Hab ich Allrounder geschrieben? Verdammt, ich meinte Einsteiger.
Beiträge von dwt
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Hach ich muss hier noch mal über meine (inzwischen mit getauschtem Wageschenkel) 19er Speed jubeln. Auf Fanø bei ablandigem Wind, wenn sonst 9 bis 11qm Handle-Kites geflogen wurden, ist die Speed einfach ein Segen. Die häufigen Rotorwinde, die das Hochleister-Fahren bei diesen Wetterverhältnissen so Anstrengend machen, kann man zwar nicht ignorieren, aber anstatt einem Klapper kassiert man halt nur einen Schwabbel und muss etwas Anlufen um die Leinenspannung wieder her zu stellen - und weiter gehts.
Ich liebe es einfach die Wasserkannte damit langzudüsen, und dann vor dem Lager mit einem schönen 360er oder Raumwindhalse umzudrehen und wieder zurück zu düsen. Ja ich weiß, ich pose, aber das war definitiv mein schönster Kite-Tag auf Fanø dieses Jahr - und das bei ablandigem Wind.
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Auch die Nexxt One in 750 durfte ich auf dem Buggy-Camp ausführlich fliegen.
Ich bin damit nur wenig Wasserkannte geflogen - Raumwind kann man damit Gas geben, ich war damit konsistent ein paar km/h schneller als Uli der mit einer 5er Reactor geflogen ist (Raum und Am-wind, aber jeweils nicht all zu krass). Er ist dafür wesentlich konsistenter und Länger gefahren - er hat an dem Tag über 200 Kilometer geholt (!) - da war ich sehr viel zurückhaltender.
Richtig Spaß hatte ich aber damit einen Kurs mit zu fahren. Der war jetzt nicht absolut herausfordernd, sondern ein relativ schneller Dreieckskurs, ein leichter Raumwind-Schenkel, dann stark abfallend, dann hart am Wind wieder zum Anfang zurück. Das heißt: man kam zum Ende der Runde von einem starken amwind Kurs und fuhr eine möglichst schnelle Wende um direkt leicht abfallend Geschwindigkeit aufzunehmen. Verkackt man diese Wende dauert es erst mal reichlich Zeit bis man wieder Geschwindigkeit aufnimmt. Dann der stark abfallende Schenkel direkt in eine möglichst enge Raumwindhalse um direkt mit der maximalen Geschwindigkeit auf den Amwind Kurs abzubiegen. (repeat ad infinitum)
Auf diesem Kurs bin ich mit meinen 750qm gegen etwa 5 Hochleister von 6,5 bis um die 7qm gefahren - und das ging gut. Manche andere Fahrer mit Hochleistern waren konsistent schneller - aber bei weitem nicht alle. In diesem Kurs zum Beispiel, ging es ja darum den Kite im Zenit während der Raumwindhalse durch die ganze Kurve von einem stark abfallenden Kurs auf einen harten amwind Kurs zu führen, um möglichst wenig Geschwindigkeit zu verlieren. Wenn man den Kite dabei nicht perfekt führt, dann verliert er Leinenspannung. Statt gleich ein Bonbon zu machen (Wie viele Hochleister) schwabbelt der Nexxt One dann ein bisschen und segelt erst mal eine gewisse Zeit weiter. So kann man meist die Leinenspannung doch wieder herstellen und die Raumwindhalse einfach etwas größer fahren. Ergo: Wenig Zeitverlust. Dazu kommen dann noch der Vorteil das sie gerade auf einem leicht abfallenden oder Raumwindkurs mehr Schub macht als mancher Hochleister. (*hust* Ozone *hust*)
Auch Dead-Mens-Turn und 360er lassen sich damit prima fahren, und auch meine Frau fand ihn bei gleichem Wind deutlich besser als meine Z3 in 6,5qm (obwohl die ein ganzes qm kleiner ist!)
Fazit: Ich war deutlich überrascht wie gut ich auf dem Kurs mit den anderen Fahrern mitgekommen bin, obwohl die anderen alle Hochleister fuhren (Cooper Motor, Vapor, Yakuza GT, Quantum, jeweils um 6,5-7qm). Gute Manöver sind dafür sicher der Schlüssel um wenig Zeit zu verlieren, aber auch die Vorteile dieser Kite-Kategorie (Gut abrufbare Power auf Raumwindkurs, Fehlerverzeiendes Verhalten) kommen da zum Tragen. Mir hat der Kite daher gut gefallen und ich würde ihn an Kiter empfehlen die nicht so oft zum Buggy-Fahren kommen oder im Binnenland lernen aber durchaus Lust haben auch mal an einem Strand wie Fanø auf einen Raumwindkurs das Heizen zu genießen und in das Kurse-Fahren hineinzuschnuppern.
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Ich hatte die Freude auf Fanø bei Funks Buggy-Camp die Rookee in 4 Quadratmeter ein bisschen im Buggy fliegen zu dürfen. Das hat großen Spaß gemacht, daher hier ein kleiner Erfahrungsbericht.
Vier Quadratmeter ist jetzt nicht so groß, das heißt man kann den im Buggy bis ganz schön reichlich Wind fliegen - und da kann man sich so richtig die Kannte geben.
(Die wissenschaftliche Bezeichnung 'ganz schön reichlich Wind' ist hier absichtlich gewählt, da das für jeden Kiter eine anderer absoluter Wind-Betrag ist)
Für mich bedeutet das: Frontloops, Backloops, Powerhalsen, Forwärts-/ Rückwärts-Slides, Notbremsungen in den Kite hinein, Downloop-Raumwindhalsen. Alles was man mit Hochleistern schon können will, und das man mit so einem Kite am allerbesten und schnellsten lernt.
Extra bonus: Meine Frau hatte an dem Kite spaß im Buggy, da er so viel Sicherheit gibt. Sie fand allerdings das er dolle zur Seite zieht - nunja, ist halt ein Allrounder.
Was andere Manöver angeht: Schnelle Wenden oder Raumwindhalsen fand ich damit nicht so prickelnd - funktioniert aber auf jeden fall um die Manöver zu lernen. Will man Kurse fahren, dann sollte man eher zu einen Intermed (Hackwind) oder Hochleister (Küstenwind) greifen.
Auf dem Raumwindkurs - auf Fanø die Wasserkanne hinunter kann man damit schön flott werden - Amwind ist natürlich nur eingeschränkt. (Für mich aber sicher nicht der Haupt-Einsatz-Zweck dieses Kites).
Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich das er sehr ordentlich druck auf den Bremsleinen entwickelt - das kann gut sein, wenn man als Aufsteiger noch ein stärkeres Bedürfnis auf sehr deutliche Rückmeldung des Kites hat. Aber als verwöhnter Hochleister-flieger mag ich es auch wenn mein Kite etwas subtiler mit mir redet.
Fazit: Ein wirklich gut funktionierender Allrounder. Er fliegt flott und an nicht zu kurzen Leinen (~18-20m) kann man ihn fantastisch aktiv bewegen und loopen. Er hat ein tolles Feedback, dabei ist er flott und entwickelt eine schön gleichmäßige Kraft. Super für alle Ein- und Aufsteiger die auch noch andere Leute an das Buggy-Fahren heranführen wollen oder etwas für böigen Kachel-/ Seuchenwind suchen (Fanø Ablandig oder Binnenland) werden hier auf jeden Fall fündig.
@Flyingfunk: Es gab stimmen auf Fanø die meinten er hätte zu viel Power und sollte noch etwas gebändigt werden. Das finde ich nicht und ich hoffe dass er so bleibt wie er jetzt gerade ist.
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Sehr schön war es mal wieder! Gab viel zu Fahren und zu testen, die ersten Tage ablandiger Wind - dann aber eigentlich immer auch lange Bahn. Aber am besten: Es war noch eine andere Gruppe da und die haben fast jeden Tag einen Kurs gesteckt und sind den gefahren.
Und von uns fuhren natürlich viele mit. Klasse.
Immer wieder gerne.
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Vielleicht kann ich dazu mal was sagen, ich hab die 2,3,5er jetzt eine Weile geflogen. Den 5er hab ich zwischendurch an 5 und 7 Meter Leinen auf dem Longboard betrieben.
Fazit: Funktioniert prima - man muss sich aber an die kurzen leinen gewöhnen. Ohne das ich es jetzt genau gemessen habe würde ich sagen das der Windbereich sich dadurch um etwa 1-2bft nach oben verschiebt, durch den tiefen Stand im Windfenster sollte man aber wissen wie man bremst wenn man das ausprobiert.
Anfahren ist (Longboard) sowieso leicht, durch den relativ tiefen Stand im Windfenster hat man auch immer gleich schon einen ganz guten Zug. Hinstellen und Warten bis man losfährt funktioniert - ist aber natürlich auf die Dauer langweilig.
Hier mal eine unvollständige Liste von meinen Eindrücken:
* Ein ganz normaler Einsteiger
* Kann nicht Platzen (!!!!!!) Kann man also bedenkenlos jedem Einsteiger mal zum Testen in die Hand geben
* Leichtes Tuch - mit dem richtigem Trimm fliegt er schon sehr früh
* Viel Power für die Größe, ich fand das sie durchweg eher etwas mehr Power haben als vergleichbare Einsteigergrößen
* Auf dem Boden geparkt ist in der Regel (Gras, 2-4BFT) kein Problem. Bei viel wind wird er aber irgendwann nervös.
* Viel Grundzug, relativ tiefer stand im Windfenster
* Höhelaufen ziemlich ähnlich zu anderen Einsteigern.
* Wenden Fahren (Longboard/Buggy) geht - aber man merkt schon das der Kite nicht so weit nach vorne Läuft und man braucht daher etwas mehr Schwung. Mit 50 würde ich im Buggy damit keine Wende fahren wollen.
* Rückwärts fliegt er mit gefühlvollem Bremeneinsatz - aber nicht so gerne / gut wie andere Einsteiger.
* Wenn der Kite rückwärts fliegt, dann braucht er einen 'ruck' an den Leinen wenn man auf Vorwärts fliegen wechseln will. Ansonsten dauert das immer ein wenig bis er die Richtung wechselt.
* Kreiseln auf der Stelle geht, ist aber nicht ganz so einfach, da dabei gerne auf der rückwärts-fliegenden Seite das Tip ein wenig kollabiert.
* Böen nimmt er an und entwickelt mehr Zug - aber recht gemächlich. Einsteiger halt.Vom fliegen her mag ich ihn auf dem Longboard, weil man damit z.B. schön Sliden kann - der Grundzug passt dafür super. Zum entspannten fliegen bei Leichtwind (3-7 Knoten) nehme ich aber lieber einen Hochleister, da der schneller ist und Höhegewinn durch Wenden-Fahren einfach entspannter ist - aber das verlässt dann irgendwann den Einsteiger-Bereich.
Bei starken Böen sollte man aufpassen, ich greife aus Gewohnheit gerne eine Kite-Größe zu groß.
Mein bisheriger Höhepunkt mit der 5: Auf Fanø hat im Buggy damit sogar ein 360er fahren geklappt.
Ist jetzt vielleicht nicht der optimale Kite um das Manöver zu lernen (dafür ist er etwas langsam) aber es geht. Und mir hats sehr viel Spaß gemacht.
Meine Einschätzung: Ist ein guter Einsteiger - empfehle ich bedenkenlos allen die einen simplen gut funktionierenden günstigen Kite wollen um mit dem Kiten anzufangen - sowohl mit dem Longboard in Richtung Street-Kiten, auch an kurzen Leinen, oder mit normalen Leinenlängen im Buggy.
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Auf der KLBO in THf hab ich mich länger mit einem Vertriebler von PL unterhalten, der dort deren Stand betreut hat.
Der meinte das sie beim Finalisieren sind und "as soon as possible, probably more like in the next two to three months" erscheinen soll.
Naja mal sehen was daraus wird.
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Am Samstag von 14-17 Uhr findet im Alten Zollgarage die erste Stufe der Bürgerbeteiligung nach dem neuen THF Gesetzt statt das im Volksentscheid erstritten wurde.
Ich kann vermutlich nur zu Anfang dieses Termins da sein finde es aber extrem Wichtig das wir daran beteiligt sind.
Nicht zuletzt da dieses Treffen vom BUND geleitet wird, die zwar bisher unsere Verbündeten waren. An der Küste haben die aber auch schon viel für Naturschutzgebiete und damit auch gegen das Kitesurfen getan haben.
Es ist also Wichtig am Ball zu bleiben.
Wer hat Zeit und wird da sein?
Details: http://www.stadtentwicklung.be…pelhofer_feld/index.shtml
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Jup, von mehr Größen weiß ich auch nix. Dazu sahen die Chronos auch alle nach Serienmaterial aus, also vermutlich keine Prototypen.
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Geht los, die Nördliche Wiese bei der 5 ist inzwischen komplett gemäht, weitere Mähaktion habe ich noch nicht gesehen.
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Bei der Chrono kann ich leider noch nicht so gut aus der Ferne erkennen welche Größe es ist, dazu hatte ich ja noch selber einen Schirm zu bändigen.
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Beim 24 Stunden Rennen in SPO sind auch einige (ich glaub zwei) Teams mit Chronos gefahren - und die gingen gut ab.
Die Schirme hatten keinen Nachteil gegen die anderen Hochleister - und da waren ja immer noch 50 andere gleichzeitig unterwegs.
Der Könnengrad war natürlich gemischt, aber auch die richtigen Cracks waren nicht schneller. Meist war ja Leichtwindigen angesagt (wir waren glaub ich fast den größten Teil der Zeit mit der 16er Vapor unterwegs). Ganz am Schluss frischte es aber noch mal auf, da war Arjen (ich glaub der war das) dann mit einem 9er Vapor Prototyp unterwegs und hat sich ein persönliches Rennen mit einer Chrono geliefert.
Und Raum und am Wind - die waren _exakt_ gleich schnell.
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Pardon, der Kite hat 4qm. Ich hab noch 7,5 m Leinen in aussicht, die wurde ich als nächstes mal testen wollen.
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Zu Leinenlängen, ich experimentiere gerade mit meiner PL Core an 4,5m Leinen zum Streetkiten. Bis jetzt fand ich das erstaunlich angenehm.
Loopen ist etwas knapp, will sagen man muss den kite schon vorher hochnehmen oder erst ein bisschen auf der stelle drehen bevor man den kraftvollen Teil des Loops dann anschließt. Geht aber mit etwas Gewöhnung, bzw. kriegt halt ab und an mal Bodenkontakt der Kite.
Höhe laufen passt, an so kurzen Leinen braucht der Kite halt relativ viel Wind. Ich würde den Windbereich für mich auf etwa 6-8 Knoten minimum (eher
und im Maximum in den Böen unter 18 einschätzen. 18 Knoten sind dann aber schon ziemlich deftig, da ist also deutlich Vorsicht angebracht. (Aber es ging noch, ich konnte vorsichtig fahren ohne übergroße Gefährdung.
Stabil ist die Core allemal und mir scheint als würden die kurzen Leinen den Kite nur noch einmal deutlich stabiler machen.
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Moin! Ist halt alles eine Fage was die Biomasse zwischen den Handles so kann, dann ist die Motor auch im Binnenland handzahm.
Davon abgesehen, die Elektra 2 ist ein guter Kite, etwas weniger Leistung, aber dafür ein gutes plus am Komfort. Je nach Selbsteinschätzung der Biomasse, ist also der eine oder andere Kite besser.
Noch mal zu den Knotenangaben: 4-6 Knoten ist zu wenig um im Binnenland Buggy zu fahren. An der Küste mit den 16qm Tüten (Vapor lässt grüßen) geht das vielleicht, aber selbst da muss man _wirklich_ ein feines Händchen haben. Auch die ganz großen Motoren werden dir bei 4-6 Knoten schlicht nicht reichen.
Ich persönlich komme ab 4 Knoten ganz gut mit einer 4,4er VR prima auf dem Longboard in die Gänge, dafür muss man aber natürlich die Asphalt-Unterlage haben. Die ganz großen 3er Speeds sind natürlich im Buggy noch eine Möglichkeit, die sind in dem Windbereich wo sie anfangen zu funktionieren sehr viel einfacher zu fliegen als Hochleister, bieten aber immerhin annähernd ähnliche Leistung.
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Ich würde mir eine 500er Leine in 20-30 cm holen und die dann als Knotenleiter einfach an die kürzere Leine knüpfen. Problem gelöst und für etwa 5 €.
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Derbe.
Ist zwar alles Werbung für seine Kite-Marke, aber ich schau's mir immer wieder gerne an.
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Zur Lava 1.1: davon kann ich nur Abraten. Der Kite ist so klein das der Leinendrag auf der Bremsleine diesen ausbremst sobald er fliegt. In dem Windbereich in dem das dann vielleicht (!) nicht mehr auftritt willst Du ihn definitiv nicht mehr fliegenl das Äußert sich so, das der Kite fliegt als wäre er ständig angebremst und will einfach nicht in den Zenit steigen.
Schnell ist er, aber aufgrund des beschriebenen Problems würde ich ihn mir auf keinen Fall kaufen.
1,5 ist schon besser, den hab ich auch, der ist aber wirklich sehr nahe an der 2.2 dran. Musst Du entscheiden ob er dir das Geld für so wenig mehr Knoten wert ist. Mir glaube ich eher nicht.
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Wenn, Du noch eine kriegst, dann kann ich die PL Viper in 5,3 sehr fürs Streetkiten empfehlen. Super für den Einstieg und funktioniert auch perfekt an kurzen Leinen bis ca 6m runter.