Beiträge von Adi

    Hallo Adi :-O , gib mal Antwort :D ![/quote]


    Hallo,
    ich bin ja erstaunt, wieviele Forianer offensichtlich tagsüber nicht arbeiten müssen... ;)
    Wie ich gerade gesehen habe, hat Martin (luebby) bereits das Wort ergriffen... ich hätte ihm jetzt sowieso den Stab übergeben. Ja, ich habe ein Heksebeest gebaut, nachdem ich im letzten Jahr die Drachen der Gruppe Maisduikers (ich hoffe das ist richtig geschrieben) in Nordhorn sah. Als Grundlage diente mir der bereits erwähnte skizzenhafte Plan von Henk Breedland. Wenn man des Niederländischen nicht mächtig ist, so wie ich, ist es von großem Vorteil, einen Freund zu haben (Martin) dessen weitaus bessere Hälfte Niederländerin ist, oder zumindest solche Vorfahren hat..
    Wie Martin bereits schrieb, ist es bei diesem Drachen nicht so wichtig, sich zentimetergenau an einen Bauplan zu halten, er schreit förmlich nach Variationen. Wichtig ist wohl die Reihenfolge, in der die sich überlappenden Flügel an den prismatischen Rumpf genäht werden und die Tatsache, daß der mittlere Flügel über keine Spreize verfügt. Statt dessen wird er mit variablen Spannschnüren zu den Spitzen des Vorflügels hin abgespannt. So hat dieser Flügel die Möglichkeit, unter dem Winddruck nach hinten auszuweichen und einen stabilisierenden Flächenwinkel zu bilden.
    Mein Heksebeest (3,5m Spannweite) habe ich mit 12m langen Schleierschwänzen ausgestattet - sieht zwar toll aus, aber ich glaube, das würde ich nicht wieder tun. Vermutlich liegt darin die Ursache, daß der Drachen bei knapp werdendem Wind deutlich zu pendeln beginnt. Bei Varianten mit einem längeren Mittelschwanz habe ich diese Neigung noch nicht gesehen.
    Vielleicht sollten wir Martin mal bitten, für eine Zeit die Hausarbeit zu übernehmen, damit seine liebe Frau Zeit hat, den Bauplan für uns zu übersetzen. Wie ich hörte fällt Martin z. Zt. sowieso fast die Decke auf den Kopf ... (gute Besserung! ;) ) Soweit ich mich auskenne, beantworte ich natürlich auch gern gezielte Fragen.


    Gruß


    Adi

    @ Hermann,
    ich hab´ ´ne Frage zum Einfliegen : wenn Dein Brogden permanent eine leichte Rechtsneigung hat und diese in Böen noch verstärkt wird - welche der Segelspannschnüre muß dann in welcher Weise verändert werden ?
    Gruß
    Adi

    " Bei engen Kurven gehe ich hin und ziehe eine ganz dünne Schnur mit in das Saumband . Das nähe ich dann auf einer Seite fest . Anschliessend ziehe ich an dem anderen Ende bis das das Saumband flach liegt .Dann festnähen , fertig ."


    Hi Martin,
    danke für den Tip - hab´s gerade ausprobiert, funktioniert prima.
    Gruß
    adi

    Zitat

    Original von Danaerys
    Ihr habt POOOOST :)
    ich hab doch niemanden übersehen, oder?


    ... doch, mich....
    nein, Spaß beiseite, ich stand noch nicht auf Deiner Liste - bist Du bitte aber trotzdem so nett und schickst mir den Plan ?
    Danke
    Adi

    Hallo Ralf,
    danke für den Tip, das werden wir gern versuchen - wie weit hast Du denn die Waagebefestigung nach vorn verschoben? Ich möchte das Segel nicht unnötig oft perforieren
    :)
    Viele Grüße
    Adi

    Hi,
    ein Freund von mir bekam von seiner Frau den HQ-Einleiner Dongdail geschenkt. Das Teil sieht wirklich interessant aus, nur fliegen wollte er nicht so recht. Mit der Original-Waageeinstellung stieg er bei guten 3 Windstärken unwillig bis zu einem Leinenwinkel von knapp 30 Grad auf, kippte dann nach links, oder nach rechts ab, um dann zielstrebig die Wiese zu küssen. Hm - das sah eindeutig nach zu steiler Einstellung aus, also etwas flacher eingestellt und schon stieg er wesentlich schneller bis zu seinem 30-Grad-Leinenwinkel auf, kippte wieder mal nach rechts, mal nach links ab und wieder gab´s ´n Küsschen für die Wiese. Die Wiese war begeistert, wir allerdings nicht so sehr. Von einem Qualitätsdrachen hatten wir etwas anderes erwartet. Also verschwand er erst mal in der Drachentasche. Dort hätte er wahrscheinlich Spinnweben angesetzt, wenn wir keine waschechten Lipper wären. Man muß wissen, Lipper sind ausgesprochen sparsam - sie kaufen sich keinen Drachen, um ihn dann in der Drachentasche zu vergraben. Also wurde er gestern auf der Wiese wieder ausgepackt, aufgebaut, an die Schnur gehängt und je nach Waageeinstellung stieg er wieder mal schnell, mal unwillig bis zu seinem 30-Grad-Leinenwinkel auf, kippte über die Seite ab und folgte der Richtung der Schwerkraft.
    Wir hatten bereits erste Anzeichen von Muskelkater vom Stirnrunzeln. Nach einem der vielen Abstürze hob ich den Drachen an der Waage auf. Ich hatte dabei die Waageschnur sehr weit unten ergriffen, wodurch sich der Drachen drehte und mit den kleinen schwarzen Stummelflügeln voran ( also rückwärts ) aufzusteigen versuchte - warum nicht ? das sah gut aus... Kurzerhand änderten wir die Waage entsprechend und siehe da, der Dongdail stieg gut auf, gesellte sich zu den anderen Drachen am Himmel und stand dort oben weit über eine Stunde... Die Wiese war beleidigt und wir Lipper strahlten mit der Herbstsonne um die Wette.
    Also, wenn der Dongdail nicht recht fliegen will - einfach umdrehen und rückwärts fliegen lassen - geht doch.


    ..bis später mal ...
    Adi