Beiträge von Urm

    Bin schon das vom KLB verloste Anarkite Board gefahren. Natürlich ist das sau geil. Und hätte ich das Geld würde ich es mir wohl auch so kaufen.


    ABer das ist doch der Punkt! Das Geld ist nicht da. Als Schüler liegen die Budgets nunmal etwas niedriger. Und ganz ehrlich, ich glaube ich hab damit genauso viel Spaß wie du mit deinem (falls du ein teures fährst).




    Stefan

    Ich fahre seit einem Jahr mit meinem gebraucht gekauftem Scrub Deimos (das Vorgänger vom Scrub Photon)
    Ich bin damit super zufrieden, habe noch nichts wechseln müssen, und bis jetzt noch keine merklichen Verschleißerscheinungen (ok die Gummis der Achsen werden langsam etwas wabbelich).
    Könnte allerding etwas mehr Flex haben. (Und bei deinem Gewicht noch eher^^)


    Wenn das Budget bei 80-100 sicher bleibt, dann ist so ein Board auch super.(Ich sehe für mich im Moment absolut nichts was eine Ausgabe von 100-200 Euro für ein Deck rechtfertigt)


    Zitat

    Das hat zwar was mehr gekostet aber ich hab echt Spass damit weil es genau passt.


    Dagegen kann man natürlich nichts sagen. Es geht immer besser. Aber die Frage ist ja nach einem günstigen Board. Also doch bitte etwas mehr im Rahmen bleiben. ( Du hast sicher ein Trampa Deck oder? Dann hast du aber wohl auch über 200 gezahlt...)


    (Wenn jemand ein Auto zum einfachen fahren sucht, wirst du ihm auch keinen Audi R8 anbieten...)


    Grüße Stefan, derZumFahrenKeinenRennwagenBraucht

    Ähm, ich weiß nicht in wie weit ein gebrauchter Neo sinn macht. Da muss der Preis schon echt gut sein, damit sich das lohnt. Neos haben oft nicht gerade den Ruf lange zu halten (also solange, als das sich gebraucht kauf lohnen würde).Von dem Hygienischen Aspekt mal ganz abgesehen (jaja, wovon rede ich bloß. Es pisst doch kein Mensch in seinen Neo...)



    5/3 SemiDry ist schon eine recht gute Empfehlung. Kann man die meiste Zeit echt gut fahren. (Anfang Arpril war ich letztes Jahr das erste mal aufm Wasser). Zu warm wirds wirklich nur wenns richtig warm wird. (und dann gibts keinen Wind^^)

    Also meines Wissen nach sind Fahrrad Helme ja hinten eher etwas überstehender, wobei ein Skate, oder Snowboad/Ski-Helm ja eher hinten rund am Kopf anliegt. Beim boarden wirst du wohl eher auf den Hinterkopf fallen (zumindest meine bisherige Erfahrung^^) und da würde ich meinen ist so ein Fahrrad Helm eher unangenehm als schützend. Aber das sind nur meine einfachen Überlegungen. Getestet hab ich es nicht ;)


    Generell gilt aber: Wenn dir das Geld für einen neuen Skate-Helm zu teuer ist, nimm lieber den Fahrradhelm, als keinen

    Ja Brunotti Boards kenne ich. Wie gesagt wollte diesmal noch auf Epoxy und den Krams verzichten.
    Hast du denn Vakuum benutzt?


    Und zu den ABS Kanten, wie hast du die denn Festgeklebt?

    Du hast Recht Epoxy an sich nicht. Aber ne Lage Glasfaser ist auf jeden Fall Stossfester. Und erhöht bei geringerem Gewicht die Stabilität stärker als Holz. Also dann vllt. nur 8mm Holzkern und dann noch ein paar Lagen Glasfaser.
    Petairbauweise kenn ich. Finde die aber recht umständlich und uneffektiv. Meiner Meinung nach trägt der Schaum doch nicht zur Haltbarkeit bei, oder doch? Wenn nicht kann ich ihn auch gleich weglassen. Zudem brauch man dann auch wieder so Konstruktionen zum zurecht schneiden des Schaums, der an sich ist auch Ar*** teuer. Und ob es dann hinterher ordentlich wird weiß auch keiner.



    Und ne Tischlerausbildung? Ne lass mal^^

    Pünktlich zu Silvester ist mein zweites Kite-Board fertig geworden, und ich dachte mir ich schreib mal einen kleinen Bericht über den Bau.



    Zielsetzung: Ein schönes Board mit den Mitteln die ich zu Hause habe, und einfach etwas experimentieren.
    Materialien sind deswegen alle Recht einfach gehalten.


    Aufbau: 4 Lagen 4mm Pappelsperrholz mit 2 Steps, so dass lediglich im Stehbereich 4 Lagen sind, an
    den Tipps dann nur noch 2 Lagen.

    Rocker ca. 2 cm
    Gewicht:(mit Pads und Finnen) 5,5kg



    Material/Kosten: 2,6qm Pappelsperrholz 4mm = ca.20€
    2qm Kunststoff Furnier 1mm = ca. 10€ (ich war meinem örtlichen Tischler ausgeliefert)
    Ponal Wasserfester Leim = ca. 10€
    Bootslack = ca. 15€
    Acryl Lack = ca. 5€
    6x Einschlagmuttern M6 = ca. 2€
    __________________________________
    Gesamt = ca. 62€




    Alles beginnt mit der Idee


    Aufzeichnen der Shapes


    Wo später das Furnier hin soll wird das Holz in der entsprechenden Dicke(bzw. Tiefe) ausgefräst (Vor dem aussägen des Shapes, um einen Anschlag zu haben)


    Dann müssen die Löcher für die Pads und Grabhandle gebohrt werden. Dabei jedoch nur die oberen 3 Lagen durchbohren. In die unterste Lage werden anstelle der Löcher kleine Vertiefungen gefräst, um den Platten der Einschlagmuttern Platz zu geben.
    Die Löche für die Finnen bohre ich erst nach dem leimen, denn durch das aufbiegen verschieben sich die Löcher in den einzelnen Lagen dabei. (macht sich vorallem bei großem Rocker, und dicken Tipps bemerkbar)


    Als Rockertable habe ich diesmal 4 Bretter in unterschiedlicher Höhe benutzt, auf dem ich dann das Board gespannt hatte. Bei meinem ersten Board hab ich Keile mit der entsprechenden Rockerline benutzt, die waren jedoch nicht sauber genug gearbeitet, und das Board hatte sich deswegen Verzogen.
    Diese Methode jetzt ist aber leider noch schlechter, da sich der Druck nicht so gleichmäßig verteilt wie ich es erwartet hätte. Beim nächsten gibt es also wieder die normale Bauweise. (Versuch macht Klug...)


    So nun das Leimen. Als erstes alles was man benutzen will in der richtigen Reihenfolge hinlegen, um dann möglichst effektiv/schnell zu sein. (Eine kleine Vorübung, das vorgehen soll besonders beim Arbeiten mit Epoxy wichtig sein.)
    Sind alle Lagen passend geklebt, wirds auf den Rockertable gespannt und gepresst. (2 Tage bei mir. Umso länger umso besser)


    Nach dem leimen wird erstmal geschliffen, dann das Furnier eingeklebt und bereits mit verdünntem Bootslack grundiert.


    Jetzt fehlt noch das Design. Ich habe mich für Streifen und Pfeile entschieden, da die am einfachsten abzukleben sind.


    Trocken lassen und noch ein paar Mal mit Bootslack versiegeln. Fertig ist mein ganz eigenes "Custom"








    Meine eigenen Kritikpunkte im Moment:
    -Gewicht
    -Haltbarkeit (steht noch zum Test)
    -Rockertable



    Mein nächstes wird deswegen wohl mit Epoxy gebaut, um das Gewicht und die Haltbarkeit zu verringern bzw. erhöhen.


    Ich hoffe euch gefällt mein Baubericht, und bin jeder Zeit für Verbesserungsvorschläge offen. (Darum poste ich es ja)


    Noch ein paar mehr Bilder findet ihr HIER


    -Stefan

    Sag mal, du warst nicht zufällig am Samstag auch noch in Lemwerder und standest am Radar Turm?
    Wenn ja, ich und die restlichen "Weser-Ems-Kiter" Standen am anderen Ende der Wiese

    So auf Nötigung hier meine:
    Das Rechte ist etwas ganz besonderes aus einer kleinen Edelschmiede aus Bremen. Mehr davon gibts demnächst. Solange bleibt es aber ein Einzelstück. :)



    Aber zurück zum Thread-Ersteller:


    Bremsleinen können je nach Kite durchhengen müssen aber nicht. Ich hab mit leicht straffen gute Erfahrung gemacht. Kommt halt immer drauf an. Vorallem Hochleister brauchen eine (leicht) gezogene Bremse um ihre volle Power zu entfalten.


    4-Leiner die viel lift produzieren ist die schon genannte Blade und auch die Twister von PLynn. (Gibt bestimmt auch noch mehr)

    die Rechnung ist leider nicht so einfach ;)


    also bei 5 Bft reicht ein 10 sicher für dich. Bei 4 wirds wohl sehr knapp (mit einem Bow eher als mit einem C-Kite)
    Bei 3 reicht es sicher nicht.
    Allgemein gilt: Je größer das Board, desto früher bist du auf dem Wasser ABER große Boards kann man nur im unteren Windbereich (bzw. Power-Bereich des Kites) fahren, da du sonst keinen Halt mehr hast.
    Mittlerweile gibt es schon ganz gute Allround Boards die den Kompromiss finden. die Liegen dann meist bei einer Länge von 140x40 (ca.)
    Aber bei deinem Gewicht wird das wohl auch nichtmal nötig sein.

    Zitat

    Ich bin beispielsweise gute 2 Jahre mit nem Sitztrapez Board gefahren, und nie irgendwas vermisst, oder Probleme mit dem niedrigen Schwerpunkt gehabt!
    Weder beim Fahren, noch beim Springen oder bei Rotationen oder Switch fahren... [Daumen hoch]
    Ich hab mir jetzt ein Mystic Warrior Sitz/Hüfttrapez geholt.


    Zitat

    Ich hatte sogar das Gefühl, dass Sprünge kontrollierter, höher und wesentlich besser waren! Landungen schienen besser hinzuhauen (Ich glaube, weil der Schwerpunkt perfekt lag, und man einfach die volle Kontrolle hat)


    Was sagt uns das? Erst Urteilen wenn man beides kennt ;)



    Würde nicht auf Trapez-Empfehlungen vertrauen. Es mag sein das es Trapeze gibt die man generell in die Ecke werfen kann, aber bei den guten muss man defenitiv testen!


    Bin auch in einen Laden gegangen und hab 4 Trapeze im Bereich 100-180 Euro getestet. 3 haben mir gar nicht gepasst(Mystic Firestarter, dann noch was von ProLimit usw.), da bin ich so raus gerutscht, und das vierte passte dann(Pat love). Mein Freund fährt dagegen das Firestarter und kommt damit super zurecht.
    In der Qualität tuen sich die glaub ich in dem Bereich eh nicht viel, das persönliche Empfinden schwankt dagegen sehr!

    Die 5. Leinen Safty kann natürlich nur funktionieren wenn du die 5. Leine auch dran hast! Ist doch klar...(wie sollte es sonst gehen?)


    Gibt drei Möglichkeiten:


    Mit einem Gurtband oder ähnlichem einen Ring um die Mittlere Strut legen, und daran dann die 5. Leine befestigen. Wie gut und sicher das für dich und den Kite ist weiß ich nicht...


    Zweitens, du kannst dir einen eigenen Anknüpfpunkt an die Tube nähen. Je nachdem wie geschickt du mit der Nähmaschine bist, und wieviel Ahnung du vom Stoff hast, eine gute Lösung


    dirtte und beste Lösung: Du lässt dir von einem Segelmacher einen Anknüpfpunkt an die Tube machen.

    Kommt drauf an.
    Also an den Kite gibt es drei Möglichkeiten:
    1. Die beste, sicherste Methode: Du gehst zum Segelmacher und lässt dir einen Anknüpfpunkt befestigen.


    2. Die einfachste, aber für den Kite wohl schädliche Methode: Es gibt Ansätze bei denen man mit einem Stück
    Gurtband o.ä. eine Schlaufe um die Mittlere Strut legt und daran dann die 5. Befestigt. Da die
    Strut dafür nicht vorgesehen ist, ist halt die Frage wie gut sich das Verträgt.


    3. Die schwerste, und gefährlichste: Du machst die Arbeit des Segelmachers Selbst und nähst dir selbst einen
    Anknüpfpunkt dran.


    Achtung: 2 und 3 würd ich nicht machen, da das alles auch nicht wirklich gute Lösungen sind. Nutzung auf eigene Gefahr.
    Methode eins ist die gängig und sichere, dafür aber auch nicht wirklich billig.


    Fazit: Kauf dir gleich einen mit 5. Leine, das ist entweder billiger als Nachrüsten, oder wenn du selbst Nachrüstest genauso sicher wie ohne 5.

    Hmmmmmm 200€ inkl. bar wird vllt. knapp.
    Was wichtig ist: Der Kite sollte aus 05 oder später sein. Fliegen tuen sie vorher natürlich auch schon, aber das Risiko das der Zustand (zu) schlecht ist ist halt recht groß.


    Dann sollte die Bar auf JEDEN FALL eine 5. Leine besitzen! Das ist Pflicht. Das erhöht die Sicherheit enorm, und vereinfacht die Handhabung.



    Zur Größe: Ich weiß jetzt nicht wo du wohnst, was du wiegst und bei welchem Wind du fliegen willst.
    Ich wohne in Bremen also nicht tiefstes Binnenland und flieg einen 14er bei 80kg. Das ist für mich mehr oder weniger die Größe die ich am häufigsten brauche. Damit gehts ab untere 4 bis Anfang 5 wo ich Spaß hab würd ich mal so grob schätzen. (nach Oben vllt. auch noch etwas mehr, wobei mein Kite wohl nicht die beste Depower besitzt)

    Bodydrag ist eigentlich nur eine "Not-Maßnahme" um wieder zu deinem Board zu kommen wenn du es verloren hast.
    Ich würd das nicht als eigenen Stil bezeichnen.(Natürlich wenns dir Spaß macht kannst du es natürlich auch so machen^^)


    Wakestyle ist der Stil mit dem du die Sprünge ausführst. Grob kann man das halt in New und Old School einteilen. Old-School sind halt Hohe Sprünge, verschiedene Grabs, dazu Board-Offs und Rotationen. Meistens Hooked (also mit Chicken Loop im Trapez).
    New-School ist Wakestyle. Das ist dann meistens Unhooked, also Bar nur in der Hand. Dort geht es dann halt um Handlepasses in diversen Kombinationen und bei diversen Sprüngen. (Handlepass bedeutet die Bar hinter dem Rücken von der einen Hand in die andere zu geben).


    Ist nur eine grobe Einteilung, aber so ungefähr ;)