Beiträge von DeDrache

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    Original von Drachenbauer
    Ich Würde gern eine Einfache, kleine Drachenfähre für einen Plastik-Fallschirmspringer bauen, dessen Fallschirm das Auftriebssegel bilden soll (Das fällt somit beim Auslösen weg und die Fähre würde danach zu mir zurück kommen).
    Die Fähre soll bei meinem 72 cm-Eddy funktionieren, ohne ihn runter zu ziehen.
    Ich würde Draht und einen Kunststoff-Luftballonstab (= fester Trinkhalm) als Baumaterial benutzen.
    Wie könnte das funktionieren?
    - Editiert von Drachenbauer am 17.02.2009, 18:25 -


    Hallo Maxi,
    für deine Idee gibt es eine einfache kleine Drachenfähre aus Draht. Ich seh mal in meinen Büchern nach und schicke dir dir Zeichnung (kann allerdings bis morgen dauern).

    Hallo Markus,


    sieht gut aus deine erste Spule :H:
    Der Trick mit den Hülsen zwischen den Lagern ist eigentlich ganz einfach: wenn die Hülse (und damit der Abstand zwischen den Lagern) einen halben mm länger ist wie die Stufe innen in der Rolle, kannst du die Lager beim Festziehen der Schraube nicht mehr verspannen und hast immer einen leichten Lauf.
    Noch besser läuft die Rolle, wenn du dir zwei Kurbelknöpfe montierst, dann ist das Ding auch noch ausgewuchtet.
    Ich hab mir auf diese Wiese (neue Achse und Lagerung sowie Kurbelgriffe) mal eine von der Rollen gepimpt, die Ponti vor einiger Zeit hier im Forum verkauft hat. Läuft einwandfrei :D


    Wenn du willst kann ich ja mal ein paar Bilder machen.

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    Original von Tiggr
    Ohje, da hab ich jetzt mal nachgesehe. Ich bin erschrocken, wieviele Seiten nur aus einem Drachennamen und einer Kategorieangabe bestehen! :(


    Du siehst also:
    Da ist noch einiges was getan werden kann ;)

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    Original von Laelles
    Ich denke ich werde aber 8mm Rohre einbauen und im Kreuzungspunkt verbinden. Bin mir aber noch nicht sicher, ob ich wieder Muffen nehme. Nur ohne wird halt der Transportsack zu kurz.


    Versuch mal die Variante, die beiden Muffen am Kreuzungspunkt fest miteinander zu verbinden (oder dir einen entsprechenden Kreuzverbinder zu bauen). Dadurch hast du das kleine Packmaß durch die geteilten Spreizen, das Ganze bekommt aber durch die kurzen freien Stablängen eine enorme Stabilität.
    Diesen Aufbau habe ich bei meinem Cody sogar mit der zusätzlichen Variation kombiniert, die Stäbe in Ober- und Unterflügel in verschiedenen Winkeln zu führen.
    Zu sehen hier:
    DeDrache-Cody

    Hallo
    Ich habe mir mal eines der gängigen Online-Angebote angesehen und etwas gerechnet (alle Steifigkeiten sind nach Standardwerten gerechnet):
    Ausgangsbasis eine gezogenes CFK-Rohr 6mm ausssen, 4mm innen. Preis bei 1,5m Länge etwa 5 (Noname) bis 7 (EXEL) Eu.
    In der Steifigkeit etwa vergleichbar (ca. 15%weicher) ist ein GFK-Rohr von 8mm aussen, 6mm innen. Die nächste handelsübliche Größe (10mm) ist schon wieder doppelt so steif. Der Preis beträgt knapp unter 4 Eu.
    Der entscheidende Unterschied liegt im Gewicht der Stäbe: der GFK-Stab wiegt mit 23g/m nur halb so viel wie der etwas weichere Glasfaserstab mit 44g/m.
    Also erkaufe ich mir für einen (im Vergleich zu den Gesamtkosten) relativ kleinen Preisvorteil einen unter Umständen erheblichen Gewichtsnachteil, zumal icj bei GFK-Stäben eine deutlich kleinere Auswahl an Abmessungen im Handel gefunden habe. Um die Kösten zu reduzieren ziehe ich da lieber eine geschickte Skalierung der Entwürfe vor um den Verschnitt an Stäben zu minimieren. Wenn ich einen Stab weniger (oder einige Stäbe in einer kleineren Länge) kaufen kann spare ich oft mehr als mit dem Umstieg auf ein anderes Material, bei dem ich weniger Auswahl in der Längenstaffelung habe.
    Übrigens:
    Ein dem vorgegenbenen Kohlefaser-Rohr entsprechender Holzstab müsste 11mm Aussendurchmesser haben und würde mit 55g/m noch mehr wiegen als das GFK-Rohr.


    Da muss ich mich wohl mal dazu melden.
    Das Bild von dem Oktopus habe ich ins Drachenwiki gestellt, und das Bild wurde auch von mir selbst aufgenommen (Fanø, 16.6.2006, 11:40) ! Bei der Frage nach dem Copywright geht es nicht um die abgebildeten Drachen sondern um die Bilder selbst.
    Und im übrigen: der Entwurf des Oktopus ist nun mal von Peter Lynn, egal wer das Teil dann genäht hat.

    Sieht tatsächlich so aus als ob das dünne Blättchen das letzte Vliegerblad war. Offensichtlich war es nicht mehr möglich genug Leute zusammenzutreiben um in 2 Monaten Vorlaufzeit eine vollständige Zeitschrift zusammenzustellen (fehlendes Interesse oder was auch immer).
    Mal sehen, ob wir bei Gelegenheit näheres dazu von unseren holländischen Freunden hören.


    Tiggr
    Das auf der ersten Innenseite abgedruckte Inhaltsverzeichnis war wohl das geplante Heft, auf der Titelseite ist der gesamte Inhalt (ohne Seitenzahlen) angegeben. Mehr gibts dieses Jahr nicht mehr!

    Hallo
    ich habe mal in meinem Archiv gestöbert und noch das eine oder andere gefunden, was hier noch nicht genannt wurde:
    In der Anfangszeit der Kastendrachen wurde fast alles versucht an einem Waagepunkt zu fliegen, wie oben gesagt: Hargrave und Lamson, aber auch alle Abarten davon wie z.B. die Blue-Hill Box und auch andere Bell-Drachen als nur der Tetra.
    Der Sauls lässt sich auch einem Waagepunkt fliegen (Backes).
    Neuere Kastendrachen die an einem Waagepunkt gefloge wurden sind die Konstruktionen von Peter Waldron (Prof. Waldof): Waldof's Box, Waldof's Magic Box, Waldof's Star und Waldof's Superstar.
    Auch in Richtung Kastendrachen gehen die Flugzeugdrachen von Craig Stratton (Squadron Kites) ; Sopwith, Fokker, Fokker Dreidecker, die auch nur einen Waagepunkt haben.
    Das waren die Zellendrachen, bei den "Flachdrachen" gibts natürlich auch noch eine ganze Reihe "waageloser" Exemplare: Nikel, Salmon, Cleveland Glite, Ente (Horstenke), Canard und Pfeilente (Ralf Beutnagel), usw.....
    Probiert's einfach mal aus, wenn man den richtigen Punkt findet kann vieles ohne Waage fliegen.


    Hallo
    Die Info stammt aus der Oktober-newsletter der Drachen Foundation. Das Cody-Archiv sollte demnach zum 100. Jahrestag von Codys erstem Flug (mit seinem Flugzeug) am 16. Oktober online gehen, aber ich habe bisher auch noch keinen Link darauf gefunden.

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    Original von Good Stuff
    sehr interessanter link. Lathams antoinette hat viel ähnlichkeit mit dem fluggerät
    aus dem film,, Die Tollkühnen Männer in ihren fliegenden kisten" . :) gruß Peter


    Das liegt daran, dass die Flugzeuge in dem Film zum großen Teil wesentlich originalgetreuer gebaut waren als man es für einen solchen Klamaukfilm erwartet !!

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    Original von Donnas Dog
    Hallo !


    Habe ich bereits gesehen deinen Klassiker, über Baumwolle hab ich mich noch nie so recht "drübergetraut"....ca.970g :-o Braucht wahrscheinlich mehr als eine Prise Wind oder täuscht man sich da :(


    Gerhard :)


    Da täuscht man sich absolut !
    Der Drachen ist bei unseren Leichtwind-Drachenfesten hier im Binnenland schon des Öfteren mit den absoluten Leichtwindseglern in der Luft gewesen ;)
    Bei der Fläche von fast 2,5m² kommt der Pearson auf eine Flächenbelastung von unter 400g/m² und ist damit nach der klassischen Einteilung noch ein leichter Drachen. Mein Kusnetzow kommt auf 600g/m² und ist auch bei leichten Winden schon zu fliegen ist (siehe die Bilder von Bera-Iba).

    Hallo Gerhard,
    Ich verstehe nicht warum du diesen Aufwand treiben willst für einen theoretischen Flächengewinn von maximal 4% bei gleichzeitigem Verlust an Flugstabilität.
    Ausserdem:
    Im Pearson Roller sind die Originalverbinder gebogene Alu-Rohre ohne direkte Verbindung zum Längsstab (ähnlich Steiff-Roloplan).