Wenn du in Sachen selbst bauen nur Bedenken wegen der Waage hast dann baue doch selbst einen, geh auf ein Meeting/Fest und frage dich durch ob dir jemand helfen kann... auf großen Treffen wird man da schnell fündig wenn man Expertise sucht
Beiträge von Dennis-the-menace
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Das sehe ich genauso, einfach selber machen, wenn man das Material richtig wählt fliegt schon ein 1m Sanjo Rokkaku sehr gut, man kann sie auch gut als Leichtwinddrachen auslegen.
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Hallo Dennis,
das stimmt alles so. wie Du es sagst. Allerdings ist ein Flare mit zwei Spreizen kein Flare sondern ein "gebauschter Drachen" und wurde von David Pelham schon in den 70er-Jahren so entwickelt, während der Flare aus jüngerer Zeit stammt und höchstwahrscheinlich vom gebauschten Drachen abgeleitet wurde.
Grüße: Horst
Sagt wer? Die goldene Bibel des Drachenbaus? Ist das so wichtig wer zuerst da war, wie man etwas nennen darf? Sie sind so nah verwand daß es sich in weiten Teilen eingebürgert hat diese Drachengruppe als Flare zu bezeichnen, egal ob sie nun von Pelham oder Wolfgang entworfen wurden.
By the way.... das Foto zeigt eine Variante des gebauschten Drachen aus dem Pelham, aber er wurde verändert, dann ist er also kein gebauschter Drachen mehr?
Bin früher viel Flare geflogen, habe auch mit anderen Bauformen experimentiert, siehe meine Galerie. Der hohe Leinenwinkel des Drachen ist einzigartig aber was auch immer man tut: Er bleibt eine Diva.
Deswegen schrieb ich ja meine Denkanstöße - man kann aus einem Flare einen sehr ruhigen und zuverlässigen Drachen machen wenn man an den richtigen Stellschrauben dreht. Der auf dem Foto gezeigte überfliegt in normalem Wind zb nicht, auch nicht in Böen und in thermischen Aufwinden überfliegt er nur leicht um gleich darauf zu drehen und von der anderen Seite wieder durch den höchsten Punkt zu fliegen. und dazu braucht es auch nicht einmal den kleinen Schleppsack den viele anwenden.
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Warum "nur eines großen Lifters"?
Zum einen hat der Foil nie etwas getragen und zum anderen nutzt nicht jeder Drachenbauer seine Drachen zum hochheben von ansonsten flugunfähigem Schlabberzeug - Bazinga!
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Ich habe schon ein gutes Dutzend Flares gebaut. Fängt man damit an, glaubt man nicht was alles Einfluss auf die Flugeigenschaften hat.
Wenn man kleine Drachen machen möchte empfiehlt sich ein Flare mit nur einer Spreize, die Konstruktionen mit mehr als 2m Spannweite kann man dann auch besser mit zwei Spreizen ausführen.... AAAAABER.....
Die Flugeigenschaften werden von sehr vielen Faktoren beeinflusst: Tucheigenschaften, Stangendimensionierung und Material, Länge der eingesetzten Stangen.
Hierzu ein paar kleine Denkanstöße:
Baust du einen 240cm Flare in steifem 65gr Tuch, in weichem 48gr Tuch oder festem 27gr Tuch... jeder fliegt anders, allein weil das Segel an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich bauscht. Wählt man festes 65gr Tuch bauscht da fast garnichts, nimmst du weiches 48gr Tuch bauschen alle Flächen im Drachen bei etwas Wind.
Baut man einen in dieser Größe aus festem 27gr Tuch mit zwei Querspreizen und setzt beide Spreizen sehr stramm ein bekommt man auch eine Zicke, hat aber die untere Spreize einen halben cm Spiel fliegt das Ganze auf einmal viel besser und ruhiger.
Setzt du für mehr Wind in diese Größe sehr steife 6 und 8mm Carbonstäbe ein, wird er auch unruhiger. Sind aber die Längsstäbe etwas flexibel (zb in 5mm Exel - das ist flexibler als viele andere Rohre) und spannen beide Spreizen das Segel nicht ganz stramm, sondern lassen etwas Spiel, wird der Drachen auch wieder ruhiger.
Der Rest ist dann eigentlich nur noch viel Spass beim ausprobieren.
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Dann mag ich mich hier auch mal vorstellen
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Manch ein Drachenversand hat auch solche Endlostüten zum Versenden von Stäben. Aber Nähen wäre auch eher mein Ding, wenn man Drachen selbst näht hat man eben auch Stoffreste.