fliegengitter) gekauft. Die Stärke war OK, die Breite auch aber leider klettet das Zeug so gut, dass ich beim entfernen der Gazeabdeckungen jedes mal Angst habe, dass das Tuch vor dem Klettband nachgibt. Meins habe ich bei Obi gefunden.


    Gruß
    Heiko