Stoff zuschneiden

  • Hallo in die Runde!


    Ich habe den Stoff (Icarex 40) für meinen ersten 'den-nähe-ich-selber'- Drachen zugeschnitten. Dabei habe ich mich nach dem Verlauf der Schüsse im Stoff gerichtet. Als ich ihn danach in der Mitte übereinander legte, war die Symmetrie... sagen wir mal: übersichtlich.
    Erstmal geflucht, nachgemessen und genau hingeschaut: so wie er liegt scheint mir der Stoff etwas verzogen.


    Frage: kommt die Symmetrie wenn ich die Stäbe einziehe oder muss alles beim übereinander legen stimmen?


    (Ich merke gerade wieder, wie sehr der 2.Satz meiner Signatur stimmt) :-O :-O :-O

    Jeder Plan funktioniert. Bis man anfängt ihn umzusetzen. ;)
    Grüße vom Südharz
    Tom

  • was meinst du mit Symmetrie? die Lage der einzelnen Kett und Schuss-Fäden? Oder der Form des Tuches selber?


    Die einzelnen Panele müssen symmetrisch sein, die Lage von Kett und Schuss ist kein 100% Kriterium, sie sollten halt nur grob senkrecht zur Belastung liegen

    Greetz


    Wissen ist Nacht!


    Eines der gefährlichsten Geräusche, die man machen kann, ist laut denken.

  • Zitat

    Original von HeinzKetchup ...die Lage der einzelnen Kett und Schuss-Fäden?


    genau die


    Zitat

    Die einzelnen Panele müssen symmetrisch sein, die Lage von Kett und Schuss ist kein 100% Kriterium, sie sollten halt nur grob senkrecht zur Belastung liegen


    ich habs geahnt...


    Um es mit Bernd dem Brot zu sagen: MIST !

    Jeder Plan funktioniert. Bis man anfängt ihn umzusetzen. ;)
    Grüße vom Südharz
    Tom

  • Die Lage wirst du nie 100% hinbekommen, es ist immer noch ein Gewebe, und dort gibt es halt keine 100%ge Genauigkeit bei der Lage der einzelnen "Fäden"


    Mir ist auch nicht ganz klar wie man auf die Idee kommt, das es reicht, die "Struktur" symmetrisch zu haben, nicht die Form :O

    Greetz


    Wissen ist Nacht!


    Eines der gefährlichsten Geräusche, die man machen kann, ist laut denken.

  • Du hast dich beim Zuschneiden des Stoffes auf die Rechtwickeligkeit der Kettfäden verlassen??


    Die sind fast nie genau rechtwickelig, das kannst du vergessen... Weder rechwicklig noch richtig parallel und der Abstand ist auch nicht so konstant.


    Am besten immer erst eine Schablone zeichnen oder für die welche sich mit diesen modernen Kram auskennen plotten.


    Gruß, Maik

  • Zitat

    Original von HeinzKetchup Mir ist auch nicht ganz klar wie man auf die Idee kommt, das es reicht, die "Struktur" symmetrisch zu haben, nicht die Form :O


    :D Blutiger Anfänger, halt

    Jeder Plan funktioniert. Bis man anfängt ihn umzusetzen. ;)
    Grüße vom Südharz
    Tom

  • Zitat

    Original von Ah wir wollen Bilder sehen ... !!;-)


    Auf gar keinen Fall !!! :-O :-O

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    Grüße vom Südharz
    Tom

  • Hi,
    mir ist das auch schon aufgefallen, dass die Schussfäden in der Regel schief - also nicht rechtwinklig zu den Kettfäden liegen. Der Stoff sieht verzogen aus, aber die Schieflage ist bei allen Rollen gleich und scheint mir daher normal bei Spinnaker zu sein.


    Gruß,
    Dietmar

  • Diese langen Kanten entstehen teilweise auf der Webmaschine, sind dann aber nur einseitig.
    Das was Ihr habt entsteht nach der Ausrüstung und vor dem fixieren im Spannrahmen.
    Da das Gewebe im nicht fixierten Zustand sehr empfindlich ist wirkt sich der Zug des Spannrahmens über die Nadeln auf das Gewebe in der oben beschriebenen Form aus.
    (Durch die Nadelleisten entstehen auch die Löcher am Rand )


    Nein wir produzieren leider kein Spinnakernylon.
    (Aber andere empfindliche Gewebe ... :-O :-O :-O )