Beiträge von Geko

    Hallo,


    ich war am überlegen wieder mit dem Windsurfen anzufangen, da ich aber das ganze Equipment nicht Lagern kann, bin überlegen nächstes Jahr einen Kitesurflehrgang zu belegen.


    Nun möchte ich nicht im Kurs erst einmal lernen wie man den Kite fliegt, denn ich denke das kann ich auch auf der Wiese mir selber bei bringen. Bisher habe ich nur Stabdrachen in allen möglichen Variationen geflogen. Gestern hatte ich das erste mal die Depowermatte mit 7,5m², bei wenig Wind, von meinem Sohn an den Leinen. Das war schon recht heftig. Ich suche eigentlich einen Kite mit dem ich einsteigen und das Fliegen lernen kann. Was für einen Kite würdet ihr mir den Empfehlen, bin 1,82m groß und wiege so 87Kg?


    Gruß Geko

    Da kann ich nun wieder nichts zu sagen. Ich hab allgemein für meine Waagen normale Dacron-Schnur verwendet mit 80 oder 100 kp Zugkraft und keine Waagerisse gehabt. Darum wunder ich mich immer wieder, dass hier so oft von gerissenen Waageschnüren berichtet wird, obwohl spezielle Waageschnur verwendet wird.

    Es liegt wohl daran, dass die speziellen Waageschnüre ummantelt sind und meist der Mantel aufreißt. Dies führt dann meistens dazu, dass sich die Waage sofort verstellt. Bei mir war das jedenfalls so. Ich habe eben den Waageschenkel ausgetauscht und die andere Seite auch gleich kontrolliert und ausgewechselt. Auch auf der anderen Seite zeigte sich schon ein kleiner Riß im Mantel.

    War heute auf der Wiese mit meinen beiden Steikis. Leider ist mir bei dem 2,5 die Waageschnurr angerissen. Da haben die beiden mit einem mal richtig druck aufgebaut und ich bin nach vorne gezogen worden. Den 2,5 hatte ich ganz flach über meine Knotenleitern eingestellt, war wohl doch noch zu heftig und das bei einem Wind von 20 -25km/h.




    Bin den 3.0 hinterher noch alleine geflogen, den hatte ich dann wieder Steiler gestellt. Meine 50m 130dan Leine haben gut gepfiffen. Dabei kein Gestängeflattern in der Leitkante, die können echt eine Schippe Wind ab. Der Steiki 3.0 ist rund um mit 8mm no Name CFK verbaut.


    Den 2.5 hatte ich letzt in Büsum bei ca.30 km/h bei Böigen Wind mit einer flachen Einstellung geflogen. Der ist rund um mit 6mm CFK bestabt und es rührte sich nichts.


    Wie ihr seht fliege ich meine Steikis auch schon mal mit richtig Druck im Segel. Nun habe ich bedenken, dass die verwendete Waageschnurr zu dünn sein könnte. Bei beiden habe ich eine 90er Edelriedschnurr an der Waage verwendet, ist die ausreichend?

    Die Frage wird sein, aus welchem Material er den baut!!!

    Bin noch nicht ganz schlüssig mit dem Material. In letzter Zeit habe ich oft Skytex 40 verwendet. Bei einer gestreckten Version vielleicht auch ein Materialmix aus Skytex und Polyestertuch in 60D Qualität.



    Ich denke, der auf der Zeichnung würde eher einen zugstarken Allrounder geben.
    Gebe ihm ruhig etwas mehr Streckung.
    Mache den Kiel etwas kürzer und verlängere die QS.
    Gruß, Jörg

    Das der Entwurf mehr einen Allrounder ähnelt habe ich auch schon gedacht und noch mal den ersten Entwurf raus geholt.


    Hier ist jetzt noch nicht die Profiltiefe eingezeichnet. Dachte aber ebenfalls an 12cm Profiltiefe. Dieser Entwurf kommt auf eine Spannweite von 2,1m und eine Höhe von ca. 70cm. Die Winglets werde ich wohl noch etwas verändern und die Schleppkante dann auch .

    Ab 5 bft gibt es eigentlich doch kein gemütliches langsames fliegen mehr. :D


    Meist geht es dann ab wie Schmidts Katze. Schau dir mal den SAS bei Korvo an bzw. eventuell den Bauplan. Den habe ich erst gestern wieder mal in Büsum geflogen bei 39km/h und aufwärts. Ich persönlich finde den recht gutmütig für einen Speedkite mit
    35m Leinen..

    Das sind ja mal wieder tolle Bilder Günter. :)


    Mein Steiki 3,0 bekommt Gesellschaft. :)



    Es ist ein Steiki 2,5 geworden. Ich muß nur noch die Waage knüpfen und auch ein paar Koppelleinen. Ich hoffe mal, dass ich die Waage in der Woche noch fertig bekomme, dann geht es am Wochenende zum Probefliegen.

    Heute mußte ich doch das gute Wetter mal nutzen. :D


    Mein Steiki 3.0 hatte heute sein erst Flug und Testtag. Wind war so zwischen 3 - 4 Bft. also ideal für den ersten Flug. Das ganze dann an einer 50m Leine.


    Die von mir verwendete Waage entspricht nicht ganz den Massen wie sie im Buch sind, sie ist etwas länger, die Verhältnisse der Schenkel sind gleich geblieben. Es stellte sich aber sehr schnell, nach dem Start raus, dass die Waage doch recht Steil eingestellt ist und er reichlich Druck aufgebaut hat. Nun habe ich alle Anschlagpunkte der Waage mit Knotenleitern versehen, jeweils 4 Knoten im Abstand von 2cm, so kann ich den auf der Wiese ohne viel rum messen schnell die Waage einstellen. Ich habe die Waage an der oberen Querstrebe gleich 2 Knoten flacher eingestellt. Damit flog er dann deutlich besser.


    Da ich aber nun wissen wollte wie flach er geflogen werden kann bei dem Windverhältnissen, wurde der Schiebeknoten um 4cm nach oben verschoben und an der Knotenleiter oben die Waage zurück gestellt. So flog er ganz gut. Als nächstes kam dann die extreme flach Stellung der Waage, also uQs auf den erste Knoten am Verbinder und an der uQs und Kiel auf den letzten Knoten. Auch mit dieser Einstellung flog er gut, mit deutlich weniger Druck im Segel. Ich fliege ihn aber doch lieber mit einem satten Druck im Segel mit meiner oben gefunden Einstellung der Waage.


    Zum Flugbild kann ich nur sagen der fliegt wie auf Schienen in den Graden. Kreise wie mit dem Zirkel im Himmel gemalt, soll heißen die Flügelspitze bleibt auf den Punkt stehen und drum herum dreht er sich. Von der Geschwindigkeit geht es natürlich deutlich schneller, aber wer das will sollte auf einen Speedkite wechseln. Er hetzt also nicht sondern fliegt recht gleichmäßig moderat. In Böen baut er etwas mehr Druck auf und wird ein Tacken schneller aber er überfordert ein nicht gleich oder reißt ein nach vorne.


    Ich bin begeistert. :D :D :thumbsup:

    So im Netz gibt es keine frei Verfügbare CAD- oder Plotterzeichnungen. So weit ich das beurteilen kann, zeichnet jeder der einen Wolsing Drachen nachbaut, nach den Entwurf angaben aus dem Buch Lenkdrachen und Gespanne von Günter Wolsing selber.


    Ich selber zeichne bzw. konstituiere die Drachen mit einem freien CAD-Programm, Drucke dann eine A4 Zeichnung aus und Zeichen die Schablonen usw. dann auf Packpapier auf. Zur Zeit, entsteht so gerade ein Steiki 3,0 anschließend ist noch ein Steiki 2,5 geplant.


    Ich möchte etwas eigenes erschaffen , was in der High End Liga mitspielen kann.

    Da würde für mich das Design sowie so erst mal ganz hinten stehen. Für die ersten Versuche kann ich da nur was ganz einfaches empfehlen bzw. pro Segelhälfte nur ein oder zwei Paneele. Schau dir mal die Entwürfe von PAW an, die sind meist nur aus ein zwei Paneele und das auch so gewollt. Aufwendige Design kannst, dann probieren wenn du mit dem Kite soweit zufrieden bist.