Beiträge von Jens Baxmeier

    Von solch individuellen Einzelstücken wie Svens Dino gibt es keinen Online-Bauplan.

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    Viel Spaß beim Material besorgen und planen:


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    Quelle des Videos des Dinos für die Größenvorstellung

    Hallo JaD,

    schön dass Du Spaß an den Drachen gefunden hast. Es gab ja ein paar Überraschungen und toll, dass Du diesen nachgehst und hier fragst.


    Die Waage des Skydart ist im Gegensatz zu den meisten früheren Dart-Modellen mit einer Turbowaage ausgestattet.

    Genauer ist der Aufbau auf dem beigefügten Flugfoto zu sehen. Dieser aktivierte Waagetyp sorgt dafür, dass beim Einlenken von Drehungen der Drachen steiler gezogen wird und damit enger eindreht.
    Das passiert ganz automatisch beim Fliegen. Der Buchtknoten (mit dem Tampen für die Flugleine) bleibt dabei immer vor dem unteren/inneren Knoten des Turboschenkels sitzen. Du solltest daran im Stand nichts verstellen.


    Die Lufttaschen an den Flügelenden sollen ein Flattern der "Schleppkante" des Segels verhindern, sowohl im Geradeausflug als auch insbesondere bei Drehungen.
    Wenn man die schließt und der Drachen knattert, wird er dadurch nicht nur laut, sondern auch langsamer.

    Es gibt bei einem Drachen in diesem Preissegment zwei Mankos bei der Flugdynamik:

    Die Polyesterleinen sind im Verhältnis zu hochwertigen Dyneemaleinen schwer, dick und dehnbar. Dadurch fliegt der Drachen im unteren Windbereich erst später und dann weniger dynamisch und er benötigt stärkere Lenkimpulse, fühlt sich indirekter an (die oben erwähnte Turbowaage hilft da ein wenig, das zu reduzieren).
    Die GFK/Fiberglasstäbe als Gerüst machen den Drachen schwerer und weicher. Dadurch fliegt er bei wenig Wind nicht so früh, bei kräftigem Wind verwindet er sich. Dann können auch die Lufttaschen nicht mehr helfen, da durch die eingebogenen Flügelspitzen das Segel keine Spannung mehr hat und im weichen Zustand zu schlagen beginnt.

    Vorteile der beiden Mankos bei der Dynamik sind für den Einsteiger allerdings: deutlich günstigerer Preis, gutmütiges Verhalten gegenüber unkontrollierten Lenkimpulsen und weniger Empfindlichkeit gegenüber Abstürzen und den daraus resultierenden Einschlägen auf den Boden.


    Zur Leinenstärke - der Skydart wird bei mehr Wind deutlich zugkräftig, daher ist eine Verwendung von Leinen unter der Stabilität des Seriensets nicht anzuraten. Lieber ein paar gute Dyneemaleinen mit etwas mehr Bruchlast als den 45 daN wählen. Die sollte den gesamten Windbereich abdecken. Dünne 30er-Leinen an einem "GFK-Bomber" fände ich persönlich jetzt am falschen Ende "aufgerüstet".

    ich hoffe, meine Beitrag hat Dir etwas geholfen.

    Hallo Dirk, ich halte einige Features für zu modern für die 80er. Die stark gerundeten Schleppkanten und die Abspannung hinter dem Kiel würde ich eher dem Anfang der 90er zuordnen. Da wurde mehr Wert auf einem flatterfreien Flug gelegt. Also nach Batkite und Wolkenstürmer 101.
    Die Verbinder und Abspanner wurden mal ersetzt?

    Zu gerne würde ich mal mit Dir zusammen die 4er Steikis über den Himmel schweben lassen. Tolles Flickwark hast Du da erschaffen.


    Hier meiner:

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    Ich habe die Konstruktionszeichnungen von Günter, nicht aber die Schablonen. Siehe dazu von Korvo:

    Die Wolsingschablonen habe ich, ich bin nur noch nicht ganz fertig mit digitalisieren, es sind über 200 Einzelteile, die alle genau ausmessen und dann zeichnen, dauert seine Zeit. Es sind nur Papierschablonen.

    mfg bernd

    P.s. Den 12er Flaki würde ich nicht bauen, er ist alleine nicht handelbar. Schon alleine beim aufbau müssen mehrere erfahrene Leute dabei sein und beim Start auch.

    Es wäre schön, wenn Du von dem Muster 7,6 / 9.0 / 12.0 die digitale Version hin bekommen könntest.

    Hallo Steffen,

    also geht es um den Kite hier:


    Ein Intermediate hat immer eine impulsivere Kraftentfaltung als ein Einsteigerkite. Fliegt ein Intermediate oder Hochleister mit Geschwindigkeit an den Windfensterrand, ist in der Regel der Pilot gefragt, diesen etwas einzubremsen, damit der Neigung zum Überschießen entgegengewirkt wird.


    Bitte beachte, dass es sich bei der Crossfire I um eine ca. 18 Jahre alte Konstruktion handelt und Dein Exemplar schon ein erlebnisreiches Drachenleben hinter sich gebracht haben wird. Alterung am Tuch und Belastung der Waage können die Eigenschaften mit der Zeit verändern.
    Der Vergleich mit einem neuen Kite ist daher - sagen wir mal so - ein wenig "ungerecht".
    Zu den Eigenschaften der Crossfire I: Das Modell war schon zum Erscheinen eines der kraftvolleren Intermediates und hat bei Geschwindigkeit einen ordentlichen Grunddruck erzeugt. Näheres ist im damaligen Test in der KITE & friends 4/2005 zu lesen und besonders Interessant sollte das Ergebnis vom KITE & friends-Intermediate-Lesertestival in Ausgabe 1/2006 sein, in dem 6 Modelle verschiedener Hersteller intensiv verglichen wurden.

    Ich würde auf jeden Fall die Anleitung vom 30-Paneeler verwenden, denn die basiert auf dem modifizierten Electron2, der meiner Meinung nach einiges besser fliegt als der erste.
    Mit der Segelaufteilung sieht er zudem auch richtig klasse aus. Nur bei den Stäben sollte etwas steiferes als normales 6-mm-CFK rein. Invento verbaute damals 6.35 mm Beman, das etwas dickwandiger war.

    Danke dir! Coole Videos :) Was meinst du mit dem auslösen bei wenig Wind? Über den Quick release? Warum sollte das notwendig werden, bei wenig Wind? Ich glaub ich verstehe es falsch 🙃


    VG Sven

    Moin Sven, es geht um das Austesten. Da macht es Sinn, die Funktion und Funktionsweise des Quickrelease bei wenig Wind auszuprobieren. Dann weißt Du, was Dich bei Gefahr bei viel Wind / in Notsituationen erwarten würde.

    In der Praxis sollte es mit dem LongStar 3 aber kaum zu heiklen Situationen kommen, das der Kite gutmütig und durch seine Bauweise überaus sicher ist.
    Sicher auch dadurch, dass er mit weggeschobener Bar viel Kraft verliert, im Stand langsam zu einer Seite des Windfensterrands wandert und über dem Boden parkt. Sollte der Kite aus dem Stand oder aus der Fahrt auf den Boden gesteuert werden, ist die Zugkraft sofort weg, da er sich komplett flach legt und nicht wie geschlossene Systeme im Wind bleibt und ggf. ungewollte Manöver vollführt.
    Bei der Fahrt solltest Du neben dem Zugkraftabruf durch das Heranziehen der Bar dann auch bald den Umgang mit dem Adjuster üben. Damit kannst Du (außer die Kraft noch mehr raus zu nehmen) auch den optimalen Druckpunkt näher zu Dir stellen. Dieses kann auch je nach Kurs variieren: Auf Raumwind braucht man meist die volle Kraft, öffnet den Adjuster und zieht die Bar weit an sich heran. Auf Amwindkurs wird der Zug leicht mal zu viel, sodass man den Kite depowert, um nicht zu driften. Dann ist es mit gestrecktem Arm auf Dauer mal nicht so angenehm zu fahren. Durch Einstellung am Adjuster kannst Du es dann erreichen, dass die Bar wieder in Deinen Steuer-Wohlfühlbereich herunter kommt.

    Um eines ist beim Umstieg auf Depower immer wichtig: Den Greifreflex loswerden, wenn es brenzlich wird. Loslassen (der Bar) ist die Sicherheitsfunktion. Ein verkrampftes Festhalten kann für Abflüge sorgen.
    Viel Spaß! Grüße, Jens

    Lohnt sich schon jetzt wieder...

    Mega. Euch viel Spaß!


    Ich bring wieder Edelrid Phoenix Waageleine mit und 3mm Exel Vollstäbe in 1m Länge, wenn jemand Interesse hat. Da wir zu einem anderen Hersteller gewechselt sind, habe ich ca. 40 Stück davon über...

    CU

    Das ist ja total lieb, dass Du Euer überflüssiges Material an Interessierte am Strand verschenkst. Ich würde auch etwas Waageschnur nehmen, lass uns mal treffen.

    2,5 Steiki - Ist es sinnvoll einen mit 8er Stäbe auszurüsten ( Leitdrachen oder als solo bei stärkerem Wind


    Gruß Patrick

    Sehr schön, Patrick.
    Günter hat seine Gespanne dann immer so flach getrimmt, dass auch der 6er reicht. Allerdings ist die Belastung am Mittelkreuz dann schon sehr hoch, da die Drachen extrem tunneln.

    Eine 8er-Spreize im Vorderen und ein kräftemäßig sinnvoll aufgebaute Mittelkreuzverbindung sind keine schlechte Idee.
    Wenn Du einen 2.5er für starken Wind (ohne ihn gleich flach trimmen zu müssen) planst, spricht meiner Ansicht nach nichts gegen komplett 8-Millimeter für die beiden Anwendungen.

    Kommt ja immer auf den Wind rauf an.


    Amigo DC 175 von Spiderkites mit 0,9 qm oder Fluxx 1.8 (leider ohne Flächenangabe) von HQ4 sollten ein geeigneter Schritt sein.

    Die Handleash an den mitgelieferten Controlbars vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Wenn es dem Jung doch plötzlich zu kräftig oder zu schnell wird oder er das Gefühl hat, die Kontrolle zu verlieren, kann man so die Bar loslassen, die Kraft ist weg und man hat nicht die Angst, dabei den Kite zu verlieren.

    Bei leichten Piloten empfehle ich bei allem über 130 cm Spannweite, dass ein Erwachsener immer dabei stehen sollte und jederzeit helfend eingreifen kann. Grade wenn der Wind allzu unstetig ist oder noch nicht recht eingeschätzt werden konnte.


    Die Reduktion der Leinenlänge bei anderen Kite, insbesondere bei Vierleinern, bringt tatsächlich auch einiges.

    Ihr solltet nur darauf achten, dass der Jung nicht etwas in die Hand gedrückt bekommt, was ihm Angst macht.
    Sobald er allerdings unterfordert ist, kann aufkommende Langeweile dann auch wieder den Spaß an der Sache verderben.

    Das ist wirklich der Hammer. Schön anzusehen, diese "Nachkömmliche" von Andres Konstruktion.



    Moin Wolsing Freude, hier mein neues Spielzeug. Ein Stückwark Gespann !!! :D
    Die Kleine Schwester bis Großer Onkel habe ich gebaut, der Hintere etwas blasse ist ein Original Magnum von Günther :thumbup:


    Lieben Gruß


    Sascha


    Toll wie Du aus einem Original-Magnum von Günter ein komplettes Gespann hergestellt hast. Diese Segelgestaltung ist einfach wunderbar.

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    ..und der eine von drei Colibris, der auch in die Luft ging von Carmondai