Ozone Method - Sammelthread

  • In einem anderen Thread wurde Ozone als die am besten gearbeitete Marke genannt. Sollte sich das ändern? Was sagen die Experten?

    Z1 1.5; Magma II 1.5, Magma II 3.0, Lava II 1.5, Lava II 2.2, Lava II 3.0, Lava II 4.1, Lava II 7.5, Reactor II 5.5, Reactor II 6.9 (an einem Holzpfahl zerschellt), Cooper VR 6.9, Cooper VR 8.3, Cooper VR 10.2 UL

  • Die Zeiten sind mM nach vorbei. Die GT ist OK (wenn auch schon simpler gearbeitet als die Yak), aber wenn ich mir diesen Fliegengitterbilligkram ansehe krieg ich das Gruseln.

  • Wäre für die Fans traurig. Leider ist es ja so, dass es den Firmen meistens nicht gut bekommen ist. Wer Qualität kennt bleibt bei Qualität nicht bei der Firma.

    Z1 1.5; Magma II 1.5, Magma II 3.0, Lava II 1.5, Lava II 2.2, Lava II 3.0, Lava II 4.1, Lava II 7.5, Reactor II 5.5, Reactor II 6.9 (an einem Holzpfahl zerschellt), Cooper VR 6.9, Cooper VR 8.3, Cooper VR 10.2 UL

    • Offizieller Beitrag

    Ja, Ozone hat jetzt im Einsteiger-/Intermediate-Bereich deutlich einfacher konstruierte Matten als früher. Dafür wurden sie auch ordentlich günstiger. Kannst ja mal etwas forschen wie viel die Cult, der mehr oder weniger der Vorgänger der Flow war, mal gekostet hat.
    Aber anscheinend bringt das etwas, denn Haka und Cult waren angeblich richtige Ladenhüter. U-Turn hat auch die Erfahrung gemacht, dass insbesondere im Einsteigerbereich weniger hochwertige Matten gefragt sind, da eher der Preis das Kaufkriterium ist.

  • Zitat

    Original von C.H.
    Aber ein Inter ist kein Einsteiger. Abwarten, Tee trinken, bin mal gespannt, wie er sich gegen die, sagen wir, Reactor II so macht...


    billiger? :)

    • Offizieller Beitrag

    Komisch, auf mich machen die Bilder eher einen positiven Eindruck.
    Klar, die Nähtechnik und die Mylar-Kanten früherer Ozzies waren schon was feines, aber weniger kann ja auch mehr sein... Ich gehe mal Toms Liste durch:
    - keine Double-Stich-Nähte > ist erstmal eine Mutmassung und nicht auf den Bildern erkennbar, es wird aber auch nicht darauf hingewiesen, kann also gut sein.
    - "nur" vernähte Waage > war bei Ozone nie anders, die Waagen sind super.
    - "nur" 21 Kammern > trotzdem kein Ballooning erkennbar.
    - vmtl. fixer AR > bei einer Range von 2.3 bis 6.5qm? Braucht man das?
    - kein Mylar > ...an der Schleppkante, schade. An der Leitkante wäre die ja schwierig anzubringen.
    - Mesh-Luftfilterung > ist ja eine Standardtechnik der Firma Flexifoil. Da wird das auch eher als Vorteil angesehen. ;)
    - über die geringe Anzahl der Waagepunkte kann man streiten. Solange es hält, geht es in Ordnung.
    > das ist, finde ich, der interessanteste "Kritikpunkt"! Wenig Waage heisst ja wenig Windwiderstand, das A und O bei Matten. Viel Waage verschlechtert das Flugverhalten. Die Technik im Inneren des Kites entscheidet dann, ob der Kite die Form behält, das sieht auf den ersten Blick schonmal gelungen aus.

  • Ich bin ja kein Flysurfer-Jünger, ich zahl nicht extra für viel Waage! :-O


    ...abwarten und fliegen. Ob sie viel Bremse braucht, um Power zu machen? Wie sie Höhe läuft? Alles nicht so zu entscheiden. Aber die Anscheinung ist einfach und naja, nennen wir's "günstig", das Tuch wird auch wie bei der GT so ein Zeuch sein. Als habe PriceWaterhouseCoopers mitoptimiert...

    • Offizieller Beitrag

    Im übrigen sollen das keine Kritikpunkte sondern Feststellungen sein. Ich wollte einfach nur die Behauptung mit dem mutmaßlich günstigen Preis untermauern.


    - Ich meine schon bei hohen Zoom zu erkennen, dass die Naht an der Schleppkante auch einzeln ausgeführt ist. Ansonsten:

    Zitat

    very similar construction to the Flow


    - Die Anzahl der Kammern sind eher in Relation zu Reactor II und Century II gesehen. Hier hängt aber Ozone auch im Hochleisterbereich den anderen hinterher, wobei sie dafür nicht wirklich weniger Leistung haben.
    - Braucht man zwischen der 2.2er und 7.3er Yak drei verschiedene AR´s? Keine Ahnung, aber ich nehm es gerne mit. Fast 7er Intermediates sind einfach nicht mehr die schnellsten, warum dann nicht ein höherer AR damit die Fuhre schneller um die Kurve kommt.
    - Mylar an den Flügelenden nicht zu vergessen. Ob Mylar notwendig ist oder einen großen Nutzen hat, kann ich nicht sagen. PL bringt es ja auch ohne hin.
    - Mesh hältst du ja selber, als kostengünstige Lösung die Luftkammern in Form zu halten. Als Innovation kann man sowas immer bewerben.
    - Das mit den wenigen Waagepunkten macht schon Sinn wie du sagst, sprich gesunkener Luftwiderstand. Neben dem das die Kappe ihre Form behalten bzw. erhalten soll, ist es aber auch wichtig, dass die Konstruktion die Kräfte halten kann. Zum Vergleich, die Reactor II 3.5 hat 48 Waageleinen an der Hauptwaage. Die Method nur 16. Es treten somit im Schnitt die 3fachen Kräfte je Waagepunkt auf. Wie gesagt, wenn es hält haben sie es toll gemacht. Ansonsten :R:


    - Editiert von Tom H am 26.08.2010, 17:48 -

  • Geht ja nicht nur um die Waagenpunkte am Schirm, auch die Tendenz zur Überdehnung von Waagenleinen sollte mit stark steigender Belastung zunehmen.

    • Offizieller Beitrag

    Mit der "alten" Yak hat Ozone eine Neuerung in den Mattenbau eingebracht: das Zusammenspiel einer deutlich reduzierter Waage mit stabilisierenden Diagonalrippen. Vorher gab es Matten mit viel Waage, oder Matten mit wenig Waage und schweren Diagonalrippen. Bei der Yak war dann eine Mischung, die zu der Zeit einen Unterschied ausgemacht hat. Nun gehts weiter... Ich finde das interessant, mal sehen, was daraus wird.
    Als Lesetipp würde ich mal die Entwicklungen der Paraglider bei Ozone nennen. BBHPP, Mantra R10, und Mantra R10.2 - da geht was, und wenn das die Heimlichkeiten in der Kite-Entwicklung sind, wirds spassig.
    Dennoch sind Einsparungen nicht von der Hand zu weisen, ich bin auch kein Freund von Fliegengitter etc... Aber aus Sicht des Herstellers: lieber günstige Kites verkaufen können, als teure Kites in den Keller legen müssen.

  • Ich melde mich auch mal zu den oben genannten Punkten, allerdings drösel ich das von einer anderen Seite auf ;)
    Die Punkte, die einen Kite 'gut' (schnell, weit nach vorne, usw.) machen, wären:
    - Profil > das Profil endscheidet in erster Linie ob das Ding mit möglichst wenig Widerstand weit nach vorne geht (Höhelaufen)
    - Waage > wenig Waage = wenig Luftwiderstand, nochmals weiter vorne
    - AR > mehr Fläche wird korrekt angeströmt, Randwirbel treten nach dem Wort am Rand auf, je mehr Fläche laminar angeströmt wird, desto höher die 'Leistung'.
    - Profilanzahl > Solange wie Heiko schon schrieb kein Ballooning zu erkennen ist, geht das in Ordnung. Zählt mal die Kammern am neuen HQ Apex III ;)
    Die Punkte, die einen Kite 'haltbar' machen:
    - Mylarverstärkungen > Einlässe und Schleppkante halten die Form, Mylar dehnt sich nicht
    - Waage > welche Schnur wurde genommen? (meine Pepper II ist 'gar', die Kordel sind gedehnt und mit einigen Trimmknoten versehen, trotzdem ist die Zeit um für den Kite) Meine Flow würde schon ordenlich geprügelt und da hat sich bisher nichts gedehnt, sind halt keine Kordel.
    - Lufteinlassgitter > ersetzt das Mylar und hilft, den Kite in Form zu halten. Da der Staudruck im Inneren auch Widerstand erzeugt, ist das mMn. eine gute (sprich günstige) Möglichkeit, die Haltbarkeit zu erhalten bei eventuellem minimalen Leistungsverlust.
    - Doppelt genäht > erhöht die Haltbarkeit aber eben nur bei extremen Einsatz. Mir ist noch keine Naht egal welcher Art durch Benutzung in der Luft aufgegangen.
    - Segelmaterial > Ist mir fast latte, solange es ein passendes Gewicht für den Einsatzbereich mitbringt und wenig Dehnung hat.


    Alleine schon an der Größenwahl und Abstufung sieht man die angesprochene Zielgruppe. Ich lehne mich mal ein bichen raus und nehme die PL Viper als Vergleich, obwohl schon älter. Verarbeitung für einen Inter ist ok, ordentliche Waageschnur und vernäht. Einfache Nähte, hält bisher. Kite hat schon viele Einsätze hinter sich und sieht immer noch wie neu aus. Die Pepper II dagegen braucht eine neue Waage und nur dieser Punkt macht sie unfliegbar. Die Viper geht sehr weit an den Windfensterrand und Höhelaufen ist mit der 6.8er sehr einfach solange man nicht selbst schneller als 30km/h wird. Danach fällt sie soweit im Windfenster zurück, das der Seitenzug sehr groß wird und man den Kurs nicht mehr halten kann. Da die Waage recht dünn ist, liegt das am verwendeten Profil.


    Wer also an jeder Ecke das Maximum haben möchte, kommt um einen gut verarbeiteten Hochleister nicht drum rum. Dem Freizeitflieger mit Ambitionen reichen einige der genannten Punkte, muß allerdings überlegen oder erfahren(fliegen) was er genau möchte. Der Einsteiger guckt erst mal nach dem Preis. AR, leistung usw. ist da mehr als zweitrangig. Ob sich Ozone ins Bein schiesst oder einen Hit landet, entscheidet der Markt. Punkt. Erstmal Release abwarten, fliegen und dann weitersehen. Wie immer wird eine Hälfte sagen, sie hätten gerne dies und das. Die andere Hälfte will das Gegenteil. Die dritte Hälfte kauft sowieso was anderes, weil es den eierlegendenwollmilchkakaofarbenen Kite nicht gibt ;)


    Edit:

    Zitat

    Aber aus Sicht des Herstellers: lieber günstige Kites verkaufen können, als teure Kites in den Keller legen müssen.

    signed...

    • Offizieller Beitrag

    Dafür das hier nur ein paar Bilder zu sehen lehnt ihr euch ja ganz schön weit aus dem Fenster. ;)


    Welche Naht verwendet wurde kann man auf den Bilder nicht erkennen, genauso irgendwelche Verstärkungen die evt. eine reduzierte Waage ermöglichen und ob sich die Waage dehnt kann man auf den Fotos auch nicht ausmachen. Also erst mal abwarten bis man die in der Hand/Luft hatte, dann kann man was dazu schreiben.


    @ Stephan


    auf dem 4 Foto zähle A / B / C Reihe der Waage + Bremswaage. :L

  • Mein Posting war eher allgemeiner Natur. Nachdem ich den Bericht nun auf extremkites gelesen habe, finde ich folgende Zitate sehr interessant:

    Zitat

    120 km of sand dunes in the AM with a top speed in the flat sand afternoon of 71kmph on the 3m Method in 15-20 kts.

    sowie

    Zitat

    in 20-25 kmph i did 71kmph with the 3m Method at our fav 45km long beach, it has a hook in it at the end to wind up more apparent wind so that helped us


    Wäre also gar nicht mit der Flow vergleichbar. Schön, wenn der Method das bringen würde bei dem geschriebenem Handling.

  • Auf mich machen die geposteten Bilder ,einen durchaus positiven Eindruck.
    Reduzierte Waage ist doch an sich kein Kritikpunkt..,sondern eher ein Merkmal für einen modernen Schirm.
    Solange die inneren Verstärkungen da sind ,ist doch alles prima.


    @Kammerbruch:das mit dem Seitenzug der Viper kann ich bei meinen Vipers 5.3 (ehemalig) und 3.9 nicht nachvollziehenm selbst auf der kreuz ziehen die kites kaum zur Seite.
    - Editiert von Jurgov am 26.08.2010, 21:09 -

    Viper 2.6 & 3.9, Reactor II 5.5 ,Reactor I 6.4,Reactor III 6,9 Toxic 8.0 , Vapor 9.4 Quantum 11.3 Buggy : BBS

  • ähm... wenn ich die Bilder ansehe sieht es aus, als würden die Lufteinlassöffnungen so angeordnet sein, dass sie jeweils die mittlere Zelle mit der größten Distanz zu den Waagepunkten "versteifen" würden, oder? Interessantes Designfeature, ob's klappt...