Beiträge von Christian78

    :)


    Bei bis zu 22km/h Windgeschwindigkeit bin ich den 250er geflogen. Ich hatte nie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, aber es ging schon sehr zügig nach vorne. An meinem Kontergewicht habe ich in den letzten Monaten extrem gearbeitet, versuche es gerade wieder abzubauen.

    Da ich mich hier in diesem Thread noch nicht wirklich zur Entstehung des SAS PLR geäußert habe, ein paar Worte von meiner Seite:


    Bei Fachsimpeleien mit Roman über einen Kite, der meinen Ansprüchen für Urlaube gerecht wird, sagte er, ich soll mal seinen gepimpten SAS ausprobieren. Dabei handelt es sich um einen SAS 100, der mit Segellatten bestückt wurde mit denen er sehr schön vorprofiliert wird. Nach einem Probeflug bei recht wenig Wind war ich sehr von der Binnenlandtauglichkeit angetan.


    Meine Ansprüche an einen Urlaubskite:
    - Er soll schon rassig unterwegs sein, also kein Allrounder
    - Er soll mir Feedback an die Leinen liefern, gerne ein wenig in Richtung Powerkite
    - Dabei sollte er aber auch recht flott unterwegs sein, aber bitte nicht zickig, wie ein reinrassiger Speedkite
    - Auf der Geraden sowie im Spinn soll er Spaß machen
    - Ganz wichtig ist mir aber auch ein ausgewogenes Handling, damit ich andere Urlauber am Strand nicht unnötig gefährde!




    Ich durfte mir den Kite von Roman bis auf Weiteres ausleihen. Kurz darauf entschloß sich Roman, am Wochenende einen Ausflug an die See zu machen, also habe ich den SAS kurz aufgebaut, fotografiert und am nächsten Tag Roman wieder zurück gegeben.


    Von Bernd (Korvo) habe ich die Pläne für den aktuellen SAS bekommen, dieser hat eine zusätzliche Profilierung im Segel. Auf Grundlage des Plans von Bernd habe ich dem SAS eine eigene Panelaufteilung verpasst, diese Panelaufteilung lässt es u.A. zu, verschiedene Segelmaterialien an den unterschiedlich beanspruchten Bereichen des Segels zu verbauen. Die Nase des PLRs ist deutlich breiter, als die des Serien SAS. Die Segellatten-Konstruktion des SAS stammt von Roman, allerdings wurde der Verlauf der inneren Segellatten an das neue SAS Segelshape von Bernd angepasst, um die im Segel liegende Profilierung optimal auszuformen. Da ich selber bis dahin keinen normalen SAS besaß und den Prototypen des PLR nur kurz zur Ansicht hatte, musste ich so Manches einfach ausprobieren, das war gut so, denn ich konnte eine Menge ausprobieren und dazu lernen.


    Mittlerweile wurde der SAS PLR in den folgenden Größen gebaut:
    - 100er
    - 125er
    - 150er
    - 165er
    - 250er


    Ich liebe z.B. den 150er, der komplett in 8mm daher kommt, da er schon bei sehr wenig Wind richtig druckvoll und dynamisch unterwegs ist, allerdings sollte ein 100KG Pilot ab gut 5 Bft den Kite wieder einpacken. Alternativ kann man ihn mit einer 10mm Querspreize bauen.


    Der 250er ist mit seinen 4m Spannweite und 3,1m² Segelfläche schon ein Bolide, den ich sehr gerne bei konstantem leichtem Wind auspacke. Bis 20 km/h ist er für mich gut beherschbar. Im direkten Vergleich mit einem S-Kite 3.1 ist er druckvoller und schneller unterwegs.


    Der SAS lässt sich sehr gut von klein bis groß skalieren, ohne dass er seine Eigenschaften verliert, genau wie der serien SAS.


    Die Einschätzung von Ledros, der den Testkite bereits geflogen hat finde ich absolut passend:


    Für mich ist er ein absoluter Fun-Kite…der Speed, Power und Drehfreudigkeit miteinander vereint.




    Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Testkite und freue mich auf eure Berichte!

    Danke Bernd! Der obere ist ein 100er, ähnlich dem Testkite, nur etwas kräftiger bestabt. Hatte bislang noch nichts in der Tasche, was bei meiner Gewichtsklasse auch bei 7+ Bft noch tapfer bleibt und Sich nicht zu stark verformt. Es war schon krass zu sehen, wie mein 125er SAS leichte Piloten abschleppt und ich konnte ihn noch im Stehen fliegen bei entsprechender Verformung des Kites. Jetzt gibt es strammes Diätprogramm... :(


    Der untere neue PLR ist ein 165er, den ich gebraucht von Korvo bekommen habe, er wurde schnell zum PLR umgepimpt.

    Zitat von Ledros

    LINK zum Videoboard.


    Auch wenn man im Video erkennen kann, dass er einigermaßen Laune macht, bin ich auf einen Flugbericht sehr gespannt... :)

    Habe in den letzten Tagen / Wochen auch mal wieder gebastelt, die PLR Familie ist wieder größer geworden.


    Dieser hier ist für wirklich stürmische Tage mit P4 in den Leitkanten, Powerflight 300 in Kiel und oQS, uQS in 8mm 3K Sichtcarbon (hatte zwei Reststücke, die genau passen)



    Dieser hier war mal ein Standard SAS und das Design könnte einem bekannt vorkommen. Er hat noch keine Profilierung im Segel.


    Wer mal zwischen dem 13.04. und dem 19.04. in Cuxhaven irgendwas zwischen SAS 100 und SAS 250 probefliegen möchte, man könnte sich verabreden.

    Klasse, gefällt mir sehr gut, wie er geht! Ich hatte noch nicht das Vergnügen, den 100er bei ordentlich Wind zu fliegen. :H: :H:


    Bin gerade dabei, mir wieder einen 100er zu bauen. Die nächsten SAS bekommen alle Fangschenkel!

    Coole Sache euer Workshop!


    Unabhängig davon wie aufwändig es ist, den Armageddon zu bauen, ist es alleine ein riesiger Aufwand einen solchen Workshop auf die Beine zu stellen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen.


    Respekt!


    :H:


    Viel Spaß mit den neuen Kites!

    Zitat von Korvo

    Hallo Andy
    Es sind zwei Paneele, der schwarze Streifen ist nur zur Zierde da, mehr nicht. Ich habe ihn, bevor ich ihn verschickt habe, kurz geflogen und war überrascht. Er fliegt sauber und schön durch das windfenster. Böen puffert er gut weg. Ich hatte Wind zwischen 2 und 3 bft.
    Bernd


    Also je Segelhälfte sind es 2 Mylar bzw. Code Zero Panele. Bernd hat die Ausrichtung des inneren Panels anders umgesetzt als ich. Der Schwarze Streifen wurde zur Zierde in die Naht eingearbeitet. Wenn du bei dem mit dem Code Zero herein zoomst erkennst Du dort auch, dass er zusammengesetzt wurde.


    Bei den anderen Größen des SAS erkennst Du die Panelaufteilung besser:
    PLR Bilder

    Die Panelaufteilung ist bei beiden Vögeln gleich, Bernd hat nur die Richtung des Fadenverlaufs des inneren Panels verändert. Eine spürbare Veränderung im Flugverhalten würde ich nicht erwarten. Ich finde Bernds Umsetzung gut, der Fadenverlauf könnte der im Segel zu erwartenden Belastung zu gute kommen.


    Bernd, was meinst Du?

    Ich hoffe, ihr habt eine Menge Spaß mit dem SAS PLR. Hier noch Hinweise zu dem Vogel:


    - die Waage dürfte noch Settings zulassen, die nicht sinnvoll sind. Die unteren Schenkel sollten eher nicht verändert werden. Vielleicht könnte noch Jemand Markierungen an den aktuellen Positionen machen. Wenn man an der oberen Knotenleitern den flachsten Knoten verwendet, dürfte der Vogel viel viel zu flach sein. Als flache Einstellung für wenig Wind sollte ein Knoten verwendet werden, wo die Nase ein kleines wenig nach vorne herunter hängt, wenn man den Vogel an den Anknüpftampen festhält und nach unten hängen lässt. Es dürften meiner Erinnerung nach die letzten 3 bis 4 Knoten an der oberen Knotenleitern sein, die relevant sind. Wäre klasse, wenn der flachste sinnvolle Knoten noch markiert werden könnte, um Frust beim flugversuch zu vermeiden. Ist halt noch eine Prototyp Waage.


    - Die Standoffhalter auf der unteren Querspreize setze ich mittlerweile weiter nach innen, dadurch hat man weniger Falten im Segel zur Schleppkante hin. Von dem Segellatten - Dacronstreifen ausgehend ein Stückchen nach innen setzen. Die Schlauchverbinder halten nicht so gut, wie richtige Standoffhalter, hatte damals aber keine zur Hand.


    - die SAS PLR, die Bernds Werkstatt verlassen, dürften in verschiedenen Details schöner verarbeitet sein. Dieser ist noch der Prototyp aus meiner Werkstatt.


    Viele Grüße
    Christian

    Zitat von kitevision

    So, habe mir jetzt alles durchgelesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich eine grössere Drachentasche brauche ;)
    Denn wenn mir auf der Wiese eine Stange kaputt gehen sollte, benötige ich ja viel Platz für den Dremel, die Drehbank usw. ;)
    Mmmh...vielleicht nehme ich aber doch nur die PUK-Säge mit :D


    Ich hatte bislang nur ein einzelnes Sägeblatt dabei, damit komme ich auch im dreiwöchigen Urlaub zurecht. Alternativ die diamantbesetzte dreiecksfeile.

    Zitat von Lena

    Christian78: Dieses Ärgernis hat bei mir sehr schnell zu der Anschaffung der kleinen Proxon Tischkreissäge geführt.
    Tolles Gerät, aber Carbon nur mit Maske und im Freien.


    Genau so ein Teil hatte ich gedanklich schon einige mal im Warenkorb. Welche hast Du denn, die KS 230?

    Lena, Du hast Recht! Die Feile setzt sich zu, habe es gerade getestet mit einem 10er Rohr in der Bohrmasichine eingespannt.


    Was mich beim Dremeln immer wieder nervt ist, dass man schon beim 8mm Stab das Werkstück drehen muss, um einen Schnitt zu machen, selbst wenn man mit der biegsamen Welle arbeitet. Kennt Jemand brauchbares Zubehör, um die trennscheibe um 90 Grad zu drehen, so dass man quasi eine Art Kreissäge hat?


    Der Kreissägevorsatz von dremel gefällt mir nicht wirklich. Dann gibt es den DSM 20 von Dremel, aber keine Ahnung wie die Schnitt-Tiefe ist...



    Ich glaube das Geld für den Kram stecke ich lieber in carbon... :L
    - Editiert von Christian78 am 17.02.2014, 22:20 -

    Dremel mit Diamantscheibe, Schutzbrille und Atemschutz nicht vergessen. Am besten nur an der frischen Luft!
    Diamantfeilenset aus der Bucht für unter 10 Euro ist auch klasse.
    Stumpfes feines Metallsägeblatt ist auch gut.


    Funktioniert alles, Vor- und Nachteile der Möglichkeiten musst Du abwägen. Ich praktiziere alle drei Methoden.