Klasse Farbe, ich habe den blauen. Das Aussetzen der Vorsätze kann ich voll und ganz verstehen
Beiträge von plinse
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Stephan SWP : So richtig aufgefallen ist mir ein Tuch-Mix bisher nur an meinen 55m Cobras mit merklich unterschiedlichen Steifigkeiten zwischen Schwanz und Kopf, beim Trilo habe ich nicht drauf geachtet, es aber auch nicht bemerkt.
Siehe meine Fragen weiter oben, die Nähqualität der gestempelten muss nicht überragend sein, habe den 10er und 16er in gestempelt. Fliegen tun sie gut aber die Struktur spiegelt wieder, dass keine großen Kräfte zu erwarten aber auch nicht vorgehalten sind. Ist halt ein Showkite und kein echter Lifter, nachgenäht werden musste aber (immerhin) nichts.
Ich will auch garnicht in schlechter/besser einstufen, mich interessieren eher Kriterien, nach denen man beim Kauf bei "nicht einfach mal so um die Ecke" einschätzen kann, was man denn bekommen wird. War das ein Angebot mit der "Standard-Farbauswahl" quasi ein mal fast das ganze Alphabet als Farbvarianten mit bemaßten Skizzen zu den Größen (S, M, L-5XL) in einem Bild?
Einziger "Mangel" an meinem 16er war ein abgewandeltes Farbschema. Schema U hätte es sein sollen, dran genäht wurde aber das Auge von Farbschema N, was mit seinem großen neongelben Augenring je nach Licht ganz schön dominant sein kann - aber was solls. Flugtechnisch habe ich nichts zu meckern - im Gegenteil.
VG, Eike
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Stephan SWP : Mein 16er ist durchaus sehr leichtwindtauglich, brauchbar zu kontrollieren wäre ggf. das Gewicht. Mit Packsack kommt mein gestempelter mit Kevlar-Waage ziemlich genau auf 2kg.
Warum nur juckt es mich, dich dazu sinngemäß zu zitieren
"Hättest du einen gestempelten gekauft, bräuchtest du Dir die Frage nicht stellen
"
Aber vielleicht hilft Dir der erste Teil vom Post ja weiter
Ist es einer mit Sternenaugen?
VG, Eike
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Was für Maße haben denn die UQS an der Steckung?
Kennst du wen mit Drehbank? So eine Hülse ist kein Hexenwerk und eine gute Aluhülse sieht auch aus wie "gewollt" und nicht wie "nicht gekonnt"
Wie alt sind die Drachen? 20-25 Jahre?
Illusion sagt mir von früher noch was und das ist etwa so lange her...
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Guten Morgen allerseits
Ich hatte das Problem mit "Aufschaukeln und Crash" auch ganz massiv mit der Tadpole 13.
Da die Zugkraft der 13er auch bei 2-3 Bft schon ganz enorm ist, waren die Abstürze
auch dementsprechend hart und gefährlich für alle, die sich im "Gefahrenbereich" befanden.
Rücksprache mit dem Lieferanten in Fernost waren nicht möglich, da dieser sich auch nach
einer Aufforderung des Plattformbetreibers absolut tot gestellt hat.Die Waage hatte im Originalzustand zwei Anknüpfpunkte, die fest vorgegeben waren.
Bei der oberen Einstellung hob das Teil schon sehr früh ab, stürzte bei zunehmendem Wind
aber auch genau so schnell nach der Seite ab. Die untere Einstellung war meist zu steil
und ebenfalls kaum brauchbar.Mit Unterstützung eines erfahrenen "Mitfliegers" kamen wir schließlich zu einer Lösung.
Wir haben die Knoten auf dem Waagestück zwischen den oberen und den unteren drei Waageleinen gelöst.
Auf dieses, dann deutlich längere Stück Waageleine haben wir einen Tampen mit doppelter Bucht aufgesetzt.
Jetzt war auf diesem Stück eine "Teststrecke" entstanden, auf der wir durch längeres Austesten
die richtige Position gefunden haben. Von der aus stelle ich jetzt je nach Windstärke zentimeterweise
steiler oder flacher.
Es hat lange gedauert und es gab enorm viel Frust, aber jetzt kann ich die 13er Tadpole problemlos
zwischen anderen Drachen fliegen, ohne das ganze Fluggelände mit einem Absturz abzuräumen.
Vielleicht ist das auch für dich eine Lösung für deine 20er Tadpole.Viele Grüße aus dem wilden Süden und viel Erfolg bei der Bändigung deiner Tadpole.
der BerndMoin Bernd,
hast du mal die Waage deiner 13er ausgemessen?
Ich habe eine 13er, die steht den lieben langen Tag ruhig am Himmel, an der Küste bei "Muster-Wind" wie auch im Binnenland, wo schon mal ein Trilobite sich zu Besuch in die Leine verirrt, aber sie steht, ich kann sie halb runter ziehen und in Seelenruhe am Leinengerümpel zuppeln, den Trilobite aus der Leine holen, dann wieder hoch lassen - stressfrei - bis auf den Punkt der Kraft aber der ist bei einer mittleren oder gar großen Tadpole ja so gewollt.
Jetzt ist das ja so eine Sache mit dem Augenkrebs
und ich mag die orangene von Drachenpaule mit dem neongelb dazu - einzig 20m² will ich mir nicht antun - ich habe mich mit 5,5m² begnügt.
Was soll ich sagen, die ist noch nicht gescheit geflogen, fängt an zu kreisen und schlägt ein.
Jetzt hatte ich beide Drachen gerade ausgepackt und habe etwas nachgemessen. Ich musste feststellen, dass die beiden Waagen bis auf die Struktur (vorne 3, hinten 3 und eine Brücke dazwischen, auf der angebuchtet wird), wenig gemein haben
Du hast es alleine über die Position vom Anbuchtpunkt auf der Brücke in den Griff bekommen?
Ich bin drauf und dran, die Waage meiner orangenen einfach zu öffnen und prozentual von der gut fliegenden 13er zu übernehmen.
V-Form anders, vorne mehr als hinten, Brücke komplett anders und die 5,5m² hat fast eine gleich lange Waage wie meine 13er (anderer Chinese, keine Ahnung ob eine "original" ist oder beides innerchinesische Kopien sind
)
Wäre mal interessant, wie die V-Form bei Dir ist.
Nebenbei: An der Waage meiner 13er kann man nichts verstellen und ich habe es auch noch nie vermisst. Eine windabhängige Verstellung braucht die nicht.
Vielleicht haben ja auch andere eine gut fliegende Tadpole, die sie auf der Basis gegenüber stellen wollen.
VG, Eike
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Pfeilschäfte weichen eine gute Ecke ab. Die haben ein paar wenige Normmaße für ca. 6mm und ca. 8mm Außendurchmesser, wobei das wirklich "festgehaltene" sind die Innendurchmesser und die Wandstärke variiert dann je nach Steifigkeit (Spine-Wert).
6,7mm Innendurchmesser gibt es bei Pfeilen nicht, die "etwa 8mm Pfeilschäfte" haben 6,2mm Innendurchmesser und einen passenden Außendurchmesser könnte man dann durchaus suchen und finden, da der dann variiert und "ausgewählt erden könnte", siehe hier als frei gewähltes Beispiel aber eben mit für uns gut angegebenen technischen Daten (auf Außendurchmesser guckt ein Bogenschütze nämlich nicht wirklich
Tokala Premium 200-800 Spine | Nijora ArcheryPremium Universal Carbonschaft 3 K Gewebe, 30 Tonnen Pressdruck für das traditionelle Bogenschießen, Compound und Fita.nijora.comWie gesagt, Innendurchmesser 6,2mm (auch wirklich präzise), Außendurchmesser in diesem Beispiel wählbar zwischen 7,1 - 8,3mm...
Andere Innendurchmesser bei den Pfeilen liegen gleich eine gute Ecke weit weg (5,2mm oder 3,2mm). Über die Innendurchmesser zentrieren sich Nocken und Spitzen, da gibt es wenige feste Werte und der Außendurchmesser ist die Variable beim Pfeilschaft. So die 6,7mm wirklich sauber gemessen sind, ist das irgendein anderes Material.
VG, Eike
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Das ist weder ein Abschnitt von "Exel" noch von "Cruise", wobei mich die Farbe und der Font auch daran erinnert, von "Extreme" ist es auch kein Abschnitt und dann müsste die Schrift auch blau sein.
Bei Avia bin ich nicht so sattelfest aber das ist auch eher die Bezugsquelle von Prism. UQS ausmessen und die passende Innenmuffe nehmenin Massivmaterial nehmen. Auch das Kunststoffkreuz sieht eher nach privater Ersatzteilerstellung an der Drehbank aus, was ja nicht schlecht sein muss. Ich würde eher die Querspreizen ausmessen und dazu passend Ersatz beschaffen. Wenn in der Steckung was kippelt, platzt es eh wieder vergleichsweise leicht auf.
VG, Eike
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Moin Dennis,
das ist ein Punkt, der auch gerne mit "Leistung" verwechselt wird.
Ich habe bisher nicht die Erfahrung gemacht, dass ich an Polyester einen Leistungsverlust hätte beobachten können, der sich in zu reduzierendem Leinenschmuck bemerkbar gemacht hätte. Der Leinenschmuck wird aber auch nicht von den Kraftspitzen angehoben sondern eher vom Mittelwert bzw. muss auch noch von den Kraftminima getragen werden, denn je nachdem wie lange die Minima anhalten, führen diese dazu, dass der Leinenschmuck dann unten liegt oder eben nicht.
Belastung vom Bodenanker und auch das händische dirigieren vom Drachen unterscheidet sich zwischen Dyneema/Aramid zu Polyester aber durchaus. Man hat das Rucken in der Hand bzw. am Anker oder eben nicht.
Platt formuliert: Die "zerstörerische Leistungsfähigkeit" ändert sich (Knackt ne Querspreize im Drachen, rüttelt sich der Bodenanker los, was muss ich buckeln, um den Drachen wieder zu Boden zu bringen, ...), denn da arbeitet man ja definitiv gegen die Kraftspitzen. Das würde ich von der "Nutzlast" (stabil gelifteter Leinenschmuck) nicht behaupten
Viele Kranwaagen haben nun mal aber eine "max"-Funktion und je nach Schnurtyp stehen da definitiv unterschiedliche Werte. Natürlich sind die max-Werte interessant, Bodenanker und das ganze Spielzeug müssen es ja überleben
... aber für die nutzbare Leistung sind Durchschnittskarft und Minimalkraft am Ende wichtiger und in der Realität schwerer zu beobachten (und auch weniger interessant zu kommunizieren, beim "Maximum" hören immer gleich alle zu
).
Ziel für Nutzlast wäre aber an sich eine möglichst gleichmäßige Kraft, die Kraftspitzen treiben nur den zu erbringenden Aufwand hoch, dass alles hält.
Ketzerisch gesagt, so wie ich meinen Cody gelegentlich "arbeiten sehe", würde ich dem an einer dicken Polyesterschnur den Flug bei einer Windstärke mehr als an Aramid zutrauen, einfach weil sich die dynamischen Lasten deutlich reduzieren.
VG, Eike
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Naja, jetzt mal ein Gegenbeispiel aus der Praxis
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Binnenland, schlapper Wind, T2 550DaN, die Leine hängt kaum durch, trotzdem hängt der Drachen im Wind wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
Als Erstflug nehme ich immer konservative Leinen und gerade an den Softkites stört das auch nicht wirklich.
Hat man einen auf Hocheffizienz getrimmten Gleiter, dann macht eine leichte Schnur Sinn aber bei einem 4 1/2kg Ray spielen 500gr Schnur für eine moderate Flughöhe keine Rolex
Nehme ich meinen Cody, dann steht der an Polyester deutlich stabiler. Vor allem ist es nämlich der Schnurdurchmesser, der den Durchhang der Leine erzeugt, denn mit zunehmendem Wind und sich dabei schnell mal verdoppelndem Zug geht der Durchhang nicht weg, wie man es bei der "Gewichtstheorie" vermuten müsste. Was nimmt über Windstärke aber mit den gleichen Gesetzen zu wie der Zug vom Drachen? Genau: Der Windwiderstand der Schnur (durch deren Durchmesser). Deshalb geht es hier weniger um das Gewicht und mehr drum, ob man den Durchhang ansehen mag oder ob man die Elastik zur Materialschonung hinterher künstlich durch einen elastischen Strops erzeugen will.
Kann der Cody aber gegen den Durchhang arbeiten, dann ist eine Böe schon dabei abzunehmen, bevor der Drachen Durchhang und Dehnung raus gezogen hat und den Druck als Kraft auch in Stress vom Material umsetzt. Wohlgemerkt, man sieht es ja auch, wie ein Drachen am Himmel steht. Mit dehnungsarmer Schnur stehen meine Kastendrachen (Cody, Constellation, ...) deutlich unruhiger als an Polyester und sie arbeiten in Böen auch bedeutend mehr in den Spreiz-Stäben.
Dazu hat Dyneema den mit Abstand geringsten Schmelz-/Zersetzungspunkt aller verwendeter Schnüren und es ist die teuerste Schnur. Das sind 2 "einleiner-relevante" Nachteile, bei denen sich mir nicht erschließt, warum ich mich auf diese Schnüre einlassen soll. Beim Zweileiner überwiegen klar die Vorteile von Dyneema aber bei böigem Wetter weiß man auch, was einem das Kreuz durchrüttelt und dass da nichts dämpft
... sprich am Einleiner will ich das so eigentlich gerade nicht haben.
Den Gewichtsvorteil "frisst man auf", wenn es Richtung "greifbare Schnüre" geht, denn eine nahe der Bruchlast betriebene Schnur kann man in Dyneema/Kevlar am wenigsten "anfassen", bei Polyester geht es schon eher, genau genommen fliegen wir aber die Leinen alle nicht am Limit. Ich hatte beim letzten Drachenfest wie gesagt auch "Besuch in meiner Leine", auch die T2 könnte ich spleißen, so sie einen Schaden genommen hätte, hat sie aber nicht, teils wegen besonnenem Handling, teils weil es halt keine Dyneema ist (niedrigster Schmelzpunkt von allen und am wenigsten Durchmesserreserve, so sie ansatzweise nach Bruchlast dimensioniert ist und in bannig überdimensioniert halt mit abnehmendem Durchmesser-/Gewichtsvorteil).
Ich habe mal eine 110DaN Polyester mit Pappkern und etwas Verpackungsfolie drum, so wie geliefert auf eine Waage gelegt. Das Gewicht betrug nur 0,018% der Bruchlast bezogen auf 100m Schnur und Verpackung, letztere fliegt eh nicht mit und oft hat man auch die 100m nicht voll draußen. Den Rest kann man sich denken. Wenn ein Drachen von einer Polyesterschnur zu Boden gezogen wird, kann der Pilot probemlos 3 Nummern dünner nehmen
Meine Staffelung an Schnüren entspricht quasi einer jeweiligen ungefähren Bruchlastverdopplung entsprechend Lieferprogramm. 110, 250, 550DaN und "etwas dünneres Zeug", was mal irgendwo bei Drachen dabei war.
Mein Vorgehen ist ganz einfach: Habe ich das Bauchgefühl, dass die eine Schnur knapp sein könnte (und sei es zu unangenehm zu greifen, das kommt eigentlich immer deutlich vor der Bruchlastgrenze), dann spielt das Gewicht der Schnur eine Nummer dicker keine Rolle für den Flug vom Drachen.
Weiche ich von der Polyester-Linie ab, dann nur in touristischem Gebiet (vorzugsweise an der Küste bei ablandigem Wind, beispielsweise "zu Hause") und dann hole ich mir Sicherheit rein, die sich nicht über eine scheinbare Bruchlastreserve von einem hochgezüchteten Leinenwerkstoff definiert, den die meisten Discounter-Drachenschnüre wie Butter schneiden. Wie gesagt, ans Limit der Bruchlast gehen die meisten von uns eh nicht und wenn es um eine Sicherheitsreserve geht, dann geht es um sich kreuzende Leinen.
Auf Drachenfesten gehe ich im Zweifel an den Rand oder verzichte ganz auf einen Flug, wenn ich mir Gedanken um die Sicherheit meiner Drachen (und daraus resultierend auch um die Sicherheit vom Umfeld) mache, plane dabei aber mit Polyester.
An der Küste sind es klassisch die Gedankenlosen, Platz gibt es eigentlich immer reichlich und da greife ich im Zweifel zu Aramid (irgendwo muss ja auch die Erfahrung her kommen, dass meine Kastendrachen an dehnungsarmer, dünner Schnur weniger stabil stehen als an Polyester)
...
Von Dyneema für Einleiner würde ich sogar regelrecht abraten, außer man braucht für irgendeinen "Rekorddrachen" eine Schnur, wo eine 750er T2 nicht mehr reicht und man aus der Beschaffung keine Promotion machen will. Dann greift man halt zu 3 oder 4mm Dyneema, stellt fest, dass die Schnur per Hand nicht dirigierbar ist und macht 6 oder 8mm draus und kann an der Schnur theoretisch einen LKW anheben
Würden die Leinen aber irgendwas mit der Notwendigkeit der Bruchlast zu tun haben, würden wir hier mehrfach die Woche von Wohnmobilen und Autos lesen, die an den Nordseestränden (vor allem in Dänemark von irgendwelchen Drachen entweder in die See oder in die Dünen gezogen wurden. Lesen wir aber von sowas? Nein!
Warum nicht
? Nach einem Jahr mit einem Midi-Ray habe ich nur in Ausnahmefällen mehr als 50kg auf einer in meinem Zubehörbeutel befindlichen "Kranwaage" gesehen und an den interessanten Tagen habe ich die klassischerweise auch in Verwendung, absolutes Maximum waren mal 70kg beim Ray und mein Allzeit-High-Score auf der Waage sind 85kg.
Natürlich sind bei solchen Bedingungen meine 550er T2 im Einsatz bzw. an Küstentagen ggf. auch mal meine 3000DaN Aramid, platt raus gesagt, hätte es aber auch immer die 250er T2 tun müssen und bezogen auf die geflogenen Drachen und die gemessenen Kräfte sehe ich eigentlich keinen Grund, warum die Zeitgenossen mit den Maxi-Ray o.ä. mit einer 750er T2 nicht auch klar kommen müssten
Soll jeder fliegen was er mag, der von Christoph berichtete Leinenriss resultierte aber auch aus einer gekreuzten Schnur, mit Polyester hätte er da wahrscheinlich bessere Karten gehabt, in dem Fall spielen nämlich sämtliche technischen Vorteile von Dyneema gegen die Schnur (geringer Durchmesser, geringe Dichte, niedrigster Schmelzpunkt).
Materialkontrolle nach Kontakten sollte zwar obligatorisch sein, bis dahin muss die Schnur aber erstmal durchhalten.
Dafür habe ich bei Hilfestellungen für Kollegen schon mehrfach angemackte Schnüre durch die Finger laufen gehabt - Folgeschäden, im Zweifel auch zeitlich deutlich nach dem initialen Schaden an der Schnur dürften in meinen Augen mit Abstand die meisten Leinenrisse auslösen, nicht zu dünn gewählte Schnüre unter der Prämisse, dass die Design-Last mit Reserve reichen sollte.
VG, Eike
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Naja, ich fliege auch viel Polyester, greife meist zur Cyclon T2 und die lässt sich hervorragend spleißen.
Ich sehe die Definition des Nerd hier scheinbar ähnlich wie du, gespleißt mit Mantel, gerade an der 250er T2 wieder mehrfach durchgeführt
, das gehört für mich dazu.
Das mit der Zugkraft ist Erfahrungssache. Will ich es genau wissen, knote ich mal eine Waage ein, die überbrückt bei mir den Anknüpftampen und geht auf den 8er.
Ich kann Dir nur sagen, dass man manchmal staunt, dass beim singen der Schnur und der Performance vom Drachen da keine größeren Zahlen auftauchen.
Beim Erstflug bin ich immer konservativ, warte gescheiten Wind ab und nehme eine nicht zu dünne Schnur und Richtung dünner Schnur macht auch nur dann Sinn, wenn der Drachen auch ein Leichtwinddrachen ist. Gucke ich auf meine größeren Softkites, dann hören die irgendwann auf groß zu ziehen, hängen wie ein Schluck Wasser in der Kurve, heben die 550er T2 aber weiterhin einwandfrei in den Himmel. Bevor beispielsweise mein Ray von der 550er T2 zu Boden gezogen wird, lässt er seinen Schwanz schon fast senkrecht runter hängen und ist seitens Zug bei stabil unter 10kg. Das behebt eine dünnere Leine auch nicht - also warum Sicherheit raus nehmen - aber bei entsprechend ruhigem und stabilen Wetter ist der auch problemlos an einer 250er fliegbar.
Hat man irgendeinen Gleiter, den man am Zwirn fliegen lassen kann, dann bindet man den bei Flaute natürlich an keine 550er T2 - sollte logisch sein
Auch nicht ganz unwichtig: Materialkontrolle.
Mir hing auf dem letzten Drachenfest 2x ein Kollege in der 550er T2. Die Schnur habe ich mir zu Hause in einer ruhigen Minute mal komplett durch die Finger gleiten lassen.
Alles genau auskegeln bringt Dir nämlich nichts, wenn mitten in der Schnur ein unbemerkter Schaden ist
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Besten Dank, bevor ich mich zu sehr freue, warte ich immer noch die Künste der Paketgorillas ab aber Tobi verpackt ja gut.
Beim Quoth habe ich auch noch gezuckt aber nicht als Maxi... du wirst ja hoffentlich berichten wie der geht
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Da hast du ja den großen Abwasch genommen und ich den kleinen
Glückwunsch zu den schönen Neuzugängen
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Schön aussehen tut er ja wenn er fliegt
Ja, ich hatte auch 2-3 Kiesel noch extra in den Beutel getan - nicht viel - so groß ist der Beutel ja auch nicht, als dass man da ewig was rein tun könnte.
Danach stand er ziemlich senkrecht. In deinem zwiten Bild entlang der Schnur könnte man auch denken, dass er etwas zur Seite hängt. das war mit etwas mehr Gewicht dann aber weitgehend weg.
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Hmmm, das mit dem "relativ viel Wind" würde ich nicht unterschreiben.
Geflogen ist meiner gut, Beutelchen war dran, was hatten wir? 4-5bft vielleicht, bis 4bft steht drauf.
Bei mir war es ein Erstflug, frisch bei Invento bestellt. Entweder ist die obere Grenze wirklich arschknapp bemessen oder aber ein CfK-Segment war fehlerhaft (angerissen oder so):
Erwischt hat es die Kohlefaserstange im Übergang zur aufgeklebten Muffe, das Inlay hätte wohl länger sein dürfen. Da ist irgendein CfK/GfK Vollmaterial im Stabende und dessen Ende ist einigermaßen zentral im Bruch. So kann aber zumindest der ggf. falsch eingesteckte Stab es nicht gewesen sein, da der Bruch auf der Seite der geklebten Muffe war und nicht auf der Seite des eingesteckten Stabes.
Vom Flugbild her hätte ich jetzt nicht erwartet, am absoluten Limit vom Drachen gewesen zu sein. Viel Fläche hat er ja auch nicht und gestanden ist er gut. Als ich zur Kamera griff, habe ich mich nur gewundert, wo er geblieben war und da lag er unten
Der bis 5bft angegebene Spiderkite Winged Boxkite war zu der Zeit oben und ist auch noch einige Zeit länger geflogen:
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Da hat schon Wind geweht, übermäßig war es aber auch nicht. Die Wetterstation kurz die Küste hoch zeigte 3-4 in Böen 5.
VG, Eike
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Ein kleiner Zusammenschnitt:
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Moin zusammen,
wir hatten jetzt auch die Tage unseren Spaß mit dem Flügelkastendrachen. Er braucht doch einiges an Wind, 1-5bft, wie auf dem Beipackzettel steht, würde ich definitiv nicht unterschreiben, eher 3-?5? - ob 5bft das obere Limit ist, lasse ich mal dahin gestellt, überschritten haben wir das obere Limit jedenfalls nicht und 5bft haben wir zeitweise gehabt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Drachen kurz vor seinem Ende war.
Probiert habe ich den Drachen an 2 Tagen, mag sein, dass er bei "supergleichmäßigen-traum-2bft - so knappen 3 halt" schon fliegt, bei etwas hackeligen 3bft an der Küste ist er aber auch an 70m Leine regelmäßig gelandet, die 1-5bft vom Beipackzettel würde ich unter "Phantasie und Schneegestöber" verbuchen
Bei anständig Wind ist der Drachen aber anständig geflogen, bei einem Kastendrachen mit recht wenig Fläche und schwerem GfK-Gestänge ist jetzt auch nicht wirklich was anderes zu erwarten. "You get what you pay for..." oder wie war das
?
Sohneschelm mit Vatterschelm @ work
Sohneschelm wollte dann aber nach Hause, dem bin ich auch nachgekommen, bevor ich den 3-jährigen Rabauken für das Hobby vergretze. Das Wetter war auch etwas frisch, an sich wollte ich aber den HQ-Cody noch daneben stellen - ein andernmal. Für solch Wetter ist der Drachen aber wie gemacht, der aufgebaute Druck ist einfach zu handeln, doll ziehen tut er nicht. Das entspricht aber auch dem "Herstellerversprechen", wo "bis 5bft" steht und verwenden soll man 45DaN Polyester - also ne "Zierstrippe".
Die ganz klar "erfreuliche Habenseite":
- Einfach aufzubauen, 3 Satz an Diagonal-Spreizen rein und fertig, wobei die vorderen und hinteren Spreizen gleich sind und sich an dieser Stelle kein Fehlaufbau einschleichen kann. Da ist auch nichts durch irgendwelche Taschen zu fädeln oder so. Der Aufbau ist wirklich einfach.
- Ein schöner Kasten, er hebt sich vom "Strand-0815" ab.
- Bei gescheitem Wind fliegt er gut.
- Preis/Leistung passt. (In der Qualität wurde aber auch nicht gehext, da liegt HQ drüber. Mit CfK-Gestänge käme er der Herstellerangabe ab 1bft sicher näher
)
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Bis jetzt hast du mich ja noch nie mit deiner Farbauswahl enttäuscht
Jörg wird ja wohl kaum in das Messer laufen wollen, dass du hinterher sagst, dass du den Drachen besser hättest selbst nähen sollen
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Habe gerade die Lektüre genossen:
Test des Becolino von HQ Invento – Kite Builderskite.buildersSchönes Ding!
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Moin Wombat,
wie Guido schon schreibt, den Schnapper hat er getätigt.
Der Spiderkites Flügelkasten ist eine schöne Abwechslung aber auch irgendwo geprägt von einem "You get what you pay!".
Kein Saumband, nur ein einfacher Rollsaum, Glasfasergestänge und das damit einhergehende Gewicht, mäßige Verstärkungen und Kraftübergänge auf die Spannschnüre, schrabbelige, nicht entgratete Splitkappen, die bei einfacher Verwendung an den teils eingenähten (und damit nicht durchgehend tauschbaren) Spannschnüren nagen, ...
Dafür ist es ein ausgefallener Kastendrachen, Aufbau ist einfach und durchdacht, Preis ist dem gelieferten angemessen und Splitkappen sind schnell nachgefeilt, man sollte es aber tun. Ein Wunder wurde allerdings auch nicht vollbracht
Nimm den Kasten von Guido von HQ: Gescheit gesäumt, Verstärkungen an den roten Flügelspitzen scheinen durch, sind also vorhanden, das ist schon eine andere Liga, wird im regulären Verkauf aber kaum bei 79€ gelegen haben
HQ hatte da über die Jahre einfach ein paar schöne Kastendrachen, von denen man heute kaum noch was hört, so zum Beispiel auch die Constellation, die ich in genau den gleichen Farben habe, wie Guidos Kasten. Die ist sogar in Google kaum mehr auffindbar, selbst wenn man weiß, wie sie heißt, da ist der Treszocks Cody vergleichsweise ein Massenmarktflieger gewesen
VG, Eike
PS.: Tante-Edit... Crush
Uwe, Besten Dank!
Da hätte ich gedacht, dass es ein ausgeprägteres Schnäppchen gewesen wäre oder mit anderen Worten: Wahnsinn zu dem Preis und dann noch augenscheinlich anständig verstärkt und gesäumt!
Zu Zeiten von Cody und Constellation wurden andere Preise aufgerufen - etwas bedingt durch Größe und CfK-Gestänge aber wohl auch durch nichttechnische Themen wie Herstellungsland und Marge