Beiträge von Admiral

    Ich baue zur Zeit die 240cm Version. Das dünne Rohr/Stab in der Flügelspitze bereitet mir etwas Probleme. Ich habe zuerst 2mm CFK Rohr genommen. Das streckt sich viel zu stark und zieht die Leitkante gerade und das Icarex in der Flügelspitze wirft Falten.

    Dann habe ich 1,5mm Rohr und 1mm Rohr ausprobiert. 1,5mm Rohr ist immer noch zu stark, das 1mm Rohr zu wabbelig. Ich habe dann noch einen Rest 1mm CFK Vollstab gefunden und das erscheint mir gut zu passen. Wenn ich davon 24cm in die Flügelspitze packe und dann auf ein stärkeres Rohr übergehe, gibt es keine Falten im Icarex und die Flügelspitze hat eine gewisse Festigkeit.


    Jetzt wundere ich mich aber doch, wie andere 2mm oder 1,5mm in der Flügelspitze verarbeitet haben und damit zurecht gekommen sind?

    Kann mir das jemand erklären?


    Ich habe die Schleppkante heiß geschnitten und nicht umsäumt. Macht das einen Unterschied? Ist das notwendig?

    Da das Paket nun weder bei mir noch beim Versender wieder aufgetaucht ist, sagt Paypal, sie können nichtsmachen.

    Wow, dann hast du doch das Paket eindeutig nicht erhalten, und darauf sollte es doch wohl ankommen!


    Bei mir war es in jeder Hinsicht das Gegenteil. Ich habe einen SeaGhost über AliExpress bei dem Verkäufer "Albatross Outdoor Factory Store" bestellt und nicht bekommen. Als Status stand bei der Sendungsverfolgung "Shipment canceled". Ich habe einen Fall bei AliExpress und Paypal aufgemacht und von Paypal das Geld zurück bekommen. Ich hatte direkt Screenshots der Sendungsverfolgung an Paypal geschickt.

    Als das Geld wieder da war habe ich über ebay.com bei dem Verkäufer "giraffewb-5" (wird als "9KM DWLIFE" angezeigt") bestellt. Da gab es auf dem Versandweg auch Probleme, aber ich habe das Paket bekommen.


    Vielleicht konnte der Verkäufer nichts dafür. Keine Ahnung. Aber so ganz unproblematisch ist der Versand aus China wohl nicht. Mit kleineren Päckchen scheint das besser zu funktionieren.

    Deine Ausführungen zum Jam Session irritieren allerdings. Welches Modell habt ihr?

    Stimmt die Waage? Mal jeden Schenkel ausmessen und mit dem techn. Datenblatt auf der HQ-Homepage vergleichen.

    Jam Session -egal welche Version- ist nämlich prinzipiell ein gut fliegender Kite.

    Das ist ein "Rainbow Jam" von Eolo Design. Vor 2000 hatten wir mal den original HQ "Jam Session Rainbow". Meine aktuellen Erfahrungen sind halt mit dem jetzigen Eolo-Jam-Session. Aber ich denke, das war mit dem Original nicht anders. Hat ja seinen Grund, warum er aus der Drachentasche verschwand. Der Eolo stammt vom Schwiegervater. Und weil er so schön ist ... ;)
    Aber die Waage messe ich mal nach.

    Danke für die Hinweise!


    Noch eine Erklärung bezüglich Präzision und Größe:


    Zum Beispiel von HQ gibt es ja durchaus schöne Drachen. Quick, Drifter, Calypso ... aber die Spannweiten sind dann 110 bis 160 cm. Die sind dann insgesamt zu schnell, drehen schnell und sind halt Kinderdrachen. Deswegen eher die Größe, die ein Jam Session auch hat, also mindestens 220cm.

    Ein Teamflug ist bei weitem nicht geplant. Ich würde mir von Präzession erwarten, dass Lenkbefehle recht verzögerungsfrei ausgeführt werden und man einfach genau da hin fliegen kann, wohin man möchte.


    Der Jam Session hat einen angegebenen Windbereich ab 5 km/h. Wenn man aber versucht bei 10 km/h zu fliegen, hat man Mühe ihn überhaupt oben zu halten und Lenkbefehle werden extrem verzögert und mit einem "Übersteuern" ausgeführt. Das gibt einen Effekt wie bei einem ungeübten Autofahrer auf Glatteis. Erst tut sich nichts, dann wird zuviel gelenkt und dann landet man im Acker. Das ist bei einem Aether von Prism zum Beispiel ganz anders, so ein bescheuertes Verhalten gibt es da gar nicht. Wenn der fliegt, dann fliegt er und lässt sich auch steuern.

    Ab 15 km/h kann man den Jam Session gut fliegen. Das geht bis 25/30 km/h, ab da werden dann die Zugkräfte zu viel.


    Ich hoffe, das macht die Anforderungen etwas deutlicher.

    Hallo zusammen!

    Ich würde gerne einen Zweileiner für meine Frau bauen. Er soll groß, eher langsam, präzise und leichtwindtauglich sein. Und er darf keine größeren Zugkräfte entwickeln!


    Als Design würde ich mir den Jam Session Rainbow als Vorbild nehmen. Das war eigentlich mal ihr Lieblingsdrachen, weil er so schön aussieht. Geflogen ist er - für ihre Anforderungen - total bescheiden und das hat immer für Frust gesorgt. Der ist nämlich ganz und gar nicht präzise und leichtwindtauglich.


    Es gibt Leichtwinddrachen zu kaufen und es gibt bunte Drachen und auch welche mit Regenbogendesign zu kaufen. Aber keinen Leichtwinddrachen der aussieht, wie ein Jam Session. Also muss ich eben einen bauen! Ich habe keine Ahnung, welcher frei verfügbare Bauplan dafür geeignet sein könnte und brauche daher ein paar Hinweise und Empfehlungen. Also vielen Dank schonmal!

    Das ist meine Version der Nase:



    Ich hatte die Nase erst genau nach Plan erstellt, also mit Tasche. Da ist mir dann allerdings das Kleingeld rausgefallen. Für die ersten Tests habe ich Münzen mit Klebeband an der Nase befestigt. Nach dem Ermitteln des notwendigen Trimmgewichts habe ich mich entschlossen, das Gewicht in Form von Muttern am Kielstab zu befestigen. Hält sicher und sitzt weit vorne. Vom Aussehen her ... naja. Aber beim Fliegen sieht man es ja nicht.


    • Lasche abgeschnitten
    • Nase komplett zugenäht
    • Spitze heiß abgeschnitten
    • 4 Löcher zur Befestigung der Endkappe gestanzt
    • 4cm eines 4mm VFK-Rohrs vorne auf den Kielstab geklebt
    • Muttern auf den Kielstab geschoben
    • Endkappe locker aufgesteckt und mit Waageschnur befestigt, dabei das Segel leicht gespannt
    • Ein Kabelbinder als Stopper hinter den Muttern angebracht

    Eine Mutter wiegt 2g, die Endkappe 1g. So komme ich auf meine 7g Trimmgewicht.


    Evtl. ersetze ich die Muttern noch durch ein selbstklebenden Trimmgewicht aus dem Modellbaubereich. Mal sehen ...


    Was müsste man denn an der Konstruktion verändern, um auf ein Trimmgewicht verzichten zu können?

    Hallo StrichPunkt !


    Ja, absolut! Mein Zufriedenheitsgefühl war während des Fliegens und auf dem Rückweg zum Auto extrem hoch! Ich habe ja gleich zwei davon gebaut, der zweite ist für meine Frau. Ich freue mich schon darauf mit ihr zusammen die beiden Aichtalglider zu fliegen.

    Nochmal vielen Dank für den Bauplan!


    Und an alle anderen: ein Nachbau lohnt sich wirklich!


    Ich werde den Aichtalglider in der nächsten Zeit bei unterschiedlichen 0- / Hauch- und wenig-Wind Verhältnissen fliegen und Erfahrungen sammeln. Und vielleicht können wir noch über das ein oder andere Detail fachsimpeln?

    Hallo!


    Ich habe angefangen den Aichtalglider nachzubauen. Und da tauchen dann jetzt die Fragen auf ...


    • steckt der Kielstab locker in der Nase drin? Ich habe keine Tasche oder Befestigung gesehen.
    • am Kiel wird eine kleine Tasche für die Aufnahme des Kielstabs genäht - richtig?
    • Unterscheidet sich die Länge der Querspreize je nach Spreizverbinder? Bei der Verwendung der Endkappen aus Metall müsste die Querspreize doch sicherlich ca. 2cm länger sein als bei den gedruckten Spreizverbindern.

    Ich habe bei meinem 3,10 Meter Gleiter gleich auf Skyshark 2 PT gesetzt .Ursprünglich waren im Großen ( ich hatte Helmut seinen Prototyp auf 3,10 Meter hochskaliert , was einem langen 2 PT als Kiel ergiebt ) 5 Stäbe 2 PT verbaut

    Dario


    Ich rätsel immer noch, wo genau du welche 2PT Stäbe eingesetzt hast.


    Kiel: einen langen 2 PT -- also 1016 mm konisch? Dünnes Ende oben oder unten?

    Leitkanten: je einen kurzen konischen 2PT, dünnes Ende nach unten und dann mit 4 mm CFK Rohr verlängert und an der Spitze des Segels dann 2 mm CFK Rohr?

    Querspreize: zwei kurze konische 2PT Stäbe zusammengesetzt? In der Mitte gemufft und die dünneren Enden nach außen?


    So komme ich auf 5 Stäbe.