Beiträge von oldscool

    Hallo Gunther,


    auch dir erst mal Danke für deinen Beitrag in der Sache.
    Gestern war ich zu einem kleinen Treffen der Chaos Kiter in Hockenheim, um vor Ort Recherche zu betreiben.
    Unter anderem waren Maikl Wohlrath, Andi Klein und Volker Hoberg da und auch ein ganz neuer Maxi Manta mit
    einem zweifarbigen Tail. Auch bei diesem Manta war die Verwindung um 90° zu sehen.
    Nach eingehender Begutachtung waren Volker und ich der gleichen Meinung.
    Jedes Teilstück des Tails besteht aus vier Panelen, hat also vier Nähte. Wie auf den Bildern oben zu sehen ist,
    hat jedes Teil am oberen Ende zwei Spitzen und zwei halbrunde Ausschnitte. Die aufgenähte Leine entlang des
    gesamten Tails, läuft über die Spitzen bis ans Ende. Wenn der Manta in der Luft ist, richtet sich der Tail so aus,
    dass die halbrunden Ausschnitte seitlich in der Strömung liegen und die spitzen Enden auf Ober- und Unterseite sind.
    Der Tail ist wohl von der Anordnung der weißen und blauen Teile um 90° verschoben zusammen genäht.
    Das heißt, die Anzahl und der Zuschnitt der Teile stimmt, aber die Anordnung stimmt nicht.
    Am Körper ist der Tail mit den vier Leinen so angeknüpft, das blau unten ist.
    Das alleine hilft aber nichts, da sich der Tail nach dem dritten vierten Teil von selbst ausrichtet
    und sich ab da um 90 dreht. Ist bisschen schwierig zu erklären, aber so ist es.
    Andrew war direkt in China vor Ort zum Probeflug, wo der Fehler beim inflation tube aufgefallen ist,
    und hat ihn dann mit nach Schottland genommen. Der Verzug im Tail ist auf vielen Bildern im Internet
    bei andern Mantas auch zu sehen, ist aber wohl noch keinem wirklich aufgefallen. Bei einfarbigen Tails
    fällt das natürlich auch weniger auf. Volker wird sich freundlicherweise in den nächsten Tagen mit
    Simon von PLK telefonisch kurzschließen und wir finden sicher eine einvernehmliche Lösung in der Sache.


    Grüße auch aus dem wilden Süden
    der Bernd




    Hallo Karsten,


    danke, freue mich über deinen post zu der Sache. Ich sehe es genau so und bin grade dabei,
    passendes Beweismaterial zu sammeln. Wie oben schon geschrieben, sind meiner Meinung nach
    die Panele für den Tail falsch zugeschnitten und der Fehler sollte durch die 90° versetzte Anbringung
    des Tails ausgeglichen werden. Da die einzelnen Segmente sich im Wind selbst ausrichten, drehen sie
    sich dann trotzdem nach rechts und stehen dann stabil "falsch" im Wind.


    Ich hatte in anderen Fragen schon Kontakt mit Will White und Simon Chisnall von PLK.
    Dort sind immer alle sehr freundlich und bemüht und geben nach Möglichkeit gute Antworten,
    die meist auch nach zwei Tagen schon per Mail da sind. Das die Produktion des Manta in gewünschten Farben
    drei Monate gedauert hat, tut allen dort sehr leid, dass er am Ende doch nicht passt,wird dort natürlich auch sehr bedauert.


    Der inflation tube hinter der Gaze im Maul hätte eigentlich auch blau und nicht weiß sein sollen.
    Dafür hat man mir angeboten, den Manta jetzt zu fliegen, einen korrekten zu bauen und ihn dann
    nach der neuen Lieferzeit auszutauschen. Ist schon mal kein schlechtes Angebot. Ich hatte nur trotzdem keinen Nerv mehr,
    nochmal drei Monate zu warten. Hab ihn so behalten mit dem weißen Maul und dafür zum Trost eine Micro Crab bekommen.


    Soweit so gut. Die Sache mit dem Tail ist das Sahnehäubchen bei der Sache und kam erst beim Erstflug hier zu Tage.
    Heute treffe ich mich mit einem Drachenfreund zum Manta-Vergleichsfliegen, werde Bilder machen, die nach Schottland
    und Neuseeland schicken und mal schauen was passiert. Ich hätte schon gern einen passenden Tail am Manta.
    Entweder korrekt zweifarbig oder wenn das sooo schwer ist, einen einfarbig blauen mit schwarzen Endend dran ;o)
    Man darf gespannt sein.


    Viele Grüße
    der Bernd

    Absolut richtig! Fliegt astrein mit relativ wenig Wind. Aber wir reden hier nicht über einen Billig-Kite vom Billig-Chinesen,
    sondern über 850 Euro für einen Kite vom Premium-Lieferanten PLK.
    Dazu kommt noch, dass der Inflation tube hinter der Gaze des Mauls in blau gefertigt werden sollte und auch falsch gebaut wurde.
    Und das Ganze nach dreieinhalb Monaten Wartezeit ;o)


    Gibt es hier jemanden im Forum, der einen Original Manta hat von PLK, möglicherweise mit einem zwei-farbigen Tail?

    Hallo Andreas,


    danke für deine Rückmeldung. Du hast recht und ich bin beruhigt,
    dass nicht nur ich das so sehe. Die Segmente bestehen aus zwei Teilen.
    Das heißt die Schablonen müssten anders sein und die Segmente
    dadurch einen anderen Zuschnitt haben müssen. Zusätzlich hätte
    die Befestigung oben noch um 90° geändert werden müssen.
    PLK vertreten durch seinen "Vertreter" in Europa sieht das etwas anders.
    Da lässt sich das "Spiel" innerhalb der Konstruktion nicht vermeiden und die Drehung
    vom Anfang bis zum Ende ist ganz normal ;o)
    Wenn ich mir am Wochenende andere Mantas im Vergleich angeschaut habe,
    werde ich da wohl nochmal in ein klärendes Gespräch mit PLK gehen müssen.


    Gruß Bernd

    Hallo Andreas und Hallo "ehem. Nutzer"


    erstmal vielen Dank für eure Rückmeldungen.
    Ich habe schon befürchtet meine Frage am falschen Platz im Forum gestellt zu haben.
    Auf den ersten Blick habt ihr beide auf unterschiedliche Art recht. Ich habe gestern abend noch lange
    auf allen möglichen Seiten nach Bildern geschaut und verglichen. Was bei unscharfen Bildern
    wie meinem nicht so ganz einfach ist.
    Für mich sieht es so aus, als wären die Einzelteile falsch zugeschnitten in der Form, aber richtig aneinander genäht
    und oben der ganze Schwanz um 90° verdreht falsch angenäht. Die einzelnen Teile haben an der oberen Kante
    zwei Spitzen und zwei nach unten runde Seiten (wenn man bei einem eigentlich runden Teil von vier Seiten
    mal ausnahmsweise spricht) Die Spitzen müssen meiner Ansicht nach oben und unten sein und die runden Ausschnitte
    rechts und links, damit eine stabile Lage im Wind erreicht wird. Ab dem dritten Panel liegt das Teil ja wie eine Eins
    absolut grade im Wind, aber eben um 90° gedreht. Wäre der Schwanz einfarbig, müsste ich ihn oben nur um 90°
    gedreht neu befestigen, dann wäre er links blau und rechts weiß ;o)
    Auf einigen Bildern sieht es so aus, als wären die Einzelteile früher mal ganz grade rund gewesen oben und unten.
    Und später hat sich der Zuschnitt an der oberen Kante geändert, damit er zweifarbig wie gewünscht stabil im Wind liegt.
    Bei einigen Bilder in Internet habe ich auch den Eindruck, dass der Schwanz falsch angenäht wurde.
    Klingt bisschen kompliziert, is aber so...würde Peter Lustig sagen.
    Bin gespannt, wie ihr das nach meinem Beschreibungsversuch so seht.
    Werde auf jeden Fall am Wochenende versuchen mit anderen lebenden Mantas aus dem Hause PLK
    mal live und in Farbe zu vergleichen.


    Viele Grüße und Danke
    der Bernd


    p.s. wo man recht gut erkennen kann, was ich mit "Spitze unten und oben" meine,
    ist das Bild hier.

    Hallo an die Manta Fans,
    seit Montag bin ich nach über drei Monaten Wartezeit Besitzer eines Original Midi Manta Rays aus der Edelschmiede Peter Lynn Kites. Geplant nach meinen Farbwünschen und fast genau so geliefert wie geplant. Aber bisschen Verlust ist ja immer, besonders in der billigen Preisklasse ;o) Heute war der große Tag, an dem der Manta das erste mal europäische Luft schnuppern durfte. Dabei ist mir außer dem vorher schon angekündigten Fehler noch etwas anderes aufgefallen. Der Schwanz dreht sich auf der gesamten Länge in sich um 90°. wäre der Schwanz einfarbig wäre das weniger ein Problem. Ist er aber nicht. Ich halte das für nicht ganz gelungen und gedacht war, dass der Schwanz auf der Oberseite weiß ist und unten blau mit schwarzer Spitze am Ende. Weiß jemand aus der Profi-Liga woran das liegen kann? Würde mich freuen von euch zu lesen ;o)



    Hallo Marcus,


    in meinen Cheyenne sind nur FaserMatrix verarbeitet in den Leitkanten.
    So wie ich das auf deinem Bild sehe hast du dagegen die Noobies oder Snakes verbaut.
    Die hat Peter hin und wieder auch in seinen Drachen verarbeitet.
    Wie deine Stäbe jetzt genau heißen, ist erstmal zweitrangig, denk ich zumindest mal ;o)
    Ich kann nur bestätigen was Jens geschrieben hat, die Stäbe sind echt klasse,
    was die Bruchfestigkeit betrifft. Da brauchst du dir tatsächlich keine Sorgen machen.
    Da sind die verbauten G-Force Skinnys eher gefährdet. Ich kann auf deinen Bildern
    leider nicht sehen, wie das Mittelkreuz bautechnisch gelöst ist. Vielleicht kannst du
    da mal extra ein Foto einstellen. Meistens ist hier eine Innenmuffe verbaut.
    In den Fällen habe ich die Skinnys am Mittelkreuz immer "bandagiert" mit einem
    faserverstärken Tape. Das schützt an der Stelle immer noch ein bisschen.
    Auch wenn ich meine Cheyenne nur im Leichtwindbereich fliege.
    Was bewegst du denn sonst noch so an Drachen an zwei Leinen?


    Gruß Bernd

    Hallo Jens, Hallo Marcus,


    die Stäbe auf dem Foto habe ich auch in verschiedenen Drachen.
    Ich hab in Erinnerung, dass die gelbe Einlage Kevlar sein soll oder könnte.
    Die Fasermatrix Stäbe kenne ich nur in einer Ausführung und da haben
    die einen weißen Aufdruck. Hänge hier mal ein Bild dran. Auf dem Bild
    sind 10er Faser Matrix, die ich in einem Drei-Meter Rokkaku drin hab.


    Gruß Bernd


    Hallo Marcus,


    ich war heute in meinem "Lager" wegen der Fasermatrix Stäbe.
    Ich habe davon nur noch 8 mm und 10 mm Stäbe, die für den Cheyenne
    leider nicht in Frage kommen. Das war die schlechte Nachricht. Die gute
    Nachricht könnte für dich sein, dass mir in all den Jahren an keinem
    meiner Cheyenne eine Leitkante gebrochen ist. Bis jetzt hat es,
    wenn überhaupt, einen Skinny aus der unteren Querspreize erwischt.
    Es gibt allerdings immer wieder mal den ein oder anderen Kiter,
    der den ein oder anderen Stab in der Autotür gekillt hat ;o)
    Also, Augen auf beim Einpacken und Einladen .
    Es gibt hier im Forum aber sicher jede Menge Fachleute, die auch im
    Lenkdrachenbau tätig sind und dir sicher einen guten alternativen
    CFK Stab empfehlen können ..für den Notfall.
    Der Hopi ist auch ein Drachen von Peter Gührs, also von Eagle Kites.
    Auch ein "oldschooler" der einem liegen muss. Ich mag ihn und
    hab davon mehrere, auch in UL Version zum Pair-Flug oder
    wenn ich zwei Zweileiner allein im Pair-Flug bewegen will ;o)
    Der Hopi hat 240 Spannweite und 120 Höhe, als STD 240 g.
    Häng hier noch ein Foto dran aus "Drachen - Sport&Design" Ausgabe 4.97.
    Und zum Schluss noch eine Antwort: Nein, ich wohne nicht im Norden
    von Deutschland. Wohne in Süddeutschland, Baden Württemberg,
    genauer im Badischen, ganz nah am Rhein.



    Gruß Bernd

    Hallo Marcus,


    meiner Meinung nach bist du in dem Fall mit 50 Euro kein Risiko eingegangen.
    Zu dem Preis würde ich den Cheyenne jederzeit von dir übernehmen,
    wenn ihr keine Freunde werden solltet. Ob der Cheyenne als Pair-Drachen
    durchgeht oder als solcher genutzt wurde spielt für mich eigentlich keine Rolle.
    Für mich und meinen Geschmack ist es ein schöner Drachen mit einem schönen
    Flugbild. Ein paar "oldschool" Tricks gehen ganz gut, die Axel sind geführt tellerflach
    und geschmeidig. Er ist langsam und hat einen angenehmen Grunddruck im Segel.
    Je weicher das Segel wird mit der Zeit, um so früher kannst du unterwegs sein
    am Himmel. Meine sind locker bei einer halben Windstärke zu fliegen.
    Dabei so langsam, dass man denken könnte, er fällt gleich vom Himmel.
    Für mich ist es ein Drachen zum Schönfliegen an langen Leinen bei leichtem Wind.
    Mit dem Cheyenne fliegen ist für mich Drachen-Yoga ;o) Sicher nicht jedermanns
    Sache, aber mir gefällt´s. Nach aktuellem Stand mit Sicherheit kein Trickdrachen,
    aber dafür gibt´s andere geeignete Drachen. Da wird eine OP an der offenen Waage
    nichts ändern. Ich fliege ihn mit der "Werkseinstellung" seit ich ihn habe. Bei
    Gelegenheit gebe ich dir die Maße mal durch. Meine Cheyenne haben fast alle
    unterschiedliche Waageleinen, meistens eine 70 kp ummantelte Waageleine.
    Wie gesagt, wenn er dir nicht liegen sollte und du ihn abgeben willst,
    nehme ich ihn gern in meine Eagle Kite Familie auf ;o)
    Stelle hier mal Bilder von meinen Cheyenne ein. Die beiden sind Einzelstücke
    mit handbemalten Segelstücken. Auf dem anderen Bild ist ein Hopi, auch ein
    Einzelstück


    .


    Gruß Bernd

    Hallo Marcus,
    hast du gut gemacht. Dein Cheyenne sieht auf den Bildern aus wie neu.
    Magst mir schreiben wie du an das gute Stück gekommen bist und
    was dich die Adoption gekostet hat und was dich dazu gebracht hat?
    Wie findest du ihn so nach deinen ersten Eindrücken?
    Würd gern deine Meinung dazu lesen. Man trifft nicht so oft jemanden,
    der einen Cheyenne hat oder fliegt. Ich hab ausser dem Cheyenne noch
    mehrere Hopi, die ich mindestens genau so gern fliege. Passend zu
    meinem Nick hier ;o)
    Gruß Bernd


    p.s. nach den Stäben schau ich so bald ich Zeit dazu hab.

    Hallo Marcus,


    find ich klasse, dass du einen Cheyenne adoptiert hast.
    Ich selbst habe mehrere Cheyenne und fliege sie auch
    heute noch sehr gerne und immer wieder.
    Ich schaue mal in meinem Bestand nach, ob ich vielleicht
    noch 6er Fasermatrix habe und melde mich bei dir.
    Kannst du ein Bild von deinem Cheyenne hier einstellen?
    Würde mich freuen ihn zu sehen.
    Gruß Bernd

    Das ist grundsätzlich richtig gedacht,
    nur beim falschen Drachen ;o)
    Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht dein letzter Drachen sein wird
    und du irgendwann auch den passenden Drachen für die vorhandene Leine
    haben wirst. Der Anfang ist gemacht und wir werden sehen und lesen.
    Hat dein Drachenmann vor Ort vernünftige Leinensätze parat für dich?


    Gruß Bernd

    Hallo Thomas,
    die Leine ist definitiv überdimensioniert. Für deinen Beetle reichen 20-25 kp auf jeden Fall.
    Länge würde ich dir empfehlen 20-25 Meter. Stärker und länger belasten deinen Beetle nur.
    Bei wenig Wind würden sogar weniger als 20 kp reichen und 15 Meter. Mit ein bisschen Übung
    kannst du dann auch mit einer halben Windstärke schon fliegen.
    Wundert mich ein bisschen, dass dein Beetle die 2x30 Meter und 100kp überhaupt gepackt hat ;o)
    Gruß Bernd

    Freut mich, dass du deinen Beetle jetzt technisch wieder voll einsatzfähig machen konntest
    und er zufriedenstellend fliegt. Hier im Badischen haben wir heute auch Wind von
    dezenten 1 bis böigen und fetzigen 4-5 Bft. Einen Zweileiner einigermaßen vernünftig
    zu bewegen wäre hier auch kaum möglich ;o) Was für einen Leinensatz mit welcher Länge
    nimmst du für deinen Beetle?

    Auch eine Möglichkeit und wenn es funktioniert, ist es dem Beetle wohl ziemlich egal,
    wie das Ding heißt, was ihn zusammen hält ;o)
    Gutes Gelingen und Gruß
    Bernd