Beiträge von Tomatis der Erste

    Jungfernflug Saphire Speed 2


    Ich war in Ca'Savio in Italien am Meer und hatte meine Saphiren mitgenommen. Wie zu erwarten war der Strand jedoch immer mit Badegästen oder Abends mit Strandgängern belegt.

    Die Windverhältnisse waren perfekt und meine Kollegen welche vom Drachenfliegen noch ein anderes Bild im Kopf hatten, sagten immerwider... FLIEG!!! Da oben hast Du Platz!!! Nein, zu gefährlich und zu wenig Platz, war stets meine Antwort :rolleyes:

    Am letzten Tag räumte spätnachmitags ein 20 Minuten Regenguss den Strand 8o Jetzt gehörte der Strand mir alleine :FETE:

    Der 2 Meter Saphire Speed war im nu aufgebaut. Wind, geschätzt eine satte 4 Bft. Die 35 Meter Leinen gelegt. Die Waage... Keine Ahnung, das Ding ist nach Bauchgefühl geknüpft/eingestellt und ich bereitete mich widermal emotional auf ein Knotenleiterrennen ein.

    Mit einem Ruck an den Leinen zog der Kite schnurrgerade nach oben, setzte beinahe übergangslos, ohne zu tanzen oder kippen Strömung an und flog einfach.... Als hätte der Kite nie etwas anderes gemacht.

    Ich war freudig erschrockenverblüfft und zog vorsichtig erste Bahnen... Er lag sauber in den Leinen, reagiert flott auf Lenkbewegungen ohne nachzueiern, glitt wie auf Schienen durch die Lüfte.

    Die 2 Meter Spannweite sind gut kontrollierbar, verzeiht jedoch keinen Lenkfehler. Lenkbewegungen werden sofort umgesetzt. Der Zug ist für mich sehr angenehm in den Händen. Dieser Saphir ist kein Tier und auch kein Langweiler.

    Eigentlich hatte ich als Soundkulise ein Knattern, zumindest in engen Kurven erwartet. Der 2er Speedie klingt jedoch mit einem leisen und steten pfeifen schon fast langweilig aber auch etwas professionel :P

    Leider hatte ich nicht allzuviel Zeit. Ich hätte gerne noch etwas an der Waage herumexperimentiert und herausgefunden wie er auf steilere oder flachere Einstellungen raegiert.

    Für mich persönlich war dieser Erstflug ein glücksehliges Ereigniss nach der ganzen letzten Zeit und der Drachenbauerei der letzten Jahre :)


    Mal gucken ob ich es schaffe hier ein Filmchen hochzuladen :/



    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Danke Mic für Deinen Tipp.

    Insgesammt waren das knapp 130 Knoten für 2 Kites 😅

    Etwas leiden gehört bei mir halt auch dazu 🤣

    Da bin ich glaub zu faul, nach jedem Knoten den Schenkel noch in Messer und Gabel zu spannen. Ausserdem, fals der Knoten noch nicht korrekt sitz, bekommsch den fast nicht mehr gelöst, wenn er so festgezurrt ist.

    Dank an Frank.

    Mit Deiner Unterstützung ist das ganze erst vernünftig realisierbar geworden 🙏🏻🤝🏻😎


    Inzwischen sind die beiden Speedies bestabt und bewaagt worden.

    Das Waageknöpfen hat etwas meditatives.

    Da ich ein Fan von Knotenleitern bin um genügend Reserve beim einstellen der Waage zu haben... Knoten ohne Ende und ziepende Finger 😅


    Der 2,5 und 3 Meter Saphir wurden mit 8 mm Rohren bestabt.

    Die Speedies 1,2 er mit 4mm, der 1,6er mit 5mm und der 2 Meter Speedie mit 6mm.


    Waageschnüre sind allesammt 1,2mm 140 daN Dyneema. Ausser der kleinste, der hat dünneres 60iger verpasst bekommen.


    Hier die komplette Familie... 😎



    und ein paar Details


    Nach langer Abwesenheit hier im Forum und ein paar petsönlich turbulenten Jahren, begleitet mich mein Saphire-Projekt immernoch... Step by Step wächst es vor sich hin 😅

    Der 3er hat einen kleineren Bruder mit 2,5 Meter Spannweite bekommen und die 1,2 m, 1,6m und 2m Speedserie steht vor dem bestaben.

    Was mir gerade durch den Kopf geht... Wenn das Material schon beim Lagern so ne Zicke ist.
    Wird es im gedruckten Zustand wohl kaum besser.
    Sehe ich das Richtig, das die Kochübungen einzig um den Vorgang zum Druck geht und die Feuchtigkeitsaufnahme des gedruckten Teiles keine Rolle mehr spielt?


    Liegt n Drache n paar Stunden auf dem Rasen, ist das Kondenswasser aus dem Boden teils deutlich an der Segelunterseite zu fühlen.
    Gerduckte Teile aus TPU saugen das ja dann auf wie ein Schwamm...

    Hahahaaa... Jetzt peil ich auch, warum mein Zeug am Zoll hängt :S
    Wenn man lesen würde, könnte, hätte... Hätte ich auch die Teströllchen gesehen 8|
    Ich werde alt :whistling:
    Aber Danke für das Steinewerfen :D


    Gummibärchen sind Nervennahrung. Ein nicht unrelevanter Faktor beim drucken :evil:

    @PeterLustich Die ganze Form temperieren macht durchaus Sinn. Das Harz würde nicht bereits im Zulaufkanal abkühlen und verteilt sich in der Form geschmeidiger.
    Abgesehen davon härtet temperiertes Harz schneller aus und es lösen sich Materialspannungen im Innern auf.


    Gummi reist natürlich irgendwann. und wenn es reist, dann reist es durch.
    Wer aber bei der Konstruktion eines Drachens seinen Verbindern ne 120 Grad Biegung verpasst hat glaub was falsch gemacht.
    Zudem geht wohl eher das Carbon flöten... den Bruchtest wurde mit 2 etwa 40cm langen Alurohren gemacht. Viel Hebelwirkung also, welche wohl kaum jeh in der Praxis so wirken werden.
    Es gäbe auch noch Füllstoffe wie Carbonfasern, welche dem Harz beigefügt werden könnten und das ganze noch zusätzlich armieren.


    @Stiefelriemen Danke für Deine Tipps. Über das Thema vom Halt vom Stab im Verbinder habe ich hier schon einige Gedanken niedergeschrieben.
    Bei Ringen hab ich etwas Angst, das diese mit der Zeit abrasiv weggeschabt werden.
    Die Untermass-Variante klingt irgendwie am sympatischsten.
    Kersch fährt nach diesem Prinzip, jedenfalls bei den 12er Verbindern. Die dünneren kenn ich "noch" nicht.
    Wie die APA's aufgebaut sind, weis ich jetzt gerade nicht. Aber wen diese zilindrisch oder konisch aufgebaut sind, würde das eftl. die unterschiedlichen Gummihärten erklären.


    Dieses Experiment ist natürlich in der Rubrik "Do it Yourself" in der Küche einzustufen.
    Gäbe es einen entsprechenden Markt an Grosskallibrigen Verbindern, hätte sich dieses Thema schon beim ersten Gedanken in Luft aufgelöst da man die Dinger ja einfach bestellen könnte.
    Ich weis aber das Gussformen für Dein Marktsegment schweineteuer sind. Profis am Werk sind die wissen was, wie, wo und es sich nur lohnt wenn man einen gewissen Absatz generieren kann.
    Dafür bekommst Du in dem Zeitraum in dem ich 1 Verbinder giesse , 1000 Verbinder :thumbsup:

    Dann viel Vergnügen beim experimentieren.


    Sind das "Filament Testpackungen"? Sowas hab ich bisher noch nicht gesehen. Macht aber Sinn, da jedesmal eine ganze Rolle zu kaufen um etwas auzuprobieren ist irgendwie ätzend.



    Das grüne im blau ist zu Gummibärchen drucken :P

    willkommen im Club 8o


    Danke... Bekomm ich auch ein VIP Pass?
    Löst zwar die Probleme nicht, sieht aber gut aus :D



    Noch ein kleiner Nachtrag:
    Da liegt noch das halbe Teil welches mit dem erwärmten Harz gegossen wurde, jedoch schon während dem giessen zu dickflüssig wurde.
    Dieses Teil ist noch n Zacken kompakter, fester, härter und das 11.86 er Carbonrohr passt perfekt in die Öffnung.
    Es scheint also, das sich das warme Harz sich beim Aushärten noch etwas ausdehnt. Als hätte es keinen Platz in sich.


    Vieleicht könnte mit etwas weniger warmem Harz gegossen werden, damit es nicht zu schnell anzieht. Erzielt somit trotzdem ein kompakteren Verbinder welcher ohne dünner gedrehten Alustäben in der Gussform am Ende auf die Carbonrohre passt.


    Ihr solltet gerade mein Grinnsen sehen :D

    Nun also ein paar Tage her. Und der Verbinder wurde nun mal tracktiert :D


    Ja, er ist putt :P Aber erst als ich ihn ein paar mal über 120 Grad nach hinten rumgebogen habe ist er an seinem kürzesten Winkel gerissen.
    Ist also eine Schwachstelle. Denke, wen man in diesem Winkel noch etwas Material raufpackt ist man auf der sicheren Seite.





    Schrumpfung ist beinahe vernachlässigbar. der 12er Alu Stab sitzt schon beruhigend fest im Verbinder.
    Das Carbonrohr hat da schon mehr Toleranzen und flutscht mit seinen 11.86mm zu lose in der momentanen 12er QS-Öffnung. Leitkantenseitig kann er also auch noch etwas mehr Griff haben
    Mit etwa 0.2 LK-Seitig und etwa 0.3 mm QS-Seitig weniger Durchmesser, wird der Verbinder gut greifen. auch bei etwas zu knapp bemessenen Rohren.


    Das Gewicht hat sich auf 45 Gramm eingestellt. ist der Tüddel da an der QS-Seite noch weg, wird er wohl nochmal das eine oder andere Gramm federn lassen.


    Das, soweit mal zum 12er Verbinder :thumbsup:


    Inzwischen mal 2 Kg Harz bestellt... Der 16er wird etwas mehr Material benötigen.
    Der Silikon wird diesmal härter und vorneweg auf eine etwas grössere giessbare Stückzahl getrimmt.
    Aber mit der Erfahrung des ersten Verbinders, wird dieses Ziel einfacher zu erreichen sein.


    Es Grüsst der Tom :FETE:

    Spannendes Thema, und offensichtlich sehr vielschichtig‍♂️
    Ich wäre sehr darin interessiert, harte, weniger biegsame und minimalistische Verbinder drucken zu lassen, bin aber ahnungslos zu den Werkstoffen.
    Hat da jemand einen Tipp oder Erfahrung?
    VG

    Es gibt Shore Härten bis A98...


    Bis das allerdings alles ausgetestet hast, bist ein Vermögen los. Und die Frau zuHause auch :S


    https://www.3djake.ch/de-CH/filament/flexibles-filament