Also für mich sieht das so aus als wenn der Abstand zwischen oberem und unterem Stern zu klein ist, d.h. der Kielstab zu kurz. Dann stimmen natürlich die Winkel der Panele nicht und man bekommt keine Spannung auf die Aussenseiten. Wenn das nichts hilft dann ist irgendwo komplett was mit den Winkeln falsch...
Beiträge von Johannes
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Das klingt toll, wo finde ich dieses Tutorial?
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Hier nochmal die grafische Darstellung.
Grüner Bereich: Wenig Auslenkung der Bremsleine pro Grad Griffdrehung
Im Gelben und Roten Bereich wird die Bremsleine stärker Ausgelenkt pro Grad Griffdrehung.
Durch die Biegung der Griffe verschieben sich die Bereiche nach vorne oder hinten
Genau so ist es, sehr gut erklärt!
Im Endeffekt beeinflusst die Biegung einfach wo genau in dieser Sinuskurve die Nullstellung liegt. Entsprechend fühlt es sich unterschiedlich an.
Und noch ein Hinweis für die Nerds:
Dass meine Sinuskurven nicht nur verschoben sondern auch unterschiedliche Amplitude haben liegt daran, dass ich oberen und unteren Teil des Handles in der Berechnung jeweils gleich lang gelassen habe und nur die Biegung angepasst habe. Somit resultiert bei stärkerer Biegung eine kleinere effektive Kreisbahn.
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Jetzt habt ihr mich provoziert das Ganze mal im Excel zu rechnen und darzustellen
Ich habe hier nur recht schwach gebogene Spiderkites-Handles mit 160° Winkel. Als Vergleich zum Gegenüberstellen habe ich mal mit 140° gerechnet.
Wie man sieht ist der Unterschied beim "Bremsen" ziemlich klein. Beim Bremse los lassen verhalten sich die weniger gebogenen Handles allerdings deutlich agressiver.
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Benutzt ihr beim XP als Leitkantenmuffen Vollmaterial (6.1 mm Skyshark Muffe z.B.) oder passende Pfeilschäfte (hohl)?
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Kannst du eventuell noch etwas zum Einfluss auf die Flugeigenschaften sagen? Leider zerstören mir diese neuen Positionen ziemlich das geplante Design...
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Hallo Zusammen
Ich werde demnächst auch mal den Bau eines Restless 230 (Vented) in Angriff nehmen. Jetzt bin ich allerdings unsicher bezüglich dem Verlauf der Vertikalen Stäbe. Im Plan sind ja die Masse 43,8 und 73,8 angegeben, "Nocken ab Dacronende gemessen". Schon da stellt sich die Frage welches Dacronende. Oben an der Spitze oder unten am Übergang zur Gaze? Um das herauszufinden wollte ich ein paar Fotos vermessen und dabei habe ich festgestellt, dass sehr unterschiedliche Varianten existieren. Bei einigen stehen die Inneren Vertikalen sogar in der Tendenz nach aussen.
Jetzt würde mich interessieren was die "richtige" Position ist bzw. was die unterschiedlichen Positionen im Flugverhalten unterscheidet. Ich habe mal eine kleine "Collage" zur Verdeutlichung meiner Fragen gemacht, ich hoffe das hilft.
Beste Grüsse
Johannes
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Zitat
Im Test von Dédé für den Moa sind mindestens ein halbes Dutzend Tricks erwähnt von denen ich noch nicht gehört habe.
Na das klingt doch mal ganz gut...
Bin zugegebenermaßen nicht mehr so ganz auf der Höhe was das anbelangt, sitze zu viel auf dem Rennrad -
Zitat
Was passierte:
Bei einem 540-Flatspin blieb ich mit einer Schnur ganz an der Spitze
eines Flügels hängen. Als der Flatspin zu Ende gedreht hat und schön
flach in der Luft lag, habe ich
an dieser Leine gezogen, und der Drachen hat einen 540-Flatspin
in die andere Rotationsrichtung gemacht.
Der Drachen war danach nicht verheddert, ich konnte sauber rausfliegen.
Das sah super aus!Ich will deine Euphorie ja nicht bremsen, aber neu ist das leider nicht. Mir passiert das schon seit ich den 540er kann (2002 irgendwann...) ab und an. Ist aber wirklich eine schöne Sache, nur leider zu wenig reproduzierbar um es als einen eigenen Trick zu bezeichnen. Wenn die Leine Hängt, dann ist die Erfolgsquote sehr hoch, aber gezielt die Leine zum Hängen zu bringen habe ich noch nicht geschafft.
Da ich allein bei uns auf der Wiese noch von einem Piloten weiß, dass er diesen "Trick" ab und zu macht, schätze ich mal, dass es duzende Trickflieger gibt die diesen "Trick" schon gemacht haben.Aber nicht entmutigen lassen, irgendwann kommt ja vielleicht doch mal wieder was ganz neues!
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Zitat
in welchem "bekannten" Online-Shop bekommt man das Teil für 105 € ??
Der reguläre Preis bei Bilboquet beträgt ja, soweit ich weiß, 165 €.
Was du meinst ist der 2.5er. -
Nirvana FX
Abraxas std
Woodstock
Abraxas SUL
Abraxas Strong -
Ok ich war zu langsam...
also was das Gestänge angeht hast du quasi einen Abraxas Strong. Hier ist auf Grund der Schwungmasse in den BS-Cascaden das Abbremsen und Stabilisieren des Drachens vor dem nächsten BS etwas schwieriger als bei Standard und SUL (Bei denen man diesen Schritt eigentlich komplett vernachlässigen kann).
Wenn man die BS-Cascade allerdings sauber beherrscht ist sie mit dem Strong überhaupt kein Problem.
(Nur mehr oder weniger unkontrolliertes "Rupfen" Links und Rechts abwechselnd führt beim Strong (Im gegensatz zu den Anderen beiden Versionen) nicht wirklich zum Erfolg. -
Zitat
Mir ist nur aufgefallen das sich mit ihm ehr schlecht als recht backspin-cascaden machen lassen-eigentlich eher kaum...
Kann ja sein das es an mir liegt.Hi Manuel,
was für Stäbe hast du verbaut?
Hast du Gewicht am Kielstab?Also der Standard mit 8g Gewicht am Heck ist eine absolute BS-Cascaden-Maschine. Ich kenne wirklich kaum Drachen mit denen es so einfach geht.
Auch SUL und Strong machen gute BS-Cascaden, allerdings nicht ganz so gerne wie der Standard.
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Aber offenbar doch nicht genug! Ich habe beim Bau irgendwie eine deutlich zu breite Nase produziert. Habe diese offenbar zu weit unten "gekappt"!! Mit einer ca. 1,5cm längeren Spreize oben kann ich diese jedoch in Form bringen.
Wettermässig kann ich die Auswirkungen leider nicht testen. Kann mir jemand sagen, ob sich der Aufwand lohnen würde, den ganzen Nasenbereich "neu aufzubauen"? Drum reissen tu ich mich nicht [Zwinkern]
Also was genau die breitere Nase bewirkt ist schwer abzuschätzen, ich weiß auch nicht ob Paul beim Abraxas mal in diese Richtung experimentiert hat.
Was ich aber mit großer Sicherheit sagen kann ist, dass die längere obere Spreize Jacobs Ladders und Yoyos schwerer macht.Ich würde aber auf jeden fall mal testen bevor du dir die ganze Arbeit machst. Es wäre nicht das erste mal, dass ein Drachen auf Veränderungen komplett anders reagiert als man vermutet.
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Ich habe da mal eine Frage zu dem Bild. Verstehe ich es richtig das man die Standoff Position ändern kann, oder was soll mir das zweite Loch sagen?
Also nochmal:
Das Bild in deinem Post ist das eines Seriendrachen. Diese hatten für die äußeren Standoffs zwei Positionen. Allerdings hat sich mit der Zeit herausgestellt, dass die innere Position überflüssig ist, da weder Paul, noch ich, noch sonst irgendwer den wir kennen sie benutzen (Mit ausnahme vom SUL, aber ich denke diese Infos kommen dann in der nächsten K&F). Die innere Position macht zwar Backspins leichter, verschlechtert aber Präzision, Lazys, Jojos und JL's, so dass sie in der Summe einfach mehr Nachteile als Vorteile hat.Aus diesem Grund wurde sie im Plan weggelassen.