Lastverteilung bei Drachenanker

  • Hallo liebe Drachenfreunde,


    am Sonntag war hier gute 5/6 Windstärken und einer meiner 3 (Selbstbaustahlanker, Bauweise ähnlich wie Kitefix (mit Loch in der Mitte) nur viel länger und aus Stahl) hatte sich aus dem Boden gerissen.
    Problem ist das ich hier einen steinigen (Halde) Untergrund habe und es schwer ist die bis tief in den Boden zu bekommen.


    Aber das Hauptproblem was ich lösen möchte ist die Lastverteilung besonders bei drehendem Wind, also das alle 3 Anker gleichmässig belastet werden.


    Wie mache ich das am besten ???



    Hier im Forum hatte ich dazu folgenden Kommentar gefunden den ich mir nur nicht bildlich vorstellen kann:
    ".....falls Du mehrere nimmst, dann unbedingt eine Rolle oder ein anderes bewegliches Element verwenden, damit immer der Zug gleichmäßig auf alle Anker geht! Beispiel: Du nimmst 2 Anker neben einander, verbindest sie mit einer Leiner, und hängst da fest die Drachenleine in der Mitte an. Wunderbar. Nun dreht der Wind um 5 Grad, und plötzlich hängt der Drachen nur noch an einem Anker, weil der zweite Schenkel des Dreiecks durchhängt! Das darf nie passieren!...."



    Beste Dank und Grüße, Flo

  • Also mit kurzem! Nachdenken komme ich auf folgende Möglichkeit:


    Von jedem Anker geht ein Seil zu den beiden anderen. Die Bodenanker sind in einem gleichseitigen Dreieck angeschlagen und die Seile gleich lang. Dann gibt es eine dreifach-Seilrolle, durch die diese drei Seile laufen. Und an dieser Seilrolle ist dann der Drachen befestigt.


    So sollten die Anker alle gleich belastet werden.


    Vielleicht gibt es bessere Lösungen, wenn man länger darüber nachdenkt. ;)


    Freundliche Grüße,


    Carsten

    • Offizieller Beitrag

    Frage, was hing an den Ankern dran? Zugkräfte zu groß? Größerer Anker? Wo war der Punkt, an dem du deine Leine befestigt hattest? Ziemlich weit oben oder Bodennah?


    Steiniger/geschotterter Boden ist schwierig, da helfen nur größere Anker und mehr Kraft beim Einschlagen... Bei Interesse kann ich mal ein Foto posten meines Einschlagankers nach knapp 3 Jahren... Den benutze ich nicht mehr, weil zerstört...


    Abhilfe meinerseits, entweder Auto dran, wenn es geht oder mit nem Bundeswehr-Anker... An beides jeweils ein 1000kg Schlopp, der bewegt sich gut mit auch bei wechselnden Winden...


    Von den Kitefix-Dingern halte ich nicht, weil die mir bei festeren Böden jeweils abgebrochen sind.... Den letzten hab ich noch hier liegen und benutze den nicht mehr...

  • Hallo Christoph,


    danke für Deine Info.


    Ich lebe leider mitten in der Stadt, hier gibt es keine Wiesen oder Plätze,
    und deswegen gehe ich auf eine alte Zechenhalde, denn dort ist Platz und auch im Sommer immer Wind der Ok ist.


    Und diese Halde besteht leider aus Gestein. Mit dem Auto darf und kann man dort nicht rauf...nicht umsonst
    quäle ich mich da mit einem Handkarren hoch.


    Das die Kitefix nichts taugen ist klar, sonst hätte ich nicht welche aus Stahl (40cm lang) gebaut/bauen lassen.
    Den Kitfix habe ich nur erwähnt weil meine Anker auch ein Loch oben für eine Leine haben, falls jemand eine Idee hat.


    Warum er sich gelöst hat ist eigentlich klar, Windstärke 6 bei 6qm Lifter und einigem Leinenschmuck (davon 10M Krake)
    war bei Änderung der Windrichtung einfach zuviel für wenn nur ein Anker belastet wird..


    Und wie gesagt bei diesem Boden bekommt man den Anker auch nicht komplett in den Boden gerammt.


    Deswegen bin ich der Meinung eine Lastverteilung wäre für mich die beste Lösung/ausreichend.


    Beste Grüße
    Flo

  • Ich mach das mit 3 Anker immer so: https://flic.kr/p/9DvBov
    Ein durchlaufendes Seil vom ersten Anker, durch den Karabiner, runter auf den 2 Anker, dort frei durchlaufend, wieder hoch zum Karabiner und runter zum 3. Anker. Eine Art umgekehrtes W.


    Ich kenne dein Gelände nicht. Wenn es dort nicht renaturisiert ist und nicht auffällt vergrabe ein großen dicken Ast oder Rohr als 'toten Mann' im Boden mit einem dicken Gurt oder Kette drum. Den lass im Boden und deck ihn ab wenn du ihn nicht benutzt.

    • Offizieller Beitrag

    Noch ein Link ;)


    Schau mal auf der folgenden Seite, da wird anschaulich verschiedene Ankermethoden erklärt, auch mit mehreren Ankern...


    Anker-Variationen


    Aber, trotzdem...6Bft und 6qm Lifter + Windspiele.... Ein bisschen weniger ist bei sowas schon angeraten ;) Bei 6Bft kloppe ich die Leine nicht voll und mache nen kleinen Lifter dran...
    Beim letzten Fest in Büsum hatten wir Samstag dauerhaft 8 Bft... Da war es ein Kleiner Sled und ne 10m Krake an der Anhängerkupplung... Mehr nicht, manchmal spielt die Sicherheit die vordergründige Rolle, denk mal drüber nach...

  • Noch ein TIPP:


    Nimm Dir ne alte IKEA Tüte, suche Dir beliebig viel Steine und lagere die oben vor Ort (dann musste nicht ständig hin und herschleppen)
    Dann Steine nach Belieben in die Tüte und Drachen dran. Die Tüten sind so dermaßen extrem belastungsfähig, 100 KG sollten kein Problem sein.


    Habe ich in Fuerte immer mit Sand & Steinen gefüllt, die waren aber am Strand immer vor Ort... :)


    Gruß Stefan

    Kiten?: ... ist einfach genau mein Ding!!!
    Meine Kites bzw. Matten:

    Sind mittlerweile zu viele, eigentlich alles dabei; hauptsächlich Speed und Power :)
    abzugeben:
    div. Speed,- und Powerkites / bitte einfach anfragen

  • Also ich habe etwas weiter gegrübelt. Wenn alle Seile zu den Bodenankern immer gespannt sind, dann haben zwar nicht alle die selbe Belastung, aber ich würde sagen, eine Ähnliche.


    Es ergibt mehr Sinn, wenn man nur ein einziges Seil nimmt, dass durch mehrere Bodenanker führt und jeweils wieder durch ein einziges Befestigungselement. Wenn es nur ein Seil ist, zieht sich das nämlich immer stramm. Aber wie das umzusetzen ist, müsste man schauen. Man kann das auch auf beliebig viele Bodenanker erweitern. Es muss halt für jeden Anker eine Seilrolle im Befestigungselement vorgesehen sein. Nur sollte die Entfernung zwischen den Ankern nicht zu groß sein, weil sonst unnötige Querkräfte entstehen und die Entfernung sollte auch nicht zu nah sein, da sonst der Boden schon vom nächstgelegenen Anker geschwächt ist.

  • Ich mach das mit 3 Anker immer so: https://flic.kr/p/9DvBov
    Ein durchlaufendes Seil vom ersten Anker, durch den Karabiner, runter auf den 2 Anker, dort frei durchlaufend, wieder hoch zum Karabiner und runter zum 3. Anker. Eine Art umgekehrtes W.


    Ich kenne dein Gelände nicht. Wenn es dort nicht renaturisiert ist und nicht auffällt vergrabe ein großen dicken Ast oder Rohr als 'toten Mann' im Boden mit einem dicken Gurt oder Kette drum. Den lass im Boden und deck ihn ab wenn du ihn nicht benutzt.

    Hallo Andreas, danke für das Bild !.


    Das ist schon mal eine Idee prima DANKE !!!!


    Beste Grüße, Flo


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    Nochmal allgemein zu meinem Gelände da ich sehe das es da wohl Mißverständnisse gibt bzw. das natürlich nicht jeder kennen kann.
    Ich lebe in einer Großstadt mit ca. 600 tsd Einwohnern da gibt es so gut wie keine Wiesen. Es gibt zwar Felder aber es gibt mächtig Ärger
    mit dem Bauern wenn er da jemanden erwischt und diese sind natürlich meistens bepflanzt und dort herrscht oft wenig Wind (Im Sommer).


    Um meinen Drachen steigen zu lassen fahre ich jetzt schon min. 30min. und erklimme dann (ca. 20-30min) ein alte Steinhalde aus dem Bergbau
    diese ist ca. 150m hoch und dort ist oft Wind. Würde es andere/bessere Möglichkeiten geben ich würde nicht den Berg rauf kraxeln ;-).


    Mitnehmen kann ich nicht mehr als in meinen Handwagen passt, da man dort mit dem Auto nicht rauf kann und darf !
    Oben ist es nicht einsam sondern es gibt dort viele Ausflügler, etwas zu vergraben, zu deponieren, Sand etc. gibt es nicht !
    Und wie erwähnt besteht die Halde aus Gestein und nicht Sand/Wiese und Anker sind nur schwer in den Boden zu bringen.


    Auch wenn es nicht optimal ist, ich bin damit zufrieden wenn denn jetzt alle Anker gleichmäßig belastet werden das ist mein einziger Wunsch ;)

  • Hallo Christoph,


    danke für Deinen Eintrag.


    zuerst einmal zum Wind es waren ja nicht durchgehend 6 Windstärken sondern ca. 3-4 (laut meinem Gerät) und der Wind frischte teilweise
    auf bzw. erreicht in Böen bis ca. 6 Beaufort. Die Leine war nicht vollgekloppt aber es hingen eine Fahne, eine kleine Turbine und dieser
    größere Krake an der Leine. Bei mir hatte sich bisher (in den letzten 6-7 Jahren) auch nie ein Anker gelöst aber der Wind war auch nicht so böig bzw.
    hat seine Richtung so gedreht. Und da immer einer in der Nähe der Anker bleibt habe wir das auch rechtzeitig bemerkt sonst wäre ja der Drache
    weg geflogen. Und da es mir genauso um Sicherheit geht frage ich ja hier die Experten wie ich eine bessere Lastverteilung erreiche.
    Es geht hier nicht darum bei immer mehr Wind immer größere Teile am Himmel stehen zu haben.


    Danke für Deinen Link mit den Anker Variationen aber diese sind für meine Situation nicht einsetzbar.
    Überspitzt kann ich sagen das ich hier leider eher Asphalt anstatt Wiese anbieten kann und da passen diese Lösungen nicht.


    Beste Grüße, Flo


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    Nochmal allgemein zu meinem Gelände da ich sehe das es da wohl Mißverständnisse gibt bzw. das natürlich nicht jeder kennen kann.
    Ich lebe in einer Großstadt mit ca. 600 tsd Einwohnern da gibt es so gut wie keine Wiesen. Es gibt zwar Felder aber es gibt mächtig Ärger
    mit dem Bauern wenn er da jemanden erwischt und diese sind natürlich meistens bepflanzt und dort herrscht oft wenig Wind (Im Sommer).


    Um meinen Drachen steigen zu lassen fahre ich jetzt schon min. 30min. und erklimme dann (ca. 20-30min) ein alte Steinhalde aus dem Bergbau
    diese ist ca. 150m hoch und dort ist oft Wind. Würde es andere/bessere Möglichkeiten geben ich würde nicht den Berg rauf kraxeln ;-).


    Mitnehmen kann ich nicht mehr als in meinen Handwagen passt, da man dort mit dem Auto nicht rauf kann und darf !
    Oben ist es nicht einsam sondern es gibt dort viele Ausflügler, etwas zu vergraben, zu deponieren, Sand etc. gibt es nicht !
    Und wie erwähnt besteht die Halde aus Gestein und nicht Sand/Wiese und Anker sind nur schwer in den Boden zu bringen.


    Auch wenn es nicht optimal ist, ich bin damit zufrieden wenn denn jetzt alle Anker gleichmäßig belastet werden das ist mein einziger Wunsch ;)

  • Hallo Stefan,


    danke Dir für Deine Antwort. Danke für den Tipp aber ich suche hier ein Lösung um die Last gleichmässig auf alle Anker zu verteilen,
    andere Lösungen kommen für meinen Standort leider nicht in Frage.


    Beste Grüße,
    Flo


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    Nochmal allgemein zu meinem Gelände da ich sehe das es da wohl Mißverständnisse gibt bzw. das natürlich nicht jeder kennen kann.
    Ich lebe in einer Großstadt mit ca. 600 tsd Einwohnern da gibt es so gut wie keine Wiesen. Es gibt zwar Felder aber es gibt mächtig Ärger
    mit dem Bauern wenn er da jemanden erwischt und diese sind natürlich meistens bepflanzt und dort herrscht oft wenig Wind (Im Sommer).


    Um meinen Drachen steigen zu lassen fahre ich jetzt schon min. 30min. und erklimme dann (ca. 20-30min) ein alte Steinhalde aus dem Bergbau
    diese ist ca. 150m hoch und dort ist oft Wind. Würde es andere/bessere Möglichkeiten geben ich würde nicht den Berg rauf kraxeln ;-).


    Mitnehmen kann ich nicht mehr als in meinen Handwagen passt, da man dort mit dem Auto nicht rauf kann und darf !
    Oben ist es nicht einsam sondern es gibt dort viele Ausflügler, etwas zu vergraben, zu deponieren, Sand etc. gibt es nicht !
    Und wie erwähnt besteht die Halde aus Gestein (mit dünner Grasabdeckung/Schicht) und nicht Sand/Wiese und Anker sind nur schwer in den Boden zu bringen.


    Auch wenn es nicht optimal ist, ich bin damit zufrieden wenn denn jetzt alle Anker gleichmäßig belastet werden das ist mein einziger Wunsch ;)

  • Also ich habe etwas weiter gegrübelt. Wenn alle Seile zu den Bodenankern immer gespannt sind, dann haben zwar nicht alle die selbe Belastung, aber ich würde sagen, eine Ähnliche.


    Es ergibt mehr Sinn, wenn man nur ein einziges Seil nimmt, dass durch mehrere Bodenanker führt und jeweils wieder durch ein einziges Befestigungselement. Wenn es nur ein Seil ist, zieht sich das nämlich immer stramm. Aber wie das umzusetzen ist, müsste man schauen. Man kann das auch auf beliebig viele Bodenanker erweitern. Es muss halt für jeden Anker eine Seilrolle im Befestigungselement vorgesehen sein. Nur sollte die Entfernung zwischen den Ankern nicht zu groß sein, weil sonst unnötige Querkräfte entstehen und die Entfernung sollte auch nicht zu nah sein, da sonst der Boden schon vom nächstgelegenen Anker geschwächt ist.

    Hallo Carsten,
    prima vielen Dank für die Skizze, das hört sich sehr gut ich glaube das könnte es sein !


    Vor allem habe ich jetzt auch ein paar Ideen im Kopf. Und ich denke mit ein paar Seilrollen und Metallringen lässt sich da was machen.
    Weil ich habe ja Bohrungen in den Ankern dachte aber wenn ich da eine Leine durchziehe verschleißt diese, ja aber wenn ich da Seilrollen anbringe etc.
    wäre das gut.....


    Beste Grüße, Flo

  • ...hier ein paar Bilder für euch....


    Bild 1: leider weit und breit keine Wiese zum Drachsteigen lassen in der Nähe
    Bild 2: auf der Halde mit den Ankern + steinigen Untergrund
    Bild 3: meine Anker, der Kitefix ist nur als Vergleich und keiner kann mir sagen das meine Anker (für diese Anwendung/boden/Drachengröße) Spielzeug sind ;)
    Bild 4: meine jetzige Konstruktion mit 3 Ankern (max. bis zu 4), es ist schwer die Anker genau auszurichten (wg. Bodenhärte) das alle Leinen straf sind + Windrichtungsänderung....
    Bild 5: schöner Blick auf ein Kraftwerk bei Wintereinbruch im Frühling grrrr
    Bild 6: mein Handwagen ist voll gestopft (auch mit dem dicken Hammer), mehr Gewicht etc. kann ich leider nicht (zu Fuß) die 150m Halde hochschleppen...
    Bild 7: so sieht es oben aus, das wenige grün täuscht, das sind nur wenige cm. Humus....
    Bild 8: etwas da zu lagern/vergraben geht nicht ;)

  • Dein Problem ist in Bild 4 gut zu sehen.
    1) du befestigst die 3 roten Tampen oben am weit raus stehenden Anker. Dadurch bekommst du einen Hebel.
    2) du verwendest 3 einzelne Tampen.
    3) die Drachenleine belastet den linken Anker alleine!


    Vorschlag: Bohre weitere Löcher in die Anker und klinke Edelstahl Karabiner knapp über dem Boden ein um den Hebel zu verhindern. Nimm anstatt 3 Tampen ein langes Seil, 4-fache Länge eines Tampen. Rollen brauchst du nicht. Das Seil an den linken Anker, hoch und durch den großen Leinen-Karabiner, runter zum zweiten Anker und dort lose durch den Karabiner (nicht buchten!), wieder hoch und durch den Leinen-Karabiner und runter zum dritten Anker. Dort wieder fest machen.


    Das Ganze kann sich ohne Rollen fast 180° frei bewegen und belastet immer alle 3 Anker. Du kannst je nach Seil-Länge auch noch mehr Anker nehmen. Anstatt dem Leinen-Karabiner kannst du auch einen großen Ring oder einen Abseil-Achter nehmen.


    Die Leine zum Drachen nach deinem Achter am Achter-Karabiner einhaken, nicht am Anker! Oder die Leine oben am Achter umschlingen, das sie hält und das Ende locker (!) unten am Mittleren Anker sichern.


    PS: ich würde meine Drachen am 'Kunstwerk' anbinden :D Langer Gurt (Kletterbedarf oder Baumarkt Hebegurt) ums Rohr und gut

    • Offizieller Beitrag

    Und genau darauf wollte ich hinaus, Foto 4 und 5 zeigen dein Problem!


    Leine viel zu weit oben eingehängt, klar, das die rausgezogen werden können... Das hatte ich am Montag ja schon befürchtet ;)


    Lass die Bohrungen mal Löcher sein und mach einen Tampen um den Anker drumherum und schieb ihn zum Boden... Das sind die Hebelkräfte bei weitem nicht so angriffslustig.


    Und bitte schaue nochmals beim Link mit den Anker-Varianten, dort ist keine Leine oben befestigt. Alle Leine sind um den Anker gebunden und Bodennah.... Auch verständlich wenn das Terrain für die gezeigten Anker zu schlecht sind, es ging mir aber auch dort nur um die Bilder mit den beiden Ankern und dem Karabiner. Das ist sicherlich erweiterbar auf 3 Anker, wenn du magst....


    Die Löcher in meinen Ankern nutze ich mittlerweile nur noch um die Packsäcke mit nem Karabiner zu sichern, damit die nicht wegfliegen...

  • Hallo Andreas,


    prima danke, an die Sache mit dem Hebel hatte ich noch nicht gedacht, mit der Leinenbefestigung hast Du recht das mache ich auch
    nicht immer so. Das Foto ist von letztem Jahr. Ein aktuelleres hatte ich nicht gemacht.
    Karabiner hört sich gut an !


    Zum Kunstwerk ;-), also das ist kein Kunstwerk also nicht direkt sondern ein Himmelsobservatorium, am Bogen sind Markierungen
    dran mit denen man Positionen von Sternen etc. deuten kann.
    Problem ist nur der Bogen ist umzäunt und das Betreten ist verboten (min. seit 5 Jahren) den die Bögen bewegen sich in dem Schotter
    im Untergrund und es läuft da ne Klage vor Gericht (wg. Kosten).....wie gesagt das geht ewig schon so ;)


    Beste Grüße, Flo

  • Hallo Christoph,
    ok danke, das Bild (3 + 5) war zwar von letztem Jahr da ich (wo der Anker rausgezogen wurde) keines gemacht habe aber mit dem Hebel hast Du recht
    da muss ich auch mal unbedingt darüber nachdenken.
    Auf jeden Fall habe ich ja jetzt einiges an Ideen erhalten.


    Beste Grüße, Flo

  • Das Foto, was AndreasL gezeigt hat, ist eine sehr ähnliche Lösung als die, auf die ich danach gekommen bin. ;) Sie ist aber durch die Karabiner viel einfacher. Ich hatte sie nur nicht gesehen, Seilrollen sind vielleicht etwas überdimensioniert, da die Seile ja keine großen Wege zurücklegen.

    Hallo Carsten,


    hmm ja die Lösung mit den Rollen ist sicher eine perfekte aber wie Du schon sagst für die Kürze der Strecken etc.
    dann evtl. überdimensioniert da die Leine auch nicht so große Wege zurücklegt.


    Da fällt mir gerade ein beim Segeln gibt es doch diese Seilblöcke, also wo mehrere Rollen (2-3) nebeneinander liegen, das könnte man dann
    ja dort einsetzen wo die Leine zum Achter geht bzw. zum Drachen.


    Ich glaube ich habe jetzt genug Ideen und denke da noch mal drüber nach und mache mich dann an die Arbeit und besorge die Teile.
    Besten Dank nochmal und beste Grüße, Flo