Beiträge von Seitenschneider

    Moin,
    wenn ich das richtig sehe, bist Du eigentlich von einem Kite mit Bar ausgegangen und nun bei Handles gelandet. Wie gut Du Deine Hand nutzen kannst, weißt nur Du.
    Ich würde mich an Deiner Stelle mal auf eine Drachenwiese begeben und die unterschiedlichen Steuersysteme (Bar - Handles) ausprobieren. Vielleicht ist ein Kite mit Bar für Dich besser geeignet, weil Du ihn notfalls auch mit einer Hand noch ganz gut steuern könntest, bei Handles sollte man schon beide Hände voll im Einsatz haben, um die Bremse sinnvoll nutzen zu können und das braucht je nach Wind schon auch ab und an Kraft in der Hand, selbst wenn der Kite am Trapez hängt.


    Ich hatte mal eine kleine Apex am Haken, die fand ich zum Buggyfahren bei Hackwind im Binnenland auch gar nicht so schlecht.

    Ich hab den (alten) Scout incl. anderem Sitz und Rückenlehne und einen Dragster Nachbau.
    Beide fahren sich gut, auf ihre Weise.
    Das Ding am Scout ist, daß man gerade am Anfang, wenn das Fahren noch gar nicht so einfach ist und man gern etwas mehr Halt hat der Buggy nicht so stabil liegt wie ein "Großer".
    Es kommt also schon mal vor, daß man umkippt. Das ist per se nicht schlimm, allerdings fühlt man sich auch nicht ganz so sicher, wie im großen und kommt daher auch nicht so schön ins Fahren am Anfang. Wenn man den Bogen dann raus hat und nicht zu oft die Powerhalsen dreht, dann gehts prima :)


    Von der Stabilität ist der Scout 1a, auch für schwerere Fahrer, da lass ich nichts drauf kommen. Nur zu lang sollte man nicht sein, sonst hat man die Knie am Ohr ;)


    Auf der anderen Seite ist der Scout gerade zum rumcrossen auf der Wiese, wenn nicht so viel Auslauf da ist ein echtes Spaßgerät. Außerdem passt er halt komplett unzerlegt bei mir in den Kofferraum, was ein unschlagbares Argument ist. Der Große muß dann auf den Fahrradträger auf die Anhängerkupplung, was wieder mit Arbeit und Zeit verbunden ist.


    Leider komme ich in letzter Zeit viel zu selten zum Fahren, von daher stehen beide viel zu oft im Keller....und Geldern ist ein wenig weit weg, sonst hättest Du gern mal beide Probe fahren oder zumindest sitzen können.

    Gerd und Petra,
    noch einmal allerherzlichste Glückwünsche für die tolle Leistung.
    Ich freue mich für Euren Doppelweltrekord.
    Der Moment als Ihr nach 24h ins Lager eingefahren seid, war total ergreifend.
    Auch die Ehrung durch die Fanöer Abgesandten fand ich klasse. Die Dänen wissen schon, wie man ein so tolles Event unterstützt und publikumswirksam vermarktet ;)
    Wenn ich es heute Abend schaffe, stelle ich vielleicht noch das eine oder andere Bild von Euch beiden ein (falls Euch das Recht ist).
    Viele Grüße aus Marburg und weiter guten Wind!
    Olli

    Zitat von lindlight

    Würde es Sinn machen. Das ich mir zu meinem Beamer V 4 noch einen größeren Kite der Intermediate- Klasse kaufe (für mehr Lift im unteren BFT Bereich)?
    Dann würde ich bei schwachem Wind mit dem größeren Kite auskommen und bei stärkerem mit dem Beamer.


    Was wären eure Meinungen zu dieser Idee.


    Du wirst früher oder später ohnehin Deine Kiterange erweitern, wenn Du beim Hobby bleibst. Ich denke allerdings, daß Du am Anfang mit der 4er Beamer genug zu tun haben wirst und sowohl bei "zu wenig" Wind als auch bei "zu viel Wind Deine Probleme haben wirst den Kite unter Kontrolle zu halten. Zu wenig und zu viel werden sich aber mit steigender Übung und Erfahrung weiter auseinander schieben.
    Jetzt einen größeren Inter dazu zu nehmen halte ich für mäßig sinnvoll, da Du den noch weniger unter Kontrolle haben wirst. Gerade ein Inter mit ordentlich Lift macht mit Dir was er will, wobei die Riot noch ziemlich zahm war und die Twister (1) eher langweilig mit eine kleinen Windfenster. Die Blade habe ich leider nie kennen gelernt. Die Haka ist sehr geil, aber will eine erfahrne Hand, sonst reißt sie dich weg (nach oben, nach vorn, Richtung ist ihr egal hrhr).
    Wenn Du irgendwann soweit bist, kannst Die Haka in 3-7m gern mal probefliegen, die liegen hier bei mir rum und setzten Staub an. Springen ist irgendwann nicht mehr alles ;)

    ...das meinte ich mit reinem Materialpreis, allerdings hat das mit der Kopf-Fingerkoordination nicht so ganz hingehauen, sonst hätte ich das auch deutlicher geschrieben ;)


    Der Scout war aus "Schwarzstahl" pulverbeschichtet und der Navaro irgendein Edelstahl.

    Ich denke mal, daß das von Shop zu Shop und Hersteller zu Hersteller anders gehandhabt wird.
    Du wirst sicherlich die gesamte Bandbreite von "frei zur Verfügung gestellt" bis "vergünstigter Einkauf für Dich" finden. Sicherlich ist das auch von Deinem Engagement, Deiner Präsenz in der Scene und Deinem Können abhängig.
    Wenn Du es genau wissen willst, dann frag doch einfach bei den Händlern an, von denen Du gern etwas hättest und die werden Dir dann sagen, was sie dafür von Dir erwarten.
    Eine Hand wäscht die andere und zu verschenken hat keiner was.


    Meine Erfahrung ist: es spricht eigentlich keiner darüber, was er gesponsert bekommen hat und zu welchen Konditionen.

    Ich denke auch, daß Du die Finger von der Nitro lassen solltest.
    Meiner Erfahrung nach (und die ist noch recht gering mit der Nitro, weil einfach nie der passende Wind war), will sie vor allem im Buggy im richtigen Windbereich geflogen werden. Unterpowert, weil vorsichtig eingeflogen, bei gutem Wind am Meer fiel es mir recht schwer den Kite dauerhaft in Strömung zu halten. Im Stand gab es allerdings keine Probleme bislang. Der Schirm ist schon schwierig zu fliegen als braucht ein erfahrenes Händchen, vor allem beim Spiel mit der Bremse. Denke aber, daß mir einfach die Übung fehlt.
    Zum Springen gibt es andere Alternativen, die deutlich leichter zu handhaben sind. Ein stabilerer Kite ist da das Mittel der Wahl.

    Ganz ehrlich, ich weiß weiß nicht was für ein bohai getrieben wird um die Haka. Fakt ist, daß sie für den Einsteiger nicht geeignet ist, schon gar nicht in 7m. Ein beliebiger Einsteiger, meinetwegen auch an einer Bar erfüllt erfüllt seinen Zweck. Die Haka ist in 7m nicht mehr sinnig aus der Hand zu fliegen ohne Trapez. Sie zieht ihre Kraft aus der Bewegung. Die Bremse will sorgfältig dosiert sein, ob das an der bar gut geht musst du selbst raus finden. Ansonsten hat sie so ihre Eigenarten mit denen man umgehen lernen muss, das merkst du aber erst im richtigen Windbereich (da wird der Kite aber mir dir machen was er will!). Die haka ist gerade im Binnenland schon recht heftig, weil sie Böen direkt direkten Zug oder Lift umsetzt, an der Küste bei glattem wind wirst du sie irgendwann schätzen lernen. Bis dahin hast du noch einen weiten Weg vor dir so wie es sich liest.
    Wen du springen willst hat der Kite nur bedingt was unten in der Powerzone zu suchen, es sei denn du willst weit springen und hart und schnell landen. Dir fehlt die Erfahrung, um einen solchen 4- leiner in der Größe zu beherrschen, daß kann nur in die Hose gehen.
    Hol dir einen der typischen Einsteiger oder oder auch einen guten Allrounder in 3-4m und übe, übe, übe .
    Als Handbuch kannst du dir jedes beliebige nehmen, die sind bei der Cult oder Methode oder Magma auch nicht anders. Die Eigenarten der haka kannst du in diesem Forum oder in der dradaba nachlesen. Mit einer 5er haka wärst du besser bedient gewesen, die braucht den gleichen Windbereich und starken Grund wind , ist aber aber nicht ganz so heftig, weil kleiner.

    Schuhe allein bringen nicht alles.... Fürs inlinern und nach mehreren Bänderdehnungen im Knöchelbereich vom Badminton habe ich mir folgendes zur kräftigung angewöhnt
    Immer wenn du Zähne putzt, Augen zu machen und auf einem Fuß stehen. Das kräftigt die Muskeln rund um das Sprunggelenk und fördert die Gleichgewichtsfähigkeit. Und wenn man es eine Zeit lang mal gemacht hat, macht man es irgendwann ganz automatisch.
    Ansonsten trage ich zum Kiten gute Wanderschuhe, die kauft man einmal alle paar Jahre und so machen sie sich auch bei einem etwas höheren Preis bezahlt.

    Sie auf der Stelle zu drehen geht wie mit jedem anderen 4-Leiner auch. Bei so großen Kites ist das allerdings nicht soo einfach, wie mit kleinen. Dazu ist im speziellen die Haka auch nicht so gut geeignet, weil Kites beim Propellern wenig Druck haben. Da die Haka recht schwer ausgeführt ist, fällt sie dabei schnell mal runter.
    Falls Du meinst knackige Kurven fliegen, dann mußt Du zusätzlich zur Steuerung über die Hauptleinen auch die Bremse nutzen. Allerdings wirst Du da aus der Hand fliegend an Deine Grenzen stoßen. In meinen Augen läßt sich die 7er (und auch die 5er) im geeigneten Windbereich nicht mehr gut ohne Trapez fliegen, weil die Haltekräfte einfach zu hoch sind und die Steuerung darunter leidet.


    Mehr Spaß kannst Du mit der Haka bei mehr Wind haben. Dann geht sie besser los, fliegt schneller und läßt sich akurater steuern. So einfach ist das!
    Wie schon in anderen Threads gesagt, braucht die Haka einfach guten Wind und will gut angeblasen sein, damit sie ihr Potential entfaltet. Bei dem Wind den sie braucht, ist die Haka gerade in 7m allerdings auch sehr mächtig. Ich finde sie bei 4-5bft am Strand immer sehhhr geil. Im Binnenland ist das natürlich bei Böen so eine Sache...
    Ganz wichtig ist, den Kite nach dem Sprung nicht drucklos werden zu lassen. Die Haka geht gern im Windfenster wieder auf nach dem Sprung, falls Du sie nicht unter Druck hältst (mangelnde Flugtechnik!) und kommt da wieder richtig in Fahrt. Dann gehts für Dich nach vorn!


    Die Haka ist ein sehr mächtiger und kräftiger Kite mit recht kleinem Windbereich. Ich finde unter 4bft braucht man sie nicht auspacken zum Springen und gegen Mitte bis Ende 5bft wird sie sehr heftig. Wie Du auch schon in Deinen anderen Threads gelesen hast, ist sie daher nur bedingt zum Standkiten geeignet, außer für Schwergewichte ;) Sie ist halt eine ganz andere Hausnummer, als Deine anderen Kites in der Signatur. Du solltest wissen, was Du tust und wie sich die Haka verhält, dann kannst Du extrem viel Spaß mit ihr haben, sonst versohlt sie Dir den Hintern!

    Schöner Kite ;)
    Um der Haka wirklich ihr Potential zu entlocken, mußt Du sie sehr aggressiv und mit viel Bewegung fliegen und bei genügend Wind (ab 3-4bft und da darfst Du im Binnenland mit Böen rechnen, also nicht im Zenit parken!). Das Starten hast Du ja hin bekommen, immer schön anziehen und dann gleich zum WFR weg und am WFR hoch. Ansonsten brauchst Du für eine 7er oder 9er Haka zwar die Bremsen, aber sehr moderat. Wenn Du sie zu sehr anbremst, dann wird sie flügellahm und verliert Druck. Das ist einer der großen Vorteile gegenüber der Twister gewesen, die ja praktisch immer und überall gezerrt hat wie blöd, wo man die Haka auch mal drucklos parken konnte.
    Mein Tip: Fahr mal an die Küste und versuch sie bei gleichmäßigem Wind zu fliegen, um erstmal auszuloten, was sie kann und macht. Das im Binnenland auszutesten ist eher.... gefährlich.